An der Saale hellem Strande   5152
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1 Landgrafenturm 280 m
2 Landgrafen 277 m
3 Kalksteinbruch Dornburger Zement
4 Jena-Nord
5 Tautenburger Forst 340 m
6 Friedenskirche
7 kath. Kirche
8 Kunitzburg (um 1100)
9 Bau 36
10 Kunitz
11 Bau 59
12 Bau 15
13 Uniturm (1970)
14 Stadtkirche St. Michaelis (1450-1557)
15 Universitäts-Hauptgebäude
16 Gleisberg 390 m
17 Universitätshochhaus (2020-25)
18 Rathaus (1380)
19 Jenzig 364 m
20 Jena-Ost
21 Wilhelmshöhe
22 Fuchsturm (Burg Kirchberg) 378 m
23 Ziegenhain
24 Traukirche
25 Fachhochschule
26 Ernst-Abbe-Sportfeld
27 Kernberge 375 m
28 Studentenrutsche
29 Johannisberg 362 m
30 Lobdeburg (1185)
31 Schloss Lobeda
32 Kirche Lobeda (1489)
33 EKZ Burgaupark
34 Neulobeda Ost (1971-1988)
35 Neulobeda West (ab 1964)
36 Kirche Burgau
37 Heizkraftwerk Winzerla

Details

Location: Jena, Rosenweg (265 m)      by: Matthias Matthey
Area: Germany      Date: 24.07.2026
... stehen nicht nur Burgen stolz und kühn, sondern im mittleren Saaletal drängen sich inzwischen auch ziemlich viele andere Bauwerke zwischen den steilen Kalksteinhängen.

Comments

Bei einer derart guten Platzierung des Logos könnte uns der potentielle Sponsor gerne einmal eine Runde Objektive spendieren ;-)
2026/08/02 16:01 , Jens Vischer
eigentlich schönes Pano, nur für den "guten Geschmack" der Stadtplaner kannst Du ja nichts. LG Alexander
2026/08/03 20:28 , Alexander Von Mackensen
Jena an einem für diesen Sommer so typisch staubigen und heißen Hochsommertag.
LG Jörg
2026/08/03 21:11 , Jörg Nitz
Schöne Lage mit fragwürdigem Städtebau 
@Alexander: Die erste Konkurrenz im weithin sichtbaren Stadtbild bekam die historische Stadtkirche (Turmhöhe 75m) 1915 mit dem ersten Hochhaus Deutschlands (Bau 15, 42 m). 1936 und 1959 folgten mit dem Bau 36 (66 m) und Bau 59 (67 m) die nächsten Steigerungen. All das erfolgte auf dem innerstädtischen Werksgelände der Firma Zeiss und war den beengten Platzverhältnissen geschuldet. Ob die Stadtplaner das damals schön fanden, weiß ich nicht, aber jedenfalls entsprach es dem Zeitgeist "höher-schneller-weiter". Und immerhin blieben diese Klötze ja noch niedriger als der Kirchturm, eng zusammengerückt und im respektvollen Abstand von der Kirche.
Das änderte sich dann in den 1960er Jahren, als die DDR-Regierung die Kirchturm-Dominanz historischer Innenstädte nicht mehr ertrug und die Zeugen der "dunklen Vergangenheit" mit überdimensionierten sozialistischen Prachtbauten in den Schatten zu stellen suchte, nicht nur in Jena, sondern auch in anderen wichtigen Städten wie Berlin und Leipzig. 1970 wurde also auf Weisung aus Berlin ein im Krieg erhaltenes Innenstadtquartier plattgemacht und dafür der 159 m hohe Turm in die Innenstadt "eingefügt". Stadtplaner wurden dabei wohl kaum gefragt. Niemand brauchte den Turm. Die Universität musste die 62 Halbrund-Säle am Ende irgendwie nutzen. Ich konnte mich im Studium selbst noch davon überzeugen, wie unpraktisch diese "Keksrolle" gebaut war.
Beim letztes Jahr fertiggestellten neuen Universitätshochhaus am Inselplatz, das die Stadtkirche nun von der anderen Seite in die Zange nimmt, sind die Stadtplaner dagegen in Mitverantwortung. Aber letztendlich entscheidet über so etwas der Stadtrat, da kannst du als Stadtplaner auf und nieder springen. Demnächst soll die bisherige Freifläche zwischen Turm und Stadtkirche auch noch mit Hochhäusern bis 68 m Höhe bestückt werden (siehe www.eichplatzareal.de/de/baufelder/baufeld_a/bebauungsplan/968433). Das tut schon weh.
2026/08/04 16:10 , Matthias Matthey
Aus der Perspektive ein optisch harmonisches Ensemble von Architektur und Natur. Und, wie du richtig anmerktest, Matthias: Planer planen, Stadträte entscheiden über die Umsetzung.

Auf jeden Fall würde sich hier eine Wiederkehr im Herbst lohnen, wenn die bunten Wälder die einen hübschen Rahmen um die Stadt weben.

Grüße
Dieter
2026/08/07 13:47 , Dieter Leimkötter

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Matthias Matthey

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