Dezemberstille am Sittenerberg   18454
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Location: Sittenerberg Obermünstertal/Schw. (1020 m)      by: Günter Diez
Area: Germany      Date: 04.12.2019
Der Sittenerberg ist einer meiner Lieblingsplätze im Schwarzwald. Die steilen Weidehänge mit einzelnen Höfen, der Blick übers Münstertal zur Rheinebene bis zu den Vogesen und keine Touristen sind die Vorzüge hier.
Bis Mitte der 50er Jahre wurden Kinder von Familien die sie nicht versorgen konnten hierher als Helfer auf die Höfe geschickt. So viel ich weiß wurden sie aber gut behandelt. Morgens liefen sie zur nahe gelegenen Storenschule auf knapp 1000 m Höhe, ein Ortsteil von Münstertal. Mittags mussten sie wohl das Vieh hüten. Einige leben noch und haben letztes Jahr in der Badischen Zeitung darüber berichtet. Die Schule bis zur 4. Klasse gibt es heute noch.

Comments

Ein wirklich herrlicher Platz. Check mal die Farben. Die Nebeldecke erscheint mir etwas zu grünlich. Die Tiefen könnten noch etwas aufgehellt werden.
2019/12/06 17:43 , Jörg Braukmann
Hallo Jörg,
da ich selbst eine Rot-Grün-Schwäche habe und in der Angelegenheit
hilflos bin, habe ich meine bessere Hälfte bemüht und sie kann kein Grün
in der Nebeldecke erkennen.
Mit Tiefen meinst Du bestimmt die dunkleren Schattenhänge, aber gerade den großen Kontrast zwischen Licht und Schatten finde ich eindrucksvoller und realistischer so, es ist schließlich Dezember mit einer sehr flachen Sonneneinstrahlung und großen Helligkeitsunterschieden. Ich wüßte auch gar nicht wie ich nur die Schatten aufhellen kann, und der Rest, vor allem der Himmel bleiben unverändert.
2019/12/06 22:06 , Günter Diez
Die Linsenreflexionen stören etwas und bezüglich der Farben stimme ich Jörg zu. Trotzdem gerne das Herz, ein ganz feines Motiv.
2019/12/07 12:02 , Friedemann Dittrich
Dem Reflex rechts unterhalb vom Belchen ist am schwierigsten Herr zu werden. Welche Bildbearbeitungssoftware hast du denn? Es ist prinzipiell möglich, nur die Tiefen aufzuhellen und den Rest zu belassen.
2019/12/07 16:23 , Jörg Braukmann
Ich hab nun eine neue ganz unveränderte Version hochgeladen. Da ist das Wolkenmeer so wie auf den Originalbildern. Der Lichtreflex, der ist nun mal leider da.
Fürs schärfen und etwas bearbeiten nehme ich Gimp.
2019/12/07 17:37 , Günter Diez
Schöne Aussicht. Auch gut gemacht. Die beiden Blendenflecke links erfordern etwa Kenntnisse, wenn man sie beseitigen will. Aber sie stören m. E. nicht allzu sehr.
2019/12/07 22:12 , Heinz Höra
Neu und unverändert? Mir kommt es jetzt weniger gesättigt und grün vor. Das war mein Hauptkritikpunkt. Gefällt mir nun. Mit Gimp kenne ich mich nicht aus. Deine Bearbeitung hat sich meinem Eindruck nach aber gelohnt.
2019/12/08 11:04 , Jörg Braukmann
Jörg, ich will damit sagen, dass ich außer einer Schärfung keine weitere Bildbearbeitung vorgenommen habe.
2019/12/08 21:52 , Günter Diez
Sehr typische Schwarzwaldsicht mit den tiefen Tälern, die in deinem Bild gut zur Geltung kommen.
Die Lens-Flares sind bereits angesprochen, wobei ich hier Heinz zustimme. Falls du dich dennoch daran wagen willst, so sehe ich bei dem dominanteren Fleck rechts des Belchen eine gute Wahrscheinlichkeit, diesen durch Maskieren beim Stitchen in den Griff zu bekommen. Dadurch, dass er im Überlappungsbereich zweier Bilder liegen dürfte, kannst du ihn auf dem Bild, auf dem er zu sehen ist, quasi ausschneiden. Gängige Stitchprogramme bieten diese leicht zu bedienende Funktion.
Das selektive Aufhellen der Tiefen ist, soweit ich weiß, auch in Gimp möglich. Gerade bei den hohen Kontrasten führt das zu deutlich bessereren, weil realistischeren Ergebnissen.
2019/12/09 13:09 , Dieter Leimkötter
Ich habe das Pano neu gemacht und da ist der Lens Flares von vorne rein viel weniger sichtbar. Das erste Bild überlappt auch vollständig das zweite mit dem Lichtreflex und der ist auch vor dem "Erstellen des Panoramas" nicht sichtbar.
Mit welcher Funktion ich bei Gimp das selektive Aufhellen nur von Tiefen verbessern kann würde mich schon interessieren, habe schon einiges durchprobiert.
2019/12/09 16:29 , Günter Diez
Bei gimp nehme ich in einfacheren Fällen eine Verlaufskurve - "curves" auf meinem Rechner.

