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Der Wechsel unserer Urlaubsdomizile im Allgäu führte uns in beschauliche Ravensburg, das wir bislang nur von dem dort ansässigen Verlag kannten und dessen Spielfiguren an zahlreichen Stellen in der Stadt zu finden waren.
Ursprünglich war ja mein Plan, von einem der dortigen Aussichtstürme, dem Mehlsack oder dem inmitten der Altstadt gelegenen Blaserturm mir einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Letzerer ist derzeit in Sanierung und daher nicht zugänglich, der Mehlsack bietet nur acht Personen pro halbe Stunde das Zeitfenster für einen Aufstieg. An diesem Tage waren alle Termine bereits Tage im Voraus vergeben. Im Nachhinein stellte ich fest, dass seine dicken zinnenbewehrte Mauerkrone für die Panoramafotografie sicher ein großes Hindernis darstellt.
So überzeugte ich meine Familie, doch den Zickzackweg hoch zur Veitsburg zu nehmen. Schließlich ist der Hl. Veit ja auch Patron unserer Heimatgemeinde, die paradoxerweise eine Ravensburg besitzt, Ravensburg hingegen nicht.
Belohnt wurde unsere Mühe durch diesen Blick auf die an Türmen reichen Stadt. Der Mehlsack drängt sich prominent ins Bild. Seine schneeweiße Farbe, die hier sonnenscheinbedingt besonders leuchtet, führte zu seinem Namen.
Der trockenheiße Sommer zeigte auch hier in der frühen Herbstfärbung einiger Bäume seine Auswirkungen. Der Standort wäre aber auch sicher prädestiniert, zu späterer Zeit, wenn die Laubfärbung ihren Höhepunkt erreicht, wiederzukommen.
12 HF-Aufnahmen, 20 mm (30 mm KB, beschnitten auf ca. 40 mm), f/8, 1/640 s. ISO 100.
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