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"Ich fuhr am Cher-Fluss so für mich hin,
und nichts zu suchen, das war mein Sinn. In der Sonne sah ich ein Schlösschen steh'n warm leuchtend, auf der Brücke schön..." Nun, etwas poetisch ist einem schon zumute bei den fantastischen Schlössern der Loire-Region. Drum ein wenig bei Altmeister Goethe stibitzt. Hier das "Damen-Schloss" Chenonceau, etwas südlich der Loire (daher Loire in der Überschrift in Gänsefüßchen). Beim Dörfchen Chenonceaux. Das einzige im Wasser stehende Chateau im Loiregebiet. Damen-Schloss genannt, weil zuerst Diane von Poitiers die Bogenbrücke neben dem Schloss bauen ließ. Nach Zickenkrieg krönte dann Katharina von Medici das Ganze mit der Galerie auf der Brücke. Ganz rechts ein Ausgang, durch den Verliebte bei den Festivitäten in den Wald entfleuchen konnten. Heute verschlossen. Im 2.Weltkrieg entkamen Flüchtlinge den deutschen Besatzern durch den Gang ins anfangs unbesetzte Südfrankreich. Diese Pano-Perspektive zeigt Chenonceau ruhig und recht authentisch. Ohne den Touristenrummel, der eher links zwischen französischen Gärten und Treppe zum Schloss abgeht. Das Himmelblau wurde etwas reduziert, da es fast unwirklich wirkte. |
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