Stadtschloss Fulda   111868
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Location: Fulda (280 m)      by: Christoph Seger
Area: Germany      Date: 2015-04-24
Fulda ist recht spät an das mehrheitlich protestantische Hessen gefallen - nach der Säkularisierungswelle (Reichsdeputationshauptschluss 1803), welche den hier ansässigen Fürstäbten und später Fürstbischöfen Macht und Kontrolle gekostet hat. Speziell im Mittelalter muss man die Regierung der Abta als wenig christlich bezeichnen, es gab mehrere Bürgeraufstände und Bauernaufstände, der christliche Brauch der Hexenverbrennungen hat hier mehr als 200 Opfer gefordert, deren Vermögen selbstverständlich an die Kirche gefallen ist.

Ursprünglich als Burg geplant und dem 744 gegründeten Kloster im 14. Jhdt. als Abtsburg zur Seite gesetzt, hat es viele Umbauphasen erlebt, bis es in der heutigen Form entstanden ist. Das Bild ist in der U-förmigen Hauptzufahrt entstanden, schön ist auch die Gartenseite, sehr gut der Blick vom Turm.

(Quelle: Wikipedia und weiterführende Links).

Technisches:
Nikon D800, freihand
24 mm HF RAWs um 13:20
1/200, f/13, ISO 100
RawTherapee, PTGui, Gimp

Comments

Holla! Spontane Begeisterung ohne mich jetzt in die Details vertieft zu haben. Ich selbst hätte den Schnitt allerdings in die Mitte der Zufahrt gelegt; ich hab's halt gerne möglichst symmetrisch. LG Arno
2015/04/26 14:52 , Arno Bruckardt
Toller Schnitt und ganz feiner Architekturpano! LG Seb
2015/04/26 18:15 , Sebastian Becher
Wo Du wieder überall hinkommst, bis in die schwärzesten Ecken dieses Landes...auf jeden Fall ein gelungenes Pano, beim Schnitt stimme ich aber Arno zu. VG Martin
2015/04/26 20:42 , Martin Kraus
A famous place well depicted. You did pano also of the interiors?
2015/04/26 22:19 , Giuseppe Marzulli
Der Schnitt 
... natürlich ist mir die Schönheit der Symmetrie bewusst und als Stilmittel bekannt. Natürlich war mein erster Entwurf ganz genauso angelegt wie von Arno und Martin beschrieben. Auch entspricht ein derartige Umsetzung ja dem Grundgedanken dieser Art von Architektur - einem U-förmigen Innenhof.

Beim Spiel mit Varianten hat mir aber dann die Geschichte gefallen, welche dieses Bild für mich erzählt. Wir haben links eine Eingangssituation, diese ist nicht geteilt, sondern steht für sich alleine. Ebenso in sich geschlossen ist dann das Ensemble des U-förmigen Hofes an sich. Daher ... ich kann so - dies gilt für alle derartigen Anlagen - mit diesem Schnitt den Weg in den Hof besser erzählen; die hinter mir liegende Toranlage ist als solche begreifbarer.

Herzlichst C
2015/04/26 22:21 , Christoph Seger
Hätte zuallererst auch die symmetrische Variante versucht, kann aber deine Gedanken zum Schnitt durchaus nachvollziehen.
2015/04/26 22:25 , Jens Vischer
Schön, 
auch mit der linken Seite zuerst!
Gruss Walter
2015/04/27 08:39 , Walter Schmidt
Die Interpretation des Künstlers zur Entstehung seines Werkes verdient, wie das Panorama an sich, höchste Anerkennung ... DANKE Christoph!!!

... verbleibt nur die Frage, ob hinter dem Eingangstor der Biergarten - äh pardon Gartenwirtschaft - ist :-)) ...

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
2015/04/27 16:27 , Hans-Jörg Bäuerle
Wäre es sehr abwegig, 
an eine Variante mit mehr als 360° zu denken? Bei Nr. 17434 hat das für mich gut funktioniert und auch ganz ohne Irritation - zugegebenermaßen wohl, weil mir die Aussicht nicht ganz unbekannt ist und weil durch den hohen Standort volle Übersicht herrscht. Hier unten im Hof könnte man freilich auf die Idee kommen, es gäbe zwei solche Eingänge. Von den vielen Leuten, die keine Panoramen machen, verstehen nur wenige, was wir uns für Schwierigkeiten anfertigen! Das eine Tor auf die Bildenden zu verteilen hätte mir aber, glaube ich, etwas weh getan.
Es grüßt Wolfgang
2015/04/28 01:15 , Wolfgang Bremer
Wolfgang 
Das ist eine interessante Idee mit den 360plus Grad zur Verdoppelung des Tores. Ich werde es hier nicht mehr umsetzen - zu viele Meinungen sind schon zu genau diesem Bild geäußert worden, doch vielleicht später ...
2015/04/28 21:52 , Christoph Seger
Gefällt auch so sehr gut Christoph, tolle Arbeit...

Liebe Grüsse
Gerhard.
2015/04/30 23:48 , Gerhard Eidenberger

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Christoph Seger

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