Wenn ich sichergehen will, dass sich der Farbton nicht verschiebt, nehme ich zwei Layers/Ebenen, davon eine global aufgehellt, gebe der oberen Ebene Graustufen als Maske und verändere dann mit curves die Maske, bis es passt.

In wirklich schwierigen Fällen habe ich auch schon mit 16bit/Farbe gearbeitet.
2019/12/09 17:54 , Klaus Föhl
Jetzt hebt der Horizont nach rechts an. Das war vorher besser und stört mich mehr als vorher die Reflexe. Du bekommst sicher noch alles unter einen Hut.
2019/12/09 18:26 , Jörg Braukmann
Ich habe alle Versionen gesehen. Die vorige war die beste. Bei dieser fällt gleich der schiefe Horizont auf. Das wundert mich da die anderen Versionen das Problem nicht hatten. Also müsstest Du doch nur den Horizont analog der Vorgänger ausrichten.
LG Jörg
2019/12/09 19:39 , Jörg Nitz
Ich habe ja das Pano nochmal neu anfertigen lassen, da hab ich mich wohl zu sehr auf den Lichtreflex konzentriert und habe die schräge Rheinebene übersehen. Sie sollte nun bei der 3. Version wieder gerichtet sein.
Sorry, dass ich Euch mit dem Panorama so strapaziere.
Klaus,
eine gut gemeinte Hilfe, aber im ersten Moment bleibe ich ratlos.
2019/12/09 21:49 , Günter Diez
Ah, so sieht es doch richtig gut aus. Oben links ist noch nicht richtig geschnitten
P.S.: Das was Klaus schreibt, verstehe ich auch nicht :-)
LG Jörg
2019/12/09 22:03 , Jörg Nitz
Jetzt nehm ichs aber mit Humor dass ich dieses mal wieder zu sehr auf die rechte Bildhälfte fokusssiert war und den Schnittlapsus links übersehen habe.
Beruhigend dass das Fachchinesisch auch Dir Jörg unverständlich scheint.
2019/12/10 15:56 , Günter Diez
Tiefen (Schatten) in Gimp 
Günter, der simpelste Weg (von mehreren) in Gimp, ganz ohne Layer und Curves: Unter dem Menüpunkt "Farben" die "Schatten/Glanzlichter" wählen und dort mit dem oberen Schieberegler (bei den "Schatten") ein wenig experimentieren. Wenn weiter unten "Vorschau" angehakt ist, siehst du die voraussichtliche Wirkung unmittelbar in deinem Bild.

Wie häufig gilt auch hier: Weniger ist oft besser als zu viel.
2019/12/10 19:27 , Arno Bruckardt
Danke Arno,
mit dem den Menüpunkt habe ich zwar schon mal rumprobiert, aber nicht hinsichtlich zum Aufhellen von Tiefen.
2019/12/10 21:01 , Günter Diez

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