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Der lange Weg der Dolomiten verbindet die Städte Toblach im Pustertal mit Cortina d´Ampezzo im Cadore. Ausgeführt als Eisenbahnstrecke, die in diesem Streckenabschnitt 1962 stillgelegt wurde, dient die in beide Richtung moderat ansteigende Traverse heute im Sommer als Fernradweg, im Winter als Langlaufstrecke. Für den München-Venedig-Radler ist der Passo Cimabanche ein geografischer Höhepunkt mit einer Sattelhöhe von 1530 m. Auch Landschaftlich ist die Strecke eine der attraktivsten der gesamten Route, führt sie doch am malerischen Toblacher See und am Dreizinnenblick vorbei, der, wie der Name verrät, einen Blick auf die bekannteste Dolomiten-Formation ermöglicht. Für den Panoramisten eröffnen sich erst auf der Südseite umfassendere Blicke in die Landschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Radler hier eine kurze Rast einlegen und die sich bietende Aussicht genießen.
Von Toblach kommend ist man bis hier gut 25 Kilometer unterwegs, von denen 18 km mit rund 2 % ansteigend bis zur Passhöhe zurückzulegen sind. Es folgt eine nicht ganz unentspannte Abfahrt, der durchgehend schottrige Untergrund in kurvigem Gelände erfordert hohe Konzentration.
9 HF-Aufnahmen mit der RX100M3, 8.8 mm (24 mm KB), f/7.1, 1/640 s, ISO 125.
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Kommentare
Cimabanche ist der "Scheitelpunkt" der Tour, nicht wahr ?
5100hm bei 600km mal grob geschätzt
... und gut, dass der Busch im Vordergrund keine Boote wie bei Danko sind, sonst hättest Du wohl selbst kommentiert, dass ein wenig mehr Luft nach unten und dem intergrieren eines Teils des "langen Wegs" das Sahnehäubchen gewesen wäre ;-)) !?!
Schönes Wochenende und herzliche Grüße,
Hans-Jörg
Ob man die Stilllegung inzwischen bereut hat? Für Radfahrer eine bequeme Alpenüberquerung, nie irgendein Steilstück, kein Autoverkehr.
Der Weg war zeitweise sogar Teil der "Tour de Ski" der Langlaufprofis, hatte aber durch viel Windschattenfahrerei in einem Verfolgungsrennen sportlich bisschen verzerrenden Charakter.
Zur Eisenbahngeschichte muss man vielleicht wissen, dass Cortina bis 1919 österreichisch war. Im ersten Weltkrieg hat das dann nicht mehr viel genutzt, weil die Ortschaft Cortina mit Beginn der italienischen Feindseligkeiten aufgegeben wurde und die Verteidungslinie ein paar Kilometer südlich und südöstlich war.
Also bauten beide Kriegsparteine Versorgungsstrecken in Frontrichtung.
1917, als alles nach einer italienischen Niederlage aussah, wurden diese Streckenteile von Österreich verbunden.
Zwei Jahre später war dann das ganze Gebiet inklusive Toblach italienisch und die zivilie Bahn wurde 1921 eröffnet. Treppenwitz der Geschichte: Bezahlt von Österreich als Reparation.
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