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Jörg Nitz hatte an diesem Tag eine gemeinsame Tour vorgeschlagen. Da ich am Abend aber zwei Termine hatte, sagte ich ab. Bei Touren mit Jörg wird es auch im Winter immer spät, bis ich zu Hause bin.
Am Frühstückstisch kurz vor 11 sah ich aber in Jörgs Status aus der Gegend um Ulm so tolle Fernsichten, dass ich mich spontan doch noch entschloss, den Tag zu nutzen. Ich dachte, der Hesselberg liegt noch in Reichweite und auch das Wetter schien mir passend: Gute Fernsicht ohne Dunst und Inversion, dafür mit Wind aus Südwest und Annäherung von schlechtem Wetter aus Nordwest.
Um kurz nach 1 war ich dann in Aufkirchen am Fuße des Hesselbergs und bin, wie es sich gehört, den Berg hinauf aus eigener Kraft mit dem Farhrrad gefahren. Um 20 vor 2 war ich dann oben.
Wie im Panorama zu sehen ist, waren die Lichtverhälnisse sehr unterschiedlich und ließen auch die Fernsicht nicht überall gleich gut erscheinen. Aber ich will nicht meckern. Sie war besser und währte länger als bei meinen früheren Besuchen auf dem Hesselberg. Vom Hesselberg aus sind die Alpen ganz schön weit weg und klein, wenn man sie sieht. Die Alb ist besser dran.
13 QF-Freihandaufnahmen mit meiner Alpha 7R, 105 mm KB, f/5
Peter Brandt, Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Tobias Hüllmandel, Lukas Klös, Martin Kraus, Dieter Leimkötter, Wilfried Malz, Giuseppe Marzulli, Niels Müller-Warmuth, Jörg Nitz, Arne Rönsch, Björn Sothmann, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen
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Kommentare
Der Hesselberg ist fast immer eine Reise wert. Ich war im vergangenen Dezember auch wieder einmal dort, leider aber ohne Alpensicht.
LG Jörg
Jörg, ich bin ja mit meiner Brennweite schon am Ende, aber ich will noch eine mehr als eine grenzwertige Crop-Zoom-Variante bringen um die Alpen noch größer zu zeigen. Sie wird ebenfalls aus Aufnahmen vom Nachmittag zusammengesetzt sein. Zum Abend hin gab es deutlich mehr Verzerrungen.
Peter, die Guffert ist schon ganz schön weit weg. Normalerweise ist die Zugspitze der größte Klotz im Panorama und am ehesten zu sehen.
Bei meinem Besuch lagen offensichtlich günstige Refraktionswerte vor. Nach rechts zeigten sich mehr Alpengipfel als Udeuschle in den Standardeinstellungen anzeigt und auch in Steffens legendärem Panorama von 2017 (Nr. 22883) zu sehen sind.
Aber, Jörg, sozusagen unter uns:
Niemand verpflichtet dich zur chronologischen Veröffentlichung deiner Bilder.
Ich, zum Beispiel, würde mich auch amüsieren, wenn du pro Woche ein aktuelles und ein - wie fast immer - perfekt ausgearbeitetes älteres Pano zeigtest.
Und gerade der Antizyklus war doch immer eine große Freude beim Betrachten deiner Werke.
Respekt zu deinem Radeltempo. Zwanzig Minuten vor der Abfahrt am Ziel zu sein, dass bekommen sonst nur Igel im Wettrennen mit Hasen hin ;-)
Grüße
Dieter
Arne, wenn ich "demnächst" anderthalb Jahre zurückliege, bin ich wieder schön antizyklisch. Ich gönne mir die chronologische Ordnung. Anderswo fehlt sie dafür.
Aber der Hesselberg ist sicherlich nicht nur im Winter ein begehrenswerter Ort. Im Frühling geben die blühenden Büsche bestimmt ebenfalls ein tolles Bild ab.
Gruß
Lukas
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