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Eine Seenkette passierte ich am vorletzten Tag meiner Radreise. Vorbei am Lago di Santa Croce, über den Lago Morto, den Lago del Restello und den Lago de Negrisiola. Jeder einzelne wäre zeigenswert. Am beeindruckendsten war für mich der Lago Morto. Nicht nur des Namens wegen, der auf das Fehlen eines Abflusses hinweist. In ein schmales Tal eingesperrt und flankiert zwischen den rund 1600 m hohen Ausläufern der Dolomiten. Zuvor hatte ich den letzten Pass hinter mir gelassen, den knapp 500 m ü.d.A. messenden Sella di Fasalto. Geschwind ging es danach hinab zum Lago Morto, gut 200 Höhenmeter in nur 3,8 km garantierten maximalen Fahrspaß.
Hier am Lago traf ich ein parallel reisendes Ehepaar, die ich auch schon am Cimabanche-Pass traf. Ein kurzer Plausch, ein wenig Rast und schließlich noch ein Pano vom See mit der kühnen Brückenkonstruktion der A27, die das Tal an seiner Ostflanke überspannt.
Herausfordernd war zweifelsohne der Dynamikumfang mit dem heftigen Gegenlicht. Da ich nur die RX100 M3 dabei hatte, befürchtete ich, hier die Grenzen der Überbelichtung bzw. abgesoffener Bildbereiche zu überschreiten. Es hat aber doch ganz gut funktioniert.
15 HF-Aufnahmen mit der RX100 M3, 8.8 mm (24 mm KB), f/7.1, 1/800 s, ISO 125.
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Comments
Herzlicher Gruß,
Hans-Jörg
@Hans-Jörg: sollte ich es noch nicht erwähnt haben, diese Tour war eine Aneinanderreihung landschaftlicher und kultureller Höhepunkte. Ich kann diese Reise jedem empfehlen, der dafür aufgeschlossen ist (und das dürfen ja alle Foristen sein). Egal ob mit Rad, E-Bike, Motorrad, Wohnmobil. Es lohnt sich in jedem Fall. Besonders, wenn einem das Wetter so hold ist, wie es bei mir war (von der Hitze abgesehen).
@Martin: Das Brückenbauwerk misst stolze 3,5 km. Der Abschnitt ist seit 1995 für den Verkehr freigegeben. Ich habe den Eindruck, dass die Autobahn bei weitem nicht so frequentiert ist, wie unsere Fernstraßen.
Durch die Autobahn, die abgesehen vom hier gezeigten Abschnitt, für mich nicht präsent war, ist die parallel verlaufende Strada Staziale 51 kaum noch befahren. Der Radweg im Abschnitt vom Südende des Lago di Santa Croce bis Vittorio Veneto läuft zu großen Teilen auf dieser "Bundesstraße" und ist daher bestens zu beradeln.
Extreme kostspielige Autobahnen sind (klar) die A22. Aber auch und vor allem die A1 zwischen Bologna/Sasso Marconi und Firenze (A1Variante und A1Panoramica). Zudem auch die von mir kürzliche befahrene A7 zwischen Mailand und Genua sowie die A15 zwischen Parma und La Spezia - ein Tunnel folgt dem anderen und eine Brücke nach der anderen jeweils über und durch den Appenin....
Am Himmel über dem Gipfel musst noch mal drüber "wischen" :-)
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