Auf dem (Spielzeug-) Bahnsteig   101603
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Location: Hbf irgendwo in Deutschland (520 m)      by: Christian Hönig
Area: Germany      Date: 18.04.2011
Von Jörgs "tilt shift"-Pano 7310 hab ich mir die Idee abgeschaut, allerdings ist eine Draufsicht wesentlich effektiver (und einfacher zu bearbeiten) als die "Ameisenperspektive".
Den "tilt shift-Effekt" habe ich einfach mit einer weichgezeichneten duplizierten Ebene erzeugt allerdings ist es eher ein Nostalgieeffekt geworden.

Pano aus 4 Schwenkpanoramen mit hoher Überlappung, Sony a55 PSE8 Gimp Original: 9692 x 2025 Pixel

Comments

Gefällt mir sehr gut!
Grüße Horst
2011/06/15 09:09 , Horst Helwig
Christian,
soweit ich die Fake-Model-Photography verstanden habe, simuliert man per Tilt-Shift-Objektiv den extrem engen Schärfebereich, den sonst ein Makro-Objektiv bei der Fotografie wirklicher Miniaturansichten erzeugen würde. Beim Makro wären all die Objekte scharf, die in jeweils gleichem Abstand zum Objektiv, also eben in dem schmalen Schärfebereich liegen.
In Bezug auf dein Bild hieße das: Nicht oben oder unten entscheiden über Schärfe, sondern die Entfernung zum Objektiv. Das dürfte bei deinem Motiv sehr schwer umzusetzen sein, da man ja auf dem Bahnsteig an den Zügen entlangschaut, also auf engstem Raum viele Entfernungen vorkommen. Das ist bei Jörgs Bsp. #7310 anders, wie du ja schon mit "Ameisenperspektive" anklingen lässt.
Edit: Ein Beispiel: Wenn es eine Miniatureisenbahn wäre und du eine Makro-Aufnahme gemacht hättest, wären bspw. alle Objekte im Abstand von 80-100cm scharf, und der Rest umso unschärfer, je weiter er weg ist (als 100cm) oder je näher er dran ist (als 80cm). So könntest du dir für dein reales Motiv den Schärfebereich selbst legen, bspw. 8-10m, und alles andere umso unschärfer verzeichnen, je weiter weg bzw. näher dran es ist.
2011/06/15 14:16 , Robert Mitschke
eher "Romantikeffekt " 
Danke Robert,

Deine Erläuterung lässt es mich Einsehen, für "tilt shift" habe ich mir das falsche Motiv heraus gesucht.
Die Schärfe bzw. Unschärfe ist jetzt überarbeitet und auf geschätzte 4-8 Meter gesetzt. Die Spanndrahtfreisetztung ist eine Doktorarbeit, die ich mir allerdings nicht so einfach "aneignen" möchte ;-). Theoretisch müsste ich jedes Element (z.b. Zug) genau freistellen und mit einem doppelten Verlauf nach vorne und hinten mit einer Schärfe-Verlaufs-Maske versehen.


Herzliche Grüße,

Christian
2011/06/15 19:07 , Christian Hönig
Ich glaube, so kommt es schon eher hin. Das Motiv ist wahrscheinlich wirklich nicht optimal dafür, obwohl es sehr schön und lebendig ist (für mich als Oldenburger sind fünf ICEs auf einem Haufen ja enorm großstädtisch). Ist es die Familie, die da winkt?
Ich wollte mich an der derzeit gehypten Technik auch schon versuchen, allerdings mit einer anderen Herangehensweise: Die Überlegung war, mit einem sehr Lichtstarken Objektiv und Offenblende absichtlich echte schmale Tiefenschärfe zu produzieren.
2011/06/15 20:22 , Robert Mitschke
Klasse! Die Illusion ist fast perfekt. Vorschlag: Noch die beiden linke ICE´s weiter unschärfen (wobei der ganz links gar keiner ist) und den Regionalexpress in der Mitte ab dem 2. Wagen nach hinten. Ansonsten ruhig mehr Unschärfe.

Hatte bei meinem noch die Sättigung auf 20 gedreht, das gibt einen guten "Plastikeffekt", + Sättigung nur Rot erhöhen

Gutes Tutorial hierzu: http://www.fothema.de/2008/07/09/tiltshift-mit-gimp/

lG,
Jörg E. (auf dem Sprung mit dem 300-er zur Mofi...)
2011/06/15 22:19 , Jörg Engelhardt
Stimmt, Jörg, der ganz linke ist ein IC - aber rechts stehen zwei ICEs, macht fünf.
2011/06/15 22:25 , Robert Mitschke
viele Augen sehen mehr :) 
@ Rober mit einer großen Blende (kleine Blendenzahl) und vielen mm hast Du sicher Erfolg und weniger Arbeit.

Die Leute habe zufällig gewunken.
@Jörg, Danke auch für Deinen Hinweis.

LG Christian
2011/06/16 10:49 , Christian Hönig
...wie aus dem Märklin-Prospekt :-)

lG,
Jörg E.
2011/06/16 12:07 , Jörg Engelhardt
wirklich erstaunlich!! LG, Michi
2011/06/16 21:15 , Michael Strasser
Schöne Arbeit Christian ! VG HJ
2011/06/16 21:25 , Hans-Jürgen Bayer

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Christian Hönig

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