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Heute zeige ich auch wieder einmal ein Werk aus dem nur bedingt beliebten Genre "Deckenpanoramen aus Kirchen".
Es entstand in der Chiesa dei Santi Zenone e Martino (Taufkirche der Heiligen Zenone und Martino) in Lazise am Gardasee. Mir gefällt es insbesondere in der Miniaturansicht, bei der sowohl die Formen an der Decke als auch das Muster des Fußbodens gut zur Geltung kommen.
Die zugehörigen Einzelaufnahmen entstanden übrigens mit dem IPhone, was hier m.E. gute Arbeit sowohl in Bezug auf die Schärfe als auch die Belichtung geleistet hat. Kleine (Stitch-)Fehler konnte ich im Nachgang via Photoshop ausmerzen (wobei ich einen übersehen habe, eben erst selbst entdeckt...).
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Comments
Als Liebhaber dieser Spielart der Panoramafotografie gebe ich hier gerne ein Herz. In meinem Archiv, auch von der jüngsten Radreise, stapeln sich ähnliche Werke. Man zögert, diese hier zu zeigen, ist man sich doch dessen bewusst, dass das sich hier nur wenige Liebhaber finden und publiziert daher eher Landschaftsaufnahmen.
Im "großen" Bild zeigen sich mir auf den ersten Blick deutlich mehr als ein Stitchfehler. Auch wenn die Hosentaschenkamera ein was Auflösung, Schärfe und Dynamikumfang mittlerweile an Systemkameras herankommen haben sie bei solchen Sujets doch einige Nachteile. Durch die Display-Nutzung halten wir deutlich mehr Abstand zum Nodalpunkt, was insbesondere bei Panos mit geringerem Abstand des Objektes zur Kamera Stitchfehler wahrscheinlicher macht. In der Fotografie von symmetrischen Motiven, wie eben hier die Kirchendecke, nehme ich die Hilfslinien, die mir meine Kamera in den Sucher einspielt, als Orientierung. Im Display sind diese Hilfslinen nicht so gut zu erkennen. Und als für mich wichtigstes Argument der Kamera-Fotografie: sie liegt einfach stabiler in der Hand. Wenn ich den Bildausschnitt ausgerichtet habe, dann bewegt sich dieser bis zum Auslösen der Aufnahme nur marginal, was das anschließende zusammennähen ohne große vorherige Ausrichtung von Einzelbildern, insbesondere bei weitwinkligen Objektiven, enorm erleichtert.
Grüße
Dieter
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