Neues auf der Berliner Museumsinsel   11479
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Details

Location: Berlin, Museumsinsel, Eiserne Brücke über den Kupfergraben (48 m)      by: Heinz Höra
Area: Germany      Date: 14.7.2019
Mit der James-Simon-Galerie wurde am vergangenen Wochenende nach einem zwanzigjährigen Planungsprozess und zehnjähriger Bauzeit endlich ein zentrales Empfangsgebäude der Museumsinsel Berlin eröffnet. Die angefallenen Kosten sind ein dreistelliger Millionenbetrag.
Als ich vor 8 Jahren ein Panorama vom danebengelgenen Pergamon-Museum machte (Nr. 8867), waren hier noch Ruinen aus dem 2. Weltkrieg...

3 Breitformataufnahmen mit Canon EOS M5, Canon EF-M 18-150 STM @ 18 mm, ohne Stativ; gestitcht mit PTGui Pro, Vedutismo-Projektion.

Comments

Hatte davon gelesen, aber die Darstellung hier übertrifft natürlich alles, was man in Zeitung oder den üblichen Internet Portalen geboten bekommt. VG Martin
2019/07/21 20:09 , Martin Kraus
Interessantes Beispiel für eine oft vernachlässigte Projektion.
2019/07/22 17:32 , Werner Schelberger
@Werner, die Vedutismo-Projektion probiere ich eigentlich immer bei solchen Gebäudeaufnahmen aus der Nähe und ich habe z. B. mit meinem Schloß-Sanssouci-Panororama, der Nr. 22207 auch schon so gemachte Panoramen gezeigt.
Leider schreibst Du nichts dazu, wie Du die Projektion hier findest.
2019/07/23 11:46 , Heinz Höra
@Heinz, wie schon gesagt, eine oft vernachlässigte Projektion. Da ich keinen direkten Vergleich habe, ist es schwierig eine Aussage bzgl. der Wirkung zu treffen. Die James-Simon-Galerie wird in ihren Horizontalen kaum gekrümmt - hier spielt die Projektion ihren Vorzüge aus. Die Fahrzeuge am linken, vor allem aber im rechten Bildteil wirken in der Vertikalen gestreckt. Letztlich ist jede Projektion ein Kompromiss, den der Fotograf selbst entscheiden muss. Wenn - hier aber nicht der Fall - keine Fahrzeuge zu sehen gewesen wären, wäre dies vermutlich gar nicht aufgefallen. Allein für die Ansicht des Gebäudes sicher eine richtig gewählte Entscheidung.
2019/07/23 16:17 , Werner Schelberger
Schön, das in Berlin auch mal was fertiggestellt wird ;-).
Die Projektionsart passt hier sehr gut, die Schlankheit des Neubaus wird hier betont. Bei größeren Winkels als den hier abgegeriffenen rund 90 ° hat sie leider stärkere Schwächen.

Nettes Detail frei nach Loriot: das Schild hängt schief.
2019/07/24 13:14 , Dieter Leimkötter
@Dieter, schön, daß nach Martin noch jemand zur Kenntnis nimmt, daß es in Berlin auch Erfolge bei den vielen Neubauten gibt.
Aber warum soll die Vedutismo-Projektion bei größeren Winkeln als 90 ° stärkere Schwächen haben? Bei dieser Projektion kann man das nicht so sagen, denn es hängt m. E. sehr vom Bildinhalt ab. Z. B. hat mein Schloß-Sanssouci-Panororama Nr. 22207, bei dem ich auch Vedutismo angewendet habe, einen Winkel von über 190°. Wenn im Bild rechts nicht die Menschen mit drauf wären - die ich aber ohne weiteres hätte entfernen können - hätte man doch nichts Anormales sehen können. Denn es war ja gerade mein Bestreben, die nach hinten zu stark abfallende Höhe des Gebäudes anzuheben - und das hat Vedutismo getan.
2019/07/24 18:45 , Heinz Höra
@ Heinz
Ich denke, dass Dieter nur das ausgedrückt hat, was Du zu seinem Panorama #25196 damals geschrieben hast (bezüglich auftretender Verzerrungen bei größeren Blickwinkeln) !?!

Ich finde es übrigens klasse, dass Du diesen mE gelungenen Neubau so zeitnah hier präsentiert hast, Heinz ... habe hierzu vor ca. 14 Tagen einmal eine informative Dokumentation zur Planung bis Fertigstellung im Fernsehen angesehen.

Schönen Abend und herzlicher Gruß
Hans-Jörg

NB: ... vielleicht könntest Du dem dunkelhäutigen Kollegen rechts vor dem Opel gelegentlich noch einen zweiten weißen Turnschuh spendieren (war mir beim Bewerten vor einigen Tagen zwar schon aufgefallen, aber da ich nun einen Kommentar schreibe, dies noch als Nachtrag ;-) ...)
2019/07/24 19:04 , Hans-Jörg Bäuerle
@Hans-Jörg, das hat Dieter gerade nicht getan. Er hat sich eindeutig au dieses Panorama bezogen, die 90° angenommen und dann verallgemeinert.
Schaue Dir doch noch mal genau an, was er geschrieben hat und was ich.
Und das mit dem Turnschuh hat mich ganz schön erschreckt. Das konnte gar nicht sein, daß so weit rechts die Trennlinie zwischen dem mittleren und dem rechten Bild geht. Trotzdem habe ich in den Originalen nachgeschaut und kann definitiv sagen, daß dem kein Turnschuh fehlt. Sein rechter verdeckt den linken fast komplett. Eine kleine Spitze schaut aber noch dahinter hervor.
2019/07/24 22:27 , Heinz Höra
Sorry Heinz, bezüglich des "einen Turnschuhs" der ebenso fast einbeinigen Person - sieht aber auf den ersten Blick schon verdächtig aus, oder - da klärt dann die Einzelaufnahme auf!!! ... wegen der anderen Sache zur Projektionsart, lese ich mir das heute Abend nochmals in Ruhe durch, vielleicht habe auch ich Dieter falsch verstanden!
2019/07/25 09:56 , Hans-Jörg Bäuerle
Diskussionen sind doch die Würze unseres Forums.
Gerade diese brachte mich dazu, zu recherchieren, ob meine Behauptung, dass die Vedutismo- oder Panini-Projektion (unter dem Begriff finden sich Hugin-Nutzer zurecht) nur bei kleineren Bildwinkeln gute Resultate liefert, auch stichhaltig ist. Dabei bin ich auf folgenden, sehr lesenswerten Artikel gestoßen:

https://pt4pano.com/blog/2013/perspektive-und-sichtweise
2019/07/25 11:36 , Dieter Leimkötter
@Dieter, über diese Projektion gibt es unzählige Artikel im Netz. Diesen hier http://tksharpless.net/vedutismo/Pannini/panini.pdf habe ich mir schon früher paar mal angeschaut, um etwas davon zu verstehen. Doch letzten Endes bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß es am einfachsten ist, sich im PTGui-Editor anzusehen, wie das Panorama mit dieser Projektion aussieht und dann zu entscheiden, ob man sie nehmen kann.
Was aber den von Dir angeprochenen Punkt des Breitenwinkels betrifft, da gibt es erst mal keine Beschränkungen, wie aus dem PTGui-Manual https://www.ptgui.com/man/projections.html zu ersehen ist.
2019/07/26 14:17 , Heinz Höra

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Heinz Höra

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