Himmelszauber   12291
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Location: Veitshöchheim (256 m)      by: Dieter Leimkötter
Area: Germany      Date: 21.06.2019
Eine Lichtshow, wie wir sie in unseren Breiten nur selten geboten bekommen. Leuchtende Nachtwolken in einer Intensität und Ausbreitung, wie ich es noch nicht erlebt habe. Schon gegen 22:00 Uhr zeigten sich die zarten Silberschleier, nicht am Horizont, sondern hoch über unseren Köpfen. Feine, filigrane Strukturen, Wellenmuster, Wirbel. Im Vordergrund noch ein paar Cumuluswolken, die der Szene noch mehr Dramatik verliehen haben.

8 HF-Aufnahmen, 18 mm (24 mm KB), f/3,5, 8 s, ISO 100, aufgenommen um 22:45 Uhr.

Comments

Gutes Wort, die Lichtshow!
Starke Farben!
2019/06/22 17:16 , Walter Schmidt
Gratulation Dieter, da hast du das heftigste Display der letzten Jahre erwischt !
Selbst südlich der Alpen war es sichtbar.

PS. da hier nicht nur wir als die üblichen Verdächtigen reinschauen, sondern auch andere Interessierte wären die Himmelsrichtungen gut...
2019/06/22 19:10 , Steffen Minack
Gratulation, nun ist es dir doch einmal gelungen, dieses Phänomen in einem Panorama festzuhalten :-)

LG Werner
2019/06/22 21:12 , Werner Schelberger
Grandioses Schauspiel!
2019/06/22 22:45 , Friedemann Dittrich
Ausgezeichnet "zum Dritten" ;-) ... !!!

Herzlicher Gruß, Hans-Jörg
2019/06/24 21:21 , Hans-Jörg Bäuerle
Mit den zusätzlichen dunklen Wolken und dem fein gezeichneten Horizont gefällt das mir besonders gut.
Die NLC' haben links die gleiche Zeichnung wie die der Kollegen, die auch am 21. Juni Aufnahmen gemacht haben. Ich habe an diesem Abend auch von unserem Küchenfenster aus noch um 23:45 Uhr den hell leuchtenden Himmel gegen NNW in einem engen Ausschnitt aufgenommen.
Dieter, könntest Du nicht noch die Himmelrichtungs-Grade angeben und wieviel Prozent der Bildhöhe Du im Panorama wiedergegeben hast. Dann könnte man auch eine Abschätzung machen, über welchem Bereich Skandinaviens sich die NLC's befunden haben.
2019/06/25 19:25 , Heinz Höra
Teilen macht einmalige Augenblicke unvergesslich. 
Herzlichen Dank für die Kommentare, freue mich, dass euch das Bild gefällt.

@Steffen: Mit den Himmelsrichtungen ist das so eine Sache. Die Landschaft ist wenig strukturiert, markante Punkte, die man einer Richtung zuordnen kann, sind kaum vorhanden. Über den Bayernatlas habe ich nun die Koordinaten der Windräder im linken Bildteil ermittelt. Die sollten eine Richtungszuordnung ermöglichen. Hierzu brauche ich noch etwas Zeit. Wird aber kommen.

