Telenordblick vom Panthéon   8263
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Location: Panthéonkuppel (120 m)      by: Klaus Föhl
Area: France      Date: 2007-04-10
Teleblick vom Panthéon auf Paris, unter anderem auf die damals noch intakte Kathedrale Notre-Dame de Paris.

Kamera war Canon A95
16 Bilder QF
Sensorflecken mit einem flat field vor der Verarbeitung mit hugin unterdrückt.

Bildwinkel 183 Grad laut hugin.
Länge 2.3461 Grad
Breite 48.8462 Grad

Comments

Yesterday it was very sad for me to see Notre-Dame burn.
2019/04/16 23:04 , Giuseppe Marzulli
Danke für das aktuelle Motiv. Meine Reaktion war tatsächlich etwas anders. Einerseits sehe ich Städte als Organismen mit Werden und Vergehen. Das kulturelle Erbe ist enorm wertvoll, aber eine unveränderte Bewahrung der Vergangenheit gab es nie. Jetzt baut man eben wieder auf und entwickelt weiter. Die Natur kennt auch Serien von natürlichen Bränden und neuem Leben.

Andererseits habe ich mich sehr geärgert, daß die Medienaufmerksamkeit jetzt eine andere war als beim Einsturz des ebenso alten und kulturgeschichtlich wertvollen Minaretts der Großen Moschee von Aleppo - das ist purer Rassismus in der Berichterstattung der Medien.

Sorry für die stark abweichenden Meinungen. VG Martin
2019/04/17 20:48 , Martin Kraus
Lieber Martin

HERZLICHSTEN Dank für deinen Kommentar.
2019/04/17 23:06 , Christoph Seger
Ich finde es besonders tragisch, dass beim Brand von Notre-Dame anscheinend kein zerstörerischer Wille an Objekt und Umgebung vorhanden war.

Bei der Berichterstattung bitte ich zu beachten, dass in Paris eine deutlich ungehindertere Berichterstattung möglich ist als in Aleppo. Die Artikel in meiner lokalen Zeitung fand ich angemessen.

Persönlich hatte ich Notre-Dame in Zeiten vor dem Brand besichtigen können, was im Fall der Frauenkirche Dresden nur meiner Tante noch vergönnt war. Und aus jener Zeit hatte ich zudem auch noch panoramataugliche Bilder. Bamiyan oder Aleppo habe ich leider vor den Kulturverlusten an jenen Orten nie besucht.

Und eben das persönlich erlebt haben von Notre-Dame wirkt sich auch bei mir auf den Grad meiner Betroffenheit aus.
2019/04/18 04:04 , Klaus Föhl
Großartiger Blick über Paris.

Zwar ist der Dunst kennzeichnend für Großstädte, dennoch würde ich versuchen, hier durch gefühlvollen Einsatz eines Dunstfilters, diesen zu reduzieren.

@Martin: zutreffender Einwand zur medialen Berichterstattung.
So sehr ich den Wiederaufbau begrüße, so sehr verwundert es mich, dass für ein Gebäude binnen tagesfrist hunderte von Millionen gespendet werden. Wie kläglich fließen Spenden, das Leid von Opfern von Kriegen und Naturkatastrophen zu lindern oder den Wiederaufbau von Kriegsschäden zu unterstützen.

@Klaus: Ich sehe unser Hobby auch vor dem Hintergrund der Dokumentation. Es ist interessant, manchmal auch erschreckend, die Veränderungen zu sehen, die von ein und demselben Standort im Abstand weniger Jahre aufgenommen wurden.
2019/04/18 12:31 , Dieter Leimkötter
Wundervolles Dokument und ebenso wundervolle Kommentare! Chapeau!

LG Seb
2019/04/19 21:23 , Sebastian Becher
I am amazed at the answers and I am even more amazed because they come from friendly users and I have a lot of respect for them.
I do not understand, for example, what nature has to do with it. Nature has a cyclical and evolutionary structure. A work of art once destroyed can be reconstructed more or less faithfully, but it is never the same thing.
I do not understand because suffering for Notre-Dame must prevent suffering for the Aleppo mosque. The destruction of art or culture is always a loss. But I suppose that many on this web-site know Notre-Dame and few the Aleppo Mosque.
If a train derails near home all local newspapers talk about it for weeks. If the train derails in Indonesia there is usually only one paragraph. There is no cultural racism, it is the logical structure of information.
But above all, by reading these comments, I understand that Europe has no future.
2019/04/21 09:15 , Giuseppe Marzulli
Hi Giuseppe,
let me try to answer. By no means did I want to imply that loss of artwork is not a deeply disturbing event.
However, I do think that both buildings and cities (which are composed of an interacting composition of buildings and people) are cyclical and evolutionary structures. For buildings, I refer to Steward Brand's excellent book as described on https://en.wikipedia.org/wiki/How_Buildings_Learn. I believe this also applies to prominent buildings.
On a larger scale, the fantastic Piazza Navona in Rome would not be possible without the partial destruction of the Stadium of Domitian. Bilbao would not be as interesting today without the large-scale development of the riverside including the new Guggenheim.
But not the town as a whole should be a museum, but a living and changing structure.
Cheers, Martin
PS: I leave the discussion on Eurocentrism in the media for another time.
2019/04/22 20:26 , Martin Kraus

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Klaus Föhl

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