Das Kloster Chorin wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserabtei gegründet, nach der Säkularisierung im 16. Jhdt. war es dem Verfall preisgegeben.
In der Wikipedia steht dazu: "Große Teile der Kirche und der Klausurgebäude gingen verloren. Dennoch hat sich vom Kreuzgang und den um ihn gruppierten Gebäuden soviel erhalten, dass man auch heute noch einen guten Eindruck von der einstmaligen Wirkung des entsprechend dem „zisterziensischen Idealplans“ errichteten Ensembles erhalten kann. Bemerkenswert sind vor allem das Pfortenhaus, die Klosterküche sowie der „Fürstensaal“ am Nordwestende der Klausur. Vom Kreuzgang haben sich der westliche und große Teile des östlichen Flügel erhalten. Sämtliche Bauten sind stilistisch "aus einem Guss" und zeigen die gleiche hochgotische Formensprache, einheitliche Kreuzrippenwölbungen, reiches Fenstermaßwerk, krabbenbesetzte Ziergiebel, Schmuckfriese, Blendengliederung etc. wie die Kirche. Der Südflügel und große Teile des Ostflügels mit dem Kapitelsaal sind verloren gegangen."
Seit 1964 finden in der Klosterkirche Konzerte des Choriner Musiksommers statt. Diese arten in kleine Volksfeste aus, derweil die Leute in den Kreuzgängen und im Innenhof regelrechte Freßorgien aus mitgebrachtem Essen und Trinken veranstalten.
Das Panorama entstand mithilfe von PTGui aus 4 Aufnahmen, die ich ohne Stativ mit einer EOS 450D und dem EF-S 10-22 @ 12 mm gemacht hatte.
In der fotocummunity hatte ich bei einem Bild des Klosters Chorin geschrieben, daß ich noch zwei Panoramarunden bei -14°C gedreht hatte. Dort hatte Arne geschrieben, daß er gespannt sei, "was in der Kälte herausgekommen ist". Nun, das hier ist das eine, das andere - ein 360°, im Innenhof gemacht - ließe sich nur in einem Extra-Viewer verzerrungsfrei betrachten.
Hans-Jürgen Bayer, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Klaus Föhl, Felix Gadomski, Johann Ilmberger, Martin Kraus, Wilfried Kristes, Giuseppe Marzulli, Robert Mitschke, Jan Lindgaard Rasmussen, Arne Rönsch, Walter Schmidt, Christoph Seger, Robert Viehl, Alexander Von Mackensen
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Comments
Das Ergebnis gefällt mir aber sehr gut. Wie der gesamte Bau zur Kirche hin immer tiefer wird und dort dann noch das krönende Licht abbekommt, macht es fast ein bisschen mystisch.
LG Hans
Felix, da hast Du leider nicht erreicht, was Du wolltest.
Ich plädiere nach wie vor dafür, einfach alle Sterne zu einer Gesamtwertung zu addieren, dann könnte man auch viel besser mit 2 oder 3 Sternen freundliches Wohlwollen für ein nicht ganz perfektes Bild zum Ausdruck bringen.
Dein Vorschlag betreffs Bewertung wäre nicht schlecht, wenn er diese unsäglichen ****-Referenzen durchbrechen würde.
PS.: Arne, ums Ranking ging es mir übrigens nicht, als ich Felix antwortete.
Und Dein Hinweis darauf, daß sich jemand anmelden und dann, ohne selbst Panoramen eingestellt zu haben, Bewertungen vergeben kann, sollte beachtet werden.
Hier auf panorama-photo.net gab es aber schon "Vandalismusattacken", die bei alpen-panoramen.de begannen. Ende 2006, als es noch keine Beschränkungen für das Hochladen von Panoramen gab, hatte ein User eine größere Zahl von Panoramen hintereinander hochgeladen, bei denen mich schon stutzig machte, daß sie viele Fehler in der Beschreibung enthielten. Als er dann ein Panorama, gemacht auf dem Belchen im Schwarzwald (er schrieb Blechen) hochlud, konnte ich nachweisen, daß das geklaut war. Das Panorama kannte ich sehr gut, weil es von einem Fotofreund aus Freiburg war: http://www.erik-krause.de/bilder/alpen/alpen.htm. Als der User so entlarvt wurde, hat er schnell seine Panoramen auf beiden Seiten gelöscht und sich bei denen, die ihn verurteilt hatten, mit einer Serie von Null-Sterne-Bewertungen revanchiert. Letztendlich hat dann Thomas Schabacher die anonyme Bewertung abgeschafft und die upload-Beschränkung eingeführt.
