Bonanza Mine   7284
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Legende

1 Mt Churchill 4767
2 Mt Bona 5045
3 Aello Peak 4237
4 University Peak 4411
5 Ocypete Peak 4060
6 Celeno Peal 4000
7 Ultima Thule Peak 3338
8 Mt Logan 5959 168km
9 Pyramid Peak 2663
10 Williams Peak 2159
11 Andrus Peak 2480
12 Mt Holmes 2347
13 1885
14 Bald Mountain 2156
15 Sourdough Peak 1890
16 Mt Miller 3261
17 Tana 1572
18 Pophyry Mountain 1943
19 Mt Steller 3205
20 Bomanza Trail
21 Goodlata Peak 2455
22 Bonanza Mine
23 McCarthy Creek
24 McCarthy Airport
25 McCarthy
26 Tom Mt White 3411
27 Nizina River
28 Kennicott River
29 Hanagita Peak 2592
30 Kennicott Glacier 600

Details

Aufnahmestandort: Wrangell – Saint Elias National Park, Alaska (1800 m)      Fotografiert von: Jochen Haude
Gebiet: United States      Datum: 10.8.2005
Nach einem Rundflug im verbeulten Buschflieger fuhren wir von McCarthy mit einem extrem klapprigen Bus über die Holperpiste nach Kennicott. Von dort ging es über einen der ganz seltenen Wanderwege 1200 Höhenmeter hinauf zur Bonanza-Mine.

Es ist eine absolut skurrile Szenerie: Einerseits befindet man sich mitten in der Wildnis auf einem Gipfelkamm 1200 Meter oberhalb des mächtigen Kennicott Glaciers mit Weitblick auf 4000er und 5000er der Elias-Kette. Andererseits befindet sich hier oben der verfallene Eingang einer Kupfermine. Aus fünf solcher Minen wurde zwischen 1903 und 1938 Kupfer gefördert und von hier aus ins Tal nach Kennicott befördert. Es war weltweit das größte Kupferabbaugebiet.

Hinter mir zieht der Hang noch bis zum Bonanza Peak (2128m) hinauf. Den Versuch weiter nach oben zu kommen hatte ich abgebrochen, da das Geröll steil und extrem rutschig war. Das Nachbar-Pano #33715 schließt sich nach rechts an. Der letzte Berghang, der hier rechts zu sehen ist, ist zufällig derselbe Berghang links auf dem anderen Pano. Das endet rechts mit der Jumbo-Mine. Die Bonanza-Mine liegt von da aus Luftlinie 2 Kilometer weiter rechts und 70 Meter höher.

Besonders hat mich gefreut, dass ich hiermit nicht nur den 5045 Meter hohen Mount Bona zeigen kann. Auch der nach dem Denali zweithöchste Gipfel Nordamerikas, der 5959 Meter hohe Mount Logan gibt sich in 168km Entfernung die Ehre. Er gehört ebenfalls zur Elias-Kette und liegt absolut unzugänglich im Yukon (Kanada) inmitten des größten vergletscherten Gebiets außerhalb der Pole. Die Höhenangaben der Berge unterscheiden sich etwas - je nachdem wo man gerade schaut. Ist halt Wildnis, da muss man nicht alles so genau nehmen.

Kommentare

Spannend für mich, diese unbekannte Welt.
Für 2005 eine sehr gute Qualität!
LG Jörg
25.07.2026 13:56 , Jörg Nitz
Alaskaberge mal ganz anders, Schutthalden und brüchige Bergflanken, statt Wälder, Seen und naheGletscherberge.
25.07.2026 16:02 , Günter Diez
Großartig!
Rechts sind eure Spuren im Schnee ?
26.07.2026 11:09 , Hans-Jürgen Bayer
...nein, das sind Tierspuren.
26.07.2026 14:08 , Jochen Haude
Sehr schön, dass Du das noch für unsere Seite aufbereitet hast, Jochen ... ist schon eine wilde und noch ursprüngliche Region! Der "Goodlata Peak" am Horizont erinnerte mich mit seinem Profil sofort an den im Alpenbogen oft markanten Monviso ;-) !! LG, Hans-Jörg
26.07.2026 21:38 , Hans-Jörg Bäuerle
Wow - was für eine Gebirgswelt - sieht höher aus als 1800m, aber wir sind ja auch weit im Norden. VG Martin
27.07.2026 19:38 , Martin Kraus
Toller Zeitsprung in die Vergangenheit. Vermutlich sind die Gletscher heute schon etwas kleiner geworden.

Gruß
Lukas
30.07.2026 21:36 , Lukas Klös

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Jochen Haude

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