Bonanza Mine   255
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Legende

1 Mt Churchill 4767
2 Mt Bona 5045
3 East Aello 4237
4 University Peak 4411
5 Ocypete Peak 4060
6 Celeno Peal 4000
7 Ultima Thule Peak 3338
8 Mt Logan 5959 168km
9 Pyramid Peak 2663
10 Andrus Peak 2480
11 Mt Holmes 2347
12 Bald Mountain 2156
13 Sourdough Peak 1890
14 Mt Miller 3261
15 Tana 1572
16 Pophyry Mountain 1943
17 Mt Steller 3205
18 Bomanza Trail
19 Goodlata Peak 2455
20 Bonanza Mine
21 McCarthy Creek
22 McCarthy Airport
23 McCarthy
24 Tom Mt White 3411
25 Hanagita Peak 2592
26 Kennicott Glacier 600

Details

Aufnahmestandort: Wrangell – Saint Elias National Park, Alaska (1800 m)      Fotografiert von: Jochen Haude
Gebiet: United States      Datum: 10.8.2005
Nach einem Rundflug im verbeulten Buschflieger fuhren wir von McCarthy mit einem extrem klapprigen Bus über die Holperpiste nach Kennicott. Von dort ging es über einen der ganz seltenen Wanderwege 1200 Höhenmeter hinauf zur Bonanza-Mine.

Es ist eine absolut skurrile Szenerie: Einerseits befindet man sich mitten in der Wildnis auf einem Gipfelkamm 1200 Meter oberhalb des mächtigen Kennicott Glaciers mit Weitblick auf 4000er und 5000er der Elias-Kette. Andererseits befindet sich hier oben der verfallene Eingang einer Kupfermine. Aus fünf solcher Minen wurde zwischen 1908 und 1938 Kupfer gefördert und von hier aus ins Tal nach Kennicott befördert. Es war weltweit das größte Kupferabbaugebiet.

Hinter mir zieht der Hang noch bis zum Bonanza Peak (2128m) hinauf. Den Versuch weiter nach oben zu kommen hatte ich abgebrochen, da das Geröll steil und extrem rutschig war. Das Nachbar-Pano #33715 schließt sich nach rechts an. Der letzte Berghang, der hier rechts zu sehen ist, ist zufällig derselbe Berghang links auf dem anderen Pano. Das endet rechts mit der Jumbo-Mine. Die Bonanza-Mine liegt von da aus Luftlinie 2 Kilometer weiter rechts und 70 Meter höher.

Besonders hat mich gefreut, dass ich hiermit nicht nur den 5045 Meter hohen Mount Bona zeigen kann. Auch der nach dem Denali zweithöchste Gipfel Nordamerikas, der 5959 Meter hohe Mount Logan gibt sich in 168km Entfernung die Ehre. Er gehört ebenfalls zur Elias-Kette und liegt absolut unzugänglich im Yukon (Kanada) inmitten des größten vergletscherten Gebiets außerhalb der Pole.

Kommentare

Spannend für mich, diese unbekannte Welt.
Für 2005 eine sehr gute Qualität!
LG Jörg
25.07.2026 13:56 , Jörg Nitz
Alaskaberge mal ganz anders, Schutthalden und brüchige Bergflanken, statt Wälder, Seen und naheGletscherberge.
25.07.2026 16:02 , Günter Diez

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Jochen Haude

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