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Nach Osten und Südosten fallen die Berge des Sauerlandes abrupter ab als zu allen anderen Seiten, weshalb sich weite Aussichten ergeben. Dort bei Hesborn, einem Ortsteil von Hallenberg, erhebt sich der Bollerberg mit einem Aussichtsturm, der frei zugänglich ist und eine beinahe hindernislose Rundschau bietet.
Ich war schon einige Male dort und bin unterhalb schon oft vorbeigefahren auf dem Weg von meiner alten in die neue Heimat. Außer einem Panorama auf Commons von 2017 habe ich von dort noch nie etwas gezeigt, denn mit dem Bollerberg konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden.
Der Aussichtsturm aus Beton im Parkhausstiel ist funktional aber architektonisch kein Highlight. Am meisten stört mich ein Sendemast neben dem Aussichtsturm ausgerechnet in einer der interessantesten Blickrichtungen.
Am Tag dieser Aufnamen fuhr ich mal wieder mit dem Auto unten entlang als ich bemerkte, dass die Fernsicht deutlich besser war als der Eindruck beim Blick zum Himmel erwarten ließ. Also machte ich den kurzen Abstecher nach Hesborn und fuhr zum Bollerberg mit dem Fahrrad hinauf.
Oben herrschte ungewöhnlich viel Betrieb. Zahlreiche Leute hatten sich eingefunden, um den Aufgang des verfinsterten Mondes zu beobachten. Leider kamen sie nicht auf ihre Kosten. Hohe Schleierwolken verwehrten den Blick. Für mich hatte sich der Besuch hingegen sehr gelohnt. Das Licht war etwas fahl, die Fernsicht aber gut.
Auf der Aussichtplattform wurde eine Ecke für eine weitere Antenne abgesperrt. Es ist nun schwieriger aber noch möglich, den Sendeturm in der Nachbarschaft auszublenden. Ich habe es dennoch nicht gemacht. Er ist im Bild, damit deutlich wird, weshalb ich nicht öfter dort bin.
19 QF-Freihandaufnahmen mit meiner alpha 7R, 50 mm KB, f/8
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