Wüste Kontraste: Dünen vs Fels und Dürre vs Blüte. Namibia: "Wie schön leuchtet der Morgenstern"?   2339
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Aufnahmestandort: Namibia, Namib-Wüste an Wüsten-Pad C19. (300 m)      Fotografiert von: Christian Pehlemann
Gebiet: Namibia      Datum: ca 1997
Die Pad (Schotterweg) C19 verläuft östlich am Rand der Namibwüste, tangiert viele Dünen, geht durch typische, meist vergeationsarme Felsbarrieren.
Hier schöne Kontraste zwischen Sand und Fels. Besonderer und extrem seltener Akzent: Gelb blühende "Morgensterne". Großflächiges Wüstenwunder. Neben diesem "Gild" weites, sattes, partiell geiles Grün, wo sich sonst nur Gestein oder Sand ausbreiten.
Ein sehr rarer Anblick, nur nach gutem Regen, den die Namibier immer ersehnen. Das üppige Schauspiel dauert nur wenige Tage.

Warum ein ? in der Headline? Nach der Blüte die pieksende Wahrheit: Millionen stachliger Samenkapseln. Unangenehm für Sandalenträger und Autoreifen, lästig für die Schafzucht (Karakul/Swakara). Die wüste Pflanze heißt daher auch Teufels Dorn.

Morgenstern-Blüten siehe Inset rechts.

Neben dem Zaun in rechten Bild-Bereich; der unscheinbare Streifen der Wüstenstraße zu den Dünen des Sossusvlei. Die Zäune sind übrigens für Namibia typisch. Abgrenzung von Weideflächen in der Wüste (kein Scherz).

Scan vom Dia. Wurde in Vollauflösung verwendet als Panorama-Ausklapper und Print, ca 65 cm breit. Version hier etwas farbreduziert.

Kommentare

In grün gefallen mir Wüsten deutlich besser.

Gruß
Lukas
11.07.2026 20:00 , Lukas Klös
Lieber grün - Da ist was dran. Aber im wüsten Zustand ist arides Gebiet authentischer.. Bizarre, freigelegte Erosionsformen machen Wüste interessant. Sie ist auch nicht tot, siehe Disney „Die Wüste lebt“ . ein weites Feld…
13.07.2026 09:46 , Christian Pehlemann

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Christian Pehlemann

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