... der verfallene Pfad hinabsinkt,
Ferne den Hütten von Laub, schlafenden Hirten,
Immer folgt dem Wandrer die dunkle Gestalt der Kühle
Über knöchernen Steg, die hyazinthene Stimme des Knaben,
Leise sagend die vergessene Legende des Walds,
Sanfter ein Krankes nun die wilde Klage des Bruders.
Also rührt ein spärliches Grün das Knie des Fremdlings,
Das versteinerte Haupt;
Näher rauscht der blaue Quell die Klage der Frauen.
G. Trakl
Dieses Gedicht findet sich auf einer Steintafel in die Mauer eingelassen, welche sich im meinem Rücken befindet. Der Mönchsberg ist eine der wunderlichen Lungen dieser Stadt, vielerlei Wege verlaufen über ihn, Stiegen und Pfade führen versteckt auf ihn hinauf. Solch einem bin ich in umgekehrter Richtung gefolgt, am Festspielhaus entlang bis zu diesem Podest. Über die Clemens Holzmeister Treppe, dieses wahnwitzige Monster an den Konglomeratwänden der Felsenreitschule wieder in die belebt-pulsierende Stadt.
Technisches:
HF RAWs mit NPA / Stativ um 10:05 MEZ bei
31 mm, f/16, 1/160-1/320, ISO 100
RawTherapee, Hugin, Gimp.
Summary: The poem is by G. Trakl one of my favorite poets. It is inscribed on the wall in my back and describes the landscape I was strolling through, the Mönchsberg. Her I had the great luck to have good light conditions; things were changing very quickly on this particular day.
Hans-Jörg Bäuerle, Gerhard Eidenberger, Felix Gadomski, Christian Hönig, Thomas Janeck, Giuseppe Marzulli, Ralf Neuland, Jörg Nitz, Danko Rihter, Walter Schmidt, Matthias Stoffels
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Kommentare
LG Jörg
VG, Danko.
Chic!
Gruss Walter
Herzlichst
Hans-Jörg
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