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Der historische Ortskern einer Stadt, die am 27.09.1866 aufhörte zu existieren. Nicht durch Naturkatastrophen, nicht durch Krieg, einfach per Dekret Viktor-Emanuel II, der diese ehrwürdige Metropole mit der südlich gelegenen Ortschaft Ceneda verschmolz und dem neuen Ort den Namen Vittorio gab. Der Zusatz Veneto kam erst im Jahr 1923 hinzu.
Im ersten Weltkrieg fand in der Region die letzte Schlacht österreichisch-ungarischer Verbände gegen die italienischen Truppen statt. Der Sieg Italiens führte in Folge zum Waffenstillstand von Villa Gusti, einem Meilenstein zum Ende des dieses Weltkrieges. Glücklicherweise blieb die Innenstadt Serravalles von den Ereignissen weitgehend verschont und präsentiert heute noch seinen Charakter mit den in der Renaissance entstandenen Gebäuden um den zentralen Marktplatz, der an seine Ostseite durch das Flüsschen Meschino begrenzt wird. Auf der anderen Seite findet sich der Duomo de Serravalle. Das berühmte Deckenfresko konnte ich leider nicht in Augenschein nehmen. Die Kirche ist von 12 – 15 Uhr geschlossen. Auch wenn 1988 hier die Schlussetappe des Giro d´Italia endete, für mich ging es heute noch ein gutes Stück weiter, durch die Prosecco-Region nach Treviso. Meine Empfehlung für potentielle Nachahmer meiner Tour: plant euch hier mehr Zeit ein. Die Stadt ist es wert. 8 HF-Aufnahmen mit der RX100M3, 8.8 mm (24 mm KB, beschnitten auf ca. 30 mm), f/7.1, 1/500 s, ISO 125. |
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Ciao, Alvise
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