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Details

Location: Basteigebiet      by: Dieter Leimkötter
Area: Germany      Date: 19.04.2018
Kanapee

Ein heute noch selten verwendeter Begriff für eine Sitzgelegenheit. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich dieses Wort hörte war in den 70gern aus dem Mund meiner Oma. Heute denkt man bei Kanapee nur noch an üppig belegte Brote die von Catering-Unternehmen bei Stehempfängen reicht werden. Wobei diese Stilecht mit „C“ und einem apostrophierten „e“ geschrieben werden.

Für Sitzmöbel ist der Begriff selten geworden. Schade eigentlich, denn ursprünglich leitet es sich vom lateinischen „conopeum“, dem Himmelbett, ab. Lange Zeit war das Sofa der sprachliche Nachfolger, bevor auch dies dem Anglizismus „Couch“ weichen musste. Die Nutzung ist gleich, Platz genommen wird dort meist zum Fernsehen.


Auch wir genossen an diesem Frühlingsabend die Fernsicht vom Kanapee, so die Bezeichnung dieses Balkons im Basteigebiet. Ein schöner Blick ins Elbtal. Markant der Lilienstein, den wir wenige Stunden zuvor erwanderten. Die Eindrücke aus der an diesem Tag ungewöhnlich menschenleeren Bastei noch vor Augen genossen wir die letzten Sonnenstrahlen. Wissend, dass unser erster Besuch im Elbsandsteingebirge nicht der letzte war.


13 HF-Aufnahmen, 18 mm (27 mm KB), f/11, 1/500 s, LR6 + Hugin 2018.

Comments

Wieder schön, besonders den Gegenlichtbereich hast du gut hinbekommen.
An die Beschriftung müsstest du noch mal ran. Der Zeichensatz hier kennt nicht alle Dehnungszeichen, Kringel und Häkchen der tschechischen Schrift.
In der sächs. Schweiz gibt es mindestens ein weiteres Kanapee, ich habe aber vergessen wo und auch diverse Großvaterstühle u. ä. ;-)
2019/01/23 20:29 , Steffen Minack
sehr schön 
dieser Blick - gerade auch im Gegenlichtbereich. Interessanterweise ist der Begriff Kanapé noch im Bayerischen geläufig. "der flakt sich auf's Kanapé" = der legt sich auf's Sofa. So soll der "Schorsch" eine Weiterentwicklung von "George" sein und nicht zu vergessen das berühmte "Potschamperl" abgeleitet von "pot de chambre". Alles Relikte aus Napoleons Zeiten .... LG Alexander
2019/01/23 20:51 , Alexander Von Mackensen
Steffen, vielen Dank für den Hinweis.

Ich habe die Beschriftungen gelöscht. Als nicht in der tschechischen Sprache versierter User habe ich mit Drag und Drop gearbeitet. Beim Einfügen in den Beschriftungs-Editor war alles korrekt, bei der Darstellung im Pano dann nicht. Kannst du mir Tipps geben, wie ich hier korrekte Ergebisse erziele?
2019/01/24 11:13 , Dieter Leimkötter
Um nicht in diese Falle zu tappen lasse ich sämtliche Zeichen weg, obwohl einige wenige funktionieren. Ich glaube Heinz hat sich damit mal eingehender beschäftigt.
2019/01/24 15:04 , Steffen Minack
Immer wieder anders ... und immer wieder begeisternd dieses Blickfenster - fein dass Du den Baum links vollständig mit ins Panorama integriert hast, Dieter !!!

Mit der Schreibweise geