Dychtau - Im Reich der 5000er   16419
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Details

Location: Dychtau (5204 m)      by: Andre Frick
Area: Russian Federation      Date: 14.08.2019 12:37
Zuoberst ist man im Kaukasus zwar auf dem Elbrus, aber sind nicht der Dychtau und die Bezengi-Mauer die wahren Herrscher der kaukasischen Bergwelt?!

Das Bezengi-Gebiet wird wegen seiner mächtigen Eisgipfel auch "European Himalayas" genannt - Grund genug für mich dieser abgelegenen Gegend in Südrussland einmal für knapp 10 Tage einen Besuch abzustatten.
Über Moskau ging es nach Mineralnyje Wody und von dort mit Ivan (meinem Guide aus St. Petersburg) zuerst in die Provinzhauptstadt Naltschik und anschließend mit Geländefahrzeugen bis direkt hinauf zum Camp Bezengi. Das Camp verfügt über eine ausgesprochen gute Infrastruktur: von Gästehäusern mit Dusche, über die große Kantine bis hin zu dem Ausrüstungs-/Sportgeschäft und dem kleinen Lebensmittelmarkt bleiben keine Wünsche offen; sogar W-Lan gibt es seit diesem Jahr. ..

Die ersten Tage verbrachten wir mit Wanderungen und Sportklettern Rund um das Camp, bevor es dann an den Dychtau gehen sollte. Wir hatten das Glück, dass sich passend dazu ein mehrtägiges Fenster mit sehr gutem und stabilem Bergwetter öffnete, was wir natürlich nutzten. Mit sehr schweren Rucksäcken ging's am ersten Tag hinauf zum Camp I (Russisches Biwak); am zweiten Tag wurde es dann ernst, es wartete viel steiles und teils blankes Eis hinauf zum Camp II, das sich wie ein Adlerhorst hinter einer Gratzacke auf fast 4800m befindet! Die gewaltige Aussicht wurde hier nur noch von den leichten Kopfschmerzen getrübt ;-)
Am Gipfeltag steht dann wieder viel steiles Eis auf schmalen Graten und zuletzt auch etwas Kletterei auf dem Programm - also ungefähr der Biancograt x 3...
Schließlich liegt einem dafür dann der gesamte Große Kaukasus mit seinen 4- und 5000ern zu Füßen und Dank Fernsicht lies sich am Horizont über Georgien sogar noch der Kleine Kaukasus (an der Grenze zu Armenien) ausmachen!
Nach einer weiteren Nacht im HighCamp erreichten wir schlussendlich am Abend des vierten Tags wieder das Camp Bezengi, wo wir unseren Erfolg in russischer Manier ausgelassen feiern konnten.

Als Fazit bleibt eine großartige Reise in Erinnerung, mit sehr gastfreundlichen Menschen und einer herrlichen Bergfahrt!
Froh war ich einen so kompetenten Guide wie Ivan zu haben, dessen Agentur im Hintergrund auch die gesamte Bürokratie abgewickelt hat inkl. Sonderpermit des Militärs für das Grenzgebiet - Zeugnis der unruhigen Vergangenheit dieser Region...

Sony RX100 III mit 12mm (34mm)
F4, 1/320 sek.

Comments

Beeindruckendes Panorama auch mit dem Elbrus. Interessante Informationen zu deiner Tour. LG Niels
2019/11/15 07:56 , Niels Müller-Warmuth
Danke, dass du uns an diesem herrlichen Anblick teilhaben lässt!
2019/11/15 09:37 , Jens Vischer
Nice document. Similar look as the Alps except the Elbrus strato volcano.
2019/11/15 11:02 , Mentor Depret
Als alter Freund des Kaukasus schaue ich mir mit großem Interesse dieses sehr gut gelungene Panorama an. So gute Aufnahmen hätte ich gerne gemacht, als wir vor 50 Jahren am Elbrus (Prijut 11, 4010m) waren und wir im Morgengrauen unter den vielen markanten Bergen des Kaukasus-Hautkammes auch den Kegel des Dych-Tau über dem breiten Gipfelgrat des Ullutau-Tschana (4277m) weit im SO aufragen sahen.

Da ich beim englischen Wikipedia-Eintrag zum Dykh-Tau feststellen mußte, daß die dort referenzierten Links zu topografischen Karten des Bezingi-Gebietes ins Nichts führten, gebe ich für Interessierte hier mal einen Link auf die sehr guten Karten von mapy.cz an:
https://de.mapy.cz/turisticka?x=43.0997515&y=43.0365339&z=13&l=0&source=osm&id=6310864.

Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, daß man zum Namen des Dych-Tau auch noch einen engl./amerik. Namen hinzufügen muß.
2019/11/15 14:59 , Heinz Höra
Bei diesem fantastischen Bergpanorama bekommt jeder Alpinist Schnappatmung.
2019/11/15 16:19 , Günter Diez
@Heinz Höra: Wenn ich meinem Guide (und der englischsprachigen Wikipedia..) glauben mag, kommt der Name ursprünglich aus den Turksprachen und bedeutet soviel wie "zerklüfteter/ gezackter Berg", daher die Ergänzung. Aber ich werde bei Gelegenheit noch nach einem anderen Titel suchen.. Vorschläge gerne Willkommen ;-)
2019/11/15 20:04 , Andre Frick
Gewaltig - Glückwunsch! VG Martin
2019/11/15 20:09 , Martin Kraus
Ein Panorama, das die Seite unheimlich bereichert! Unbekannter kann eine Region (für mich) kaum sein, dazu hast Du eine unglaubliche Fernsicht erwischt.
LG Jörg
2019/11/16 11:51 , Jörg Nitz
Was für ein großartiges Panorama von einem ungemein exklusiven Standort! Obendrauf noch perfekte Bedingungen. Da ich mich in den letzten Jahren etwas intensiver mit dem Kaukasus beschäftigt habe, ist es für mich ganz besonders spannend.
Vielen Dank dafür! Falls du noch mehr Panos dort gemacht hast, zeige sie hier bitte.
2019/11/16 12:17 , Benjamin Vogel
Great!
2019/11/16 19:56 , Giuseppe Marzulli
Als einer der in seinem Leben durchaus interessante Alpentouren gehen durfte, ziehe ich meinen Hut hier ganz tief, André !! Als einer der "spät" mit der Panoramafotografie begonnen hat, stelle ich mir die Frage wo Deine Reise fotografisch noch hingeht, wenn das zweite Werk bereits ein Top-100-Werk ist ... uneingeschränkten Glückwunsch dazu, vor allem dass Du auf diesem exponiert wirkenden Gipfel nach einer wohl nur kurze Atempause noch ruhige Hand bewiesen hast !!!

Danke, dass wir dieses imposante Werk hier betrachten dürfen ...

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
2019/11/18 16:21 , Hans-Jörg Bäuerle
@Hans-Jörg Bäuerle: das ehrt mich sehr! Für die Zukunft hoffe ich schon vom ein oder anderen Berg noch schöne Panoramen mitbringen zu können.
Am Gipfel war es tatsächlich recht exponiert, der Dychtau war sicher der Berg, der mir bislang am meisten abverlangt hat. ..
2019/11/18 23:30 , Andre Frick
Hei, ...gibt es also nicht nur Alpen!!
Gewaltig!
2019/11/19 00:08 , Walter Schmidt
wow, wunderschön!!!
2019/11/22 13:30 , Uta Philipp
Danke, Andre, daß Du den Titel geändert hast.
Da Du ja eine 360°-Rundschau zeigst, was eine Besonderheit von einem solchen Gipfel ist, wollte ich Dir eigentlich vorschlagen, das gleich im Titel zu erwähnen, was dann so ähnlich wie "Dych Tau - eine Rundschau vom Zweithöchsten des Kaukasus" hätte sein können.
Heute habe ich mir genauer angeschaut, was es eigentlch alles im Panorama zu sehen gibt und habe mit steigendem Interesse festgestellt, das neben den vielen 4000ern die Höhepunkte Elbrus und Bezinghi-Mauer sowie der Koshtan-Tau und auch noch der östlichste 5000er, der Kasbek zu sehen sind. Dann ist auch noch der Dombai-Ulgen, der Höhste des West-Kaukasus zu sehen und bei der guten Sicht müßte eigentlich auch der 4090m hohe Aragaz, der höchste Berg Armeniens im Kleinen Kaukasus in 295km Entfernung zu sehen sein. Der 390km entfernte Ararat dürfte nicht zu sehen sein Wir haben mal vom Flugplatz von Jerewan auf der einen Seite den Aragaz und auf der anderen Seite den Ararat sehen können. Das war ein erhebendes Gefühl. Da fällt mir eine Anektode ein: Im Staatswappen der Armenischen Sowjetrepublik war ja der Ararat abgebildet. Dagegen hatte die Türkei, auf deren sich der Ararat inzwischen befand, protestiert. Darauf hatte der armenische Borschafter geantwortet, daß ja im türkischen Staatswappen der Mond abgebildet ist, der auch nicht zum Territorium der Türkei gehört.
2019/11/22 21:46 , Heinz Höra
Respekt !! 
erst jetzt gesehen ... zum Staunen und tief Durchatmen, weil es einem allein schon bei diesem Anblick den Atem verschlägt. Respekt auch vor der alpinistischen Leistung, denn die Gipfel sehen alle nicht wirklich leicht aus. Und dann noch so eine gigantische Fernsicht - top! LG Alexander
2019/11/24 21:30 , Alexander Von Mackensen

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