Diskussionen zum derzeitigen Bewertungssystem haben eigentlich nur dann Sinn, wenn Thomas Schabacher darauf reagiert. Hans-Jürgen weiß das bestimmt genau so gut wie ich. Seinen Vorschlag, mein Panorama nochmal rein zu stellen, kann ich nicht befolgen. Ich würde das Panorama reloaden, wenn Giovanni Tortiglione zu seiner Bewertung Stellung nehmen würde.
Zum einen ist Jörg und mir eine ganz ähnliche Geschichte von a-p.de bekannt, wo ein sonst emsiger und fleißiger Fotograf ein fremdes Bild hochlud. Er hat sich, nachdem es entdeckt wurde, entschuldigt und glaubhaft versichert, dass das ein einmaliger Ausrutscher war. Solche Aktionen sind mir vollkommen unverständlich, zeigen mir aber, dass dem ein oder anderen die Bewertungen, Rankings und lobende Kommentare deutlich wichtiger sind, als sie es mir sind. Ich habe daraus die Konsequenz gezogen, nur noch im absoluten (positiven) Ausnahmefall zu bewerten. Nicht nur, weil ich darin für mich den einzigen Weg sehe, der mittlerweile allgemein üblichen vier-Sterne-Bewertung aus dem Weg zu gehen, sondern auch deshalb, weil ich niemandem zu nahe treten will, der eventuell eine weniger gute Bewertung oder einen z.T. kritischen Kommentar anders auffasst, als er gemeint war.
Zum anderen gebe ich dir, Heinz, recht: Die schon oft geführte Bewertungs-Diskussion führt nur dann zu etwas, wenn Thomas Schabacher zu etwaigen Vorschlägen Stellung bezieht. Davon abgesehen ist mit der Betrachtungs-Anzahl ja jüngst eine neue Möglichkeit hinzugekommen, ein Panorama mit anderen ins Verhältnis zu setzen. Ich habe Thomas Schabacher gefragt, ob dies auch mal in eine Form von Ranking einfließen wird (http://www.alpen-panoramen.de/news.php?nid=27).
Über das Bewertungssystem kann man wohl endlos argumentieren. Ich fürchte, daß alle Versuche, es gerechter zu machen, es auch komplizierter machen (so wie das Steuersystem eines uns allen bekannten, mitteleuropäischen Landes) - dann würde man vielleicht die vergebenen Bewertungen mit der Zahl der empfangenen Punkte gewichten, o.ä. Ob es damit besser wird? Vielleicht leben wir einfach mit einem einfachen System, das keine perfekten Rankings hervorbringt, aber viel Feedback und Anerkennung unterstützt.
Mich interessiert aber noch ein anderer Aspekt: Hier in der Community haben sich im Laufe der Zeit ungeschriebene Regeln etabliert, so z.B. daß man entweder **** vergibt oder einen Kommentar ohne Wertung schreibt, sich aber fast immer der *, ** oder *** enthält. Solche ungeschriebenen Regeln funktionieren im allgemeinen sehr gut - nur wie soll ein Neuling (außer durch eine Zeit der passiven Teilnahme) das erfahren? Sollte man die ungeschriebenen Regeln mal in die FAQ aufnehmen?
VG Martin
Ich gehöre, das gebe ich gerne zu, zu jenen die vier oder keine Sterne vergeben. Sehr selten etwas anderes, weil ich gut nachvollziehen kann wie es ist wenn einem ein außergewöhnlich gutes Pano gelungen ist und es aber nach einer schlechten Bewertung im Mittelfeld landet. Viele von uns geben sich beim Panoramisieren (Aufnahme mit Bearbeitung) enorme Mühe und die Belohnung und Ansporn ist und bleibt primär nunmal die Bewertung. Man könnte die Bewertung vielleicht ganz weglassen, aber es würde dann ein wichtiger Teil des Feedbacks fehlen und keiner von uns hat die Zeit alle Panos zu kommentieren. Der neue Hit-Counter liefert ein weiteres gutes Feedback. Interessant ist hier schon mal die Punkte/Hit-Ratio. LG HJ - - - Helau :-D ... ist ja schließlich Faschingsdienstag
Dieses Panorama und auch die informative Beschreibung zur Historie dieses Ortes, finde ich sehr gelungen. Stimmungsvolles Licht, ein schöner Bildaufbau in hervorragender Schärfe - daher nachträglich gerne ****!
Herzliche Grüße, Hans-Jörg
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