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Auf der Weiterfahrt von der Schlucht Fjarðrárgljúfur in Richtung Westen durchquert die Ringstraße das Lavafeld Eldhraun.
Dies ist nicht irgendein Lavafeld, es ist vielmehr das größte der Welt und erstreckt sich über eine Fläche von 565 km². Entstanden ist es in den Jahren 1783/84 bei einem der verheerendsten Ausbrüche der Neuzeit. Aus einem über 25 km langen Spalt wurden aus 130 Kratern mehr als 14 km³ flüssiges Gestein gefördert. Der Katastrophe fielen in Island bis zu 80% des Viehbestandes und 20% der Bevölkerung zum Opfer.
Heute ist das Feld überwiegend mit Moos bewachsen. Das entstandene Ökosystem ist äußerst fragil. Die wenigen Pflanzen wachsen extrem langsam weshalb das Gebiet nur auf wenigen gekennzeichneten Wegen betreten werden darf. Schon bei kleinsten Schäden würde es Jahrzehnte zur Regeneration benötigen.
Einer dieser erlaubten kleinen Wege befindet sich an einem Parkplatz direkt an der Ringstraße. Hier bietet zusätzlich ein Aussichtspunkt einen Rundblick über das weite Feld und zudem einen interessanten Blick hinein in die Schlucht Fjarðrárgljúfur (vgl. Panorama Nr. 34677).
40 QF Aufnahmen mit Canon EOS 5D Mark III á 300mm, f7.1, 1/250s, ISO100, PTGui Pro
Peter Brandt, Jörg Braukmann, Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Jochen Haude, Lukas Klös, Martin Kraus, Giuseppe Marzulli, Jörg Nitz, Danko Rihter, Arne Rönsch, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen
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Gruß
Lukas
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