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Vík í Mýrdal ist der südlichste Ort Islands. Das abgelegene Dorf befindet sich direkt am Meer und liegt im Schatten des Mýrdalsjökull-Gletschers, der wiederum den Katla-Vulkan bedeckt. Eines der Wahrzeichen von Vík ist die Reyniskirkja, eine Holzkirche mit leuchtend rotem Dach aus dem Jahr 1929, welche sich auf einer markanten Position über dem Ort befindet.
Der beste Blick über Vík bietet sich, wenn man von der Kirche noch ein paar Meter weiter den Hügel hinauf zum dortigen Friedhof steigt. Von hier kann man über ein Lupinenfeld sowohl Kirche als auch Ort überblicken, außerdem sieht man gut auf den berühmten schwarzen Reynisfjara Strand und die dahinter liegende Felsgruppe Reynisdrangar, die zu Stein erstarrten Trolle.
Was man von hier nicht bzw. nur teilweise sieht, ist die mittlerweile schon sehr dominierende, vom Tourismus geprägte Infrastruktur des mit knapp 450 Einwohnern eigentlich kleinen Orts. Moderne Hotels, Restaurants, Tankstellen und Mietwagenverleihfirmen machen gefühlt in etwa die Hälfte des Dorfes aus.
18 HF Aufnahmen mit Canon EOS 5D Mark III á 70mm, f9, 1/200s, ISO100, PTGui Pro
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LG Jörg
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