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Legende

1 Feldberg, 1.493m
2 Bundesleistungszentrum
3 Schwarzwaldturm
4 Seebuck, 1.448m
5 Grafenmatt, 1.377m
6 Silberfelsen, 1.277m
7 Großes Spiesshorn, 1.351m
8 Kleines Spiesshorn
9 Bernau
10 Rohrenkopf, 1.169m
11 Hochgescheid, 1.205m
12 Zeller Blauen, 1.077m

Details

Aufnahmestandort: Herzogenhorn, Bernau im Schwarzwald (Landkreis Waldshut) (1415 m)      Fotografiert von: Jens Vischer
Gebiet: Germany      Datum: 16.09.2018
Als ich an diesem Wochenende spontan die Gelegenheit eines Schwarzwald Ausflugs erhielt, entschied ich mich, trotz keiner zu erwartenden guten Sicht schon früh am Morgen auf das Herzogenhorn zu steigen. Diese Tour hatte ich mir eigentlich schon für den vergangenen Winter vorgenommen, aber leider fiel keiner der wenigen Fernsichttage auf die mir zur Verfügung stehenden freien Tage.

In noch dunkler Nacht startete ich meine Unternehmung am Feldbergpass und lief über Grafenmatt und Bundesleistungszentrum hinauf zum Gipfel. Auch wenn von den Alpen nichts zu sehen war, traf ich auf eine eindrückliche Stimmung, dazu herrschte außer dem Blöken einiger Schafe völlige Ruhe und Einsamkeit. Meine Zeitplanung war eher großzügig, weshalb ich auch schon eine gute Zeit vor Sonnenaufgang ankam.

Mit ein Grund für die nicht optimale Sicht war übrigens ein ganz feiner Nebel, der mir anfangs gar nicht auffiel. Erst als ich feststellte, dass Jacke und Rucksack von außen ganz nass waren, wurde mir das klar. Auch am Objektiv bildete sich ein feiner Wasserfilm, den ich immer wieder mal abwischen musste. Das Bild scheint deswegen auch ordentlich zu rauschen.

14 QF Aufnahmen mit EOS 5D Mark III á 35mm, Stativ, f5.6, 3,2s, ISO3200, 6.02 Uhr, PTGui Pro

Beim Entwickeln der Bilder musste ich feststellen, dass es bei derart unterschiedlichen Stufen der Beleuchtung gar nicht so einfach ist, eine konstant belichtete Aufnahmereihe halbwegs passend zusammen zu bekommen. Entweder muss man den quasi noch voll im Dunkeln liegenden Bereich um den Feldberg massiv aufhellen, oder der Bereich des schon etwas anbrechenden Tages wird schnell deutlich überbelichtet. Die hier gezeigte Serie ist mehr oder weniger ein Kompromiss aus beidem.

Kommentare

Deine Anmerkung zur Bild-Entwicklung kann ich ganz und gar nachvollziehen.
LG Christoph
18.10.2018 11:02 , Christoph Seger
M. E. gut gelungen, der Kompromiss. Was hast Du denn gemacht, um den Kompromiss zu erhalten?
18.10.2018 17:59 , Heinz Höra
Danke. Die mit den oben genannten Einstellungen erstellten Ausgangsbilder habe ich mit folgenden Einstellungen entwickelt:

Lichter -45; Schatten +25; Weiß -5; Schwarz +10

(...und eben noch einen Reload geladen, da die Ausrichtung nicht gepasst hatte. Man darf sich da nicht auf die sichtbare Dunstkante verlassen, sondern sollte eher Udeuschle vertrauen.)
18.10.2018 20:53 , Jens Vischer
Gestern Abend hat es große Freude gemacht, diese fein authentische Morgenstimmung am Bildschirm zu betrachten. In der Natur ist dieses Licht stets begeisternd ... es fotografisch rüberzubringen eine Herausforderung, die Du aus meiner Sicht bestens gelöst hast !!!

Einen guten Tag und herzliche Grüße
Hans-Jörg
19.10.2018 09:00 , Hans-Jörg Bäuerle
Wunderbar wiedergegebenes erstes Tageslicht. Der wahre Zauber offenbart sich erst, wenn man es in der Dunkelheit betrachtet. Schade, dass es nicht möglich ist, die Hintergrundfarbe in PP zu ändern.

Herzliche Grüße,
Dieter
19.10.2018 11:37 , Dieter Leimkötter
Sehr schön, als "Dämmerungswanderer" kann ich mich da ganz gut hinein versetzen. In solchen Fällen entwickle ich die Bilder oft unterschiedlich in kleineren Stufen. Die Sicht war bei dir immer noch viel besser als bei uns, als wir neulich vor Sonnenaufgang auf dem Lemberg waren. Da bin ich nah am Rekord für die kürzeste Fernsicht Deutschlands gewesen.
19.10.2018 15:31 , Steffen Minack
Jens, you should add the time with such a pano.
19.10.2018 16:06 , Mentor Depret
Am Rand ist das natürlich grenzwertig. Ich belichte immer auf die hellsten Stellen (per EBV Aufhellen der Schatten geht eher als Retouchieren ausgefressener Lichter) und entwickle dann die RAWs nur gerade soweit, daß der Stitcher damit umgehen kann - Rest der Bearbeitung / Aufhellung dann am gestitchten TIFF, bei 16 bit ist ja in den Tiefen keine Information der RAW verloren gegangen. Am fertigen Pano kann man dann auch mit Gradienten etc. selektiv arbeiten. VG Martin
19.10.2018 19:50 , Martin Kraus
Die Probleme kenne ich von meinen morgendlichen Touren auch. Bei großen Helligkeitsunterschieden nehme ich immer mit verschiedenen Belichtungen auf. Oft klappt das beim Stitchen ohne große Übergänge gut, manchmal auch nicht.
19.10.2018 21:11 , Friedemann Dittrich
Good point Mentor, it was 6.02.
21.10.2018 20:24 , Jens Vischer
Super, der dunkle Schwarzwald...
TIPP: Wer den Schwarzwald mag, sollte sich mal Fotos von Florian Richter anschauen.
22.10.2018 11:13 , Benjamin Vogel

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