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Der Herbst findet hier nicht nur im Hofgarten statt, sondern auch darunter, in den weitläufigen Kellern der Residenz. Der hier beheimatete Staatliche Hofkeller, ist mit einer Rebfläche von 120 ha immerhin das drittgrößte Deutschlands. Es lohnt sich also durchaus, dem Besuch des berühmten Treppenhauses die verborgene Treppe in den genussreichen Untergrund zu nehmen.
Für einen Frühschoppen war es mir noch zu früh. So schlendere ich durch den Hofgarten, dessen Bäume es an diesem tristen Novembertag zum Trotz in buntesten Farben aufleuchteten.
Bewusst wählte ich diesen Standort weg von der Symmetieachse des Gartens. Zum einen, weil der stattliche Baum, eine schlitzblättrige Buche weit in die Mittelachse hineinragt und so weite Teile des Gebäudes verdeckt, zum anderen, weil sich hier auch ein Sichtfenster zur Festung öffnet. Die leichte trapezförmige Verzerrung des Bauwerkes musste ich dadurch in Kauf nehmen.
9 HF-Aufnahmen, Stativ + Panoschiene, 27 mm (ca. 40 mm KB, beschnitten auf ca. 50 mm), f/10, 1/30 s, ISO 100.
Hans-Jürgen Bayer, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Lukas Klös, Martin Kraus, Giuseppe Marzulli, Jörg Nitz, Arne Rönsch, Björn Sothmann, Jens Vischer
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Comments
Dieses Bild finde ich überragend schön, wahrscheinlich auch deshalb, weil 2025 nach meinem Dafürhalten die ganz späten Oktober- und die ganz frühen Novembertage die besseren Herbstblicke produziert haben als die typische Zeit um den 20. Oktober herum.
Ich verspreche, dass ich zumindest mit Herzchen alle anderen ungesehenen Panoramen noch abgrasen werde...
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