@Heinz: Die von dir gestellte Aufgabe ist schon schwerer, zumindest fehlt mir hier noch ein Lösungsansatz. Ich denke am einfachsten ist es, wenn ich von dem Originalbild ausgehe und hier über den sich aus Brennweite und Cropfaktor errechenbaren Bildwinkel (z.B. bei erik-krause.de) als Ansatz nehme. Oder gibt es hier andere Methoden?
2019/06/26 11:30 , Dieter Leimkötter
@Dieter, da das Ganze ja nur eine grobe Abschätzung ist, würde ich es so machen:
Deine 74mm-KB-Aufnahmen haben ja einen Bildhöhenwinkel von 74°. Angenommen Du hast oben und unten etwas über 10% abgeschnitten, dann wird das Panorama einen Höhenwinkel von 65° haben. Der Horizont wird dann bei ca. 11° von unten sein, der untere Rand der NLC's 5° über dem Horizont und der obere 35°. Daraus ergeben sich Entfernungen, die extremer sind als die bei Steffen, nämlich ca. 770km und als Nahdistanz nur 140km. Aber Du hast ja selbst geschrieben, daß die Wolken fast über Dir waren.
Die Entfernungen habe ich aufgrund einfacher Beziehungen (Pythagoras und Winkelfunktion) berechnet, die ich jetzt extra noch mal hervorgekramt habe: https://www.fotocommunity.de/photo/skizze-vom-1162005-d-heinz-hoera/42612601. Diese habe ich in einer Excel-Tabelle programmiert, die ich Dir bei Bedarf auch mal mailen kann.
Wenn Du jetz noch die Richtungswinkel Deines Panoramas ermitteln würdest, dann könnte man auch noch berechnen, über welchen Bereich Norddeutschlands und Skandinaviens sich die NLC's erstreckt haben. Und wenn die Kollegen vom 21.6. das auch angeben würden, dann könnte man schön vergleichen.
2019/06/26 19:42 , Heinz Höra
Steffen, die Himmelsrichtungen sind nun ergänzt.

Heinz, die von dir abgeschätzten Werte passen gut. Die Unterseite der Wellenstruktur links liegt bei 11,5 °, die Mitte des Bereichs mit der Zellenstruktur liegt bei 22 °, die feinen Fasern rechts reichen bis 40 °.

Ein weiteres Panorama habe ich 20 Minuten vorher über Kopf angefertigt. Die Sonne stand noch höher, dadurch wurden auch Bereiche der Nachtwolken angestrahlt, die vom Nordhorizont gemessen bei 110 °, also bereits jenseits des Zenits lagen.
2019/06/27 18:15 , Dieter Leimkötter
Dieter, bist Du Dir wirklich sicher, daß die Himmelsrichtungen, so wie Du sie angegeben hast, richtig sind. Dann würde bei Dir ja der linke Rand NLC's genau im Westen liegen und würde sich bei einer mittleren Entfernung von 440 km über Nordfrankreich zwischen Reims und Amiens auf dem 50. Breitengrad wie Dein Veitshöchheim befinden. Das haut auf keinen Fall hin.
Wenn das bei Dir die gleichen NLC's sein sollten wie bei Mentor Depret, dann müßte der linke Rand bei ungefähr 310° sein. In dieser Richtung befindet sich, allerdings in 600 km Entfernung, der Punkt, den ich bei Mentors Panorama als die Nahgrenze seine NLC's berechnet habe...
Auch das, was Du zu den Höhenwinkeln schreibst, bezweifle ich. Das sind doch andere Werte als ich sie in meiner Abschätzung angegeben habe.
2019/07/01 19:17 , Heinz Höra
Heinz, die Himmelsrichtungen stimmen. Die Windräder sind, wie in der Satelliten-Darstellung von Google Maps zu sehen, westlich meines Standortes (9.88963 °O, 49.83726 °N). Dass die Nachtwolken tatsächlich so weit im Süden waren, zeigt ja auch meine Beobachtung, dass sie direkt über mir, ja sogar in südlich meines Standortes zu sehen waren.
Ich denke, es ist sehr schwer, die Aufnahmen von Mentor und mir zu vergleichen. Mein Bild entstand eine Stunde vor Mentors, da hat die Sonne flacher unter dem Horizont gestanden und damit Bereiche der Nachtwolken angestrahlt, die weiter im Süden liegen. Wie ich beobachten konnte, waren die Wolken später nur noch im Norden zu sehen. Nicht etwa, weil sie sich auflösten, sondern weil nur noch die Strukturen im Norden genug Licht abbekommen haben.
2019/07/02 11:59 , Dieter Leimkötter
Danke, Dieter, Deine Erklärung klingt einleuchtend. Das kann ich alles nachvollziehen. Es zeigt wohl auch die außergewöhnliche NLC-Situation am 21.6.2019.
2019/07/02 14:04 , Heinz Höra

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