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Am äußersten westlichen Zipfel der Halbinsel Snæfellsnes in Westisland liegt der Ort Öndverðarnes. Bis ins Jahr 1945 befand sich hier ein geschäftiges Fischerdorf. Heute zeugen nur noch gut sichtbare Ruinen von alten Fischerhütten, Trockenplätzen und Torfhäusern aus dieser Vergangenheit.
Die Anfahrt erfolgt über eine lange und sehr holprige Schotterpiste durch ein großes Lavafeld. Erst kurz vor dem Ziel ändert sich die Landschaft grundlegend. Plötzlich öffnen sich weite Grasflächen bis hin zur Küste. Das einzige verbliebene Gebäude stammt aus dem Jahr 1973 und ist ein kleiner, nur etwa 5 Meter hoher aber markant leuchtend orangefarbener Leuchtturm.
Was neben der Ruhe und Weite der Landschaft allerdings auch noch besichtigt werden kann, ist die historische, gemauerte Steinquelle namens Fálki. Hier führt eine unterirdische Treppe hinab zum Wasser. Einer alten isländischen Volkssage nach entspringen diesem Brunnen drei verschiedene Flüssigkeiten: Frischwasser, Heilwasser und Bier.
Insbesondere letzteres konnte ich leider nicht bestätigen.
19 QF Aufnahmen mit Canon EOS 5D Mark III á 35mm, f13, 1/125s, ISO100, 360°, PTGui Pro
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