| Hera-Tempel |
| Poseidon-Tempel |
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Als um 600 v. Chr. bei den Griechen Land und Lebensmittel knapp wurden, gründete man zahlreiche Kolonien im angrenzenden Mittelmeerraum. Hierzu wurden „Freiwillige“ per Losentscheid in die Ferne geschickt (als Lose dienten Keramikscherben mit dem Namen der Freiwilligen darauf). Die in den Kolonien lebenden Ur- und Kleinstvölker wurden i.d.R. beseitigt, die Griechen waren diesen militärisch um Klassen überlegen und hatten somit ein leichtes Spiel. So entstand auch die ca. 2 x 1 km große Stadt Paestum, von welcher heute etwa 1/5 freigelegt ist.
Die beiden Tempel entstanden in den Jahren 550 v. Chr. bis 450 v. Chr. Nach dem Zerfall des Griechischen Reiches wurde die Stadt 273 v. Chr. von den Römer übernommen und blieb bis 500 n. Chr. - also etwa 700 Jahre (!) - erhalten. Viele Gebäude aus der griechischen Zeit wurden übernommen, einige aber auch den neuen Verhältnissen angepasst. Ab etwa 500 n. Chr. wurde die Stadt zunehmend verlassen und verfiel und wurde erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Die Tempel wurden weitestgehend mit Originalmaterial wieder aufgebaut und rekonstruiert. Unnützes Wissen: Die Säulen des Poseidon-Tempels bestehen aus 5 Segmenten à 42 Tonnen Gewicht. Bis heute ist nicht restlos geklärt, wie diese Steinbrocken aus dem etwa 7 km entfernten Steinbruch durch den morastigen Boden transportiert wurden. Leica D-LUX 8 Leitz Summilux 1:1.7-2.8/10.9-34 bei 21,1 10 HF 1/500 F/5 ISO 100 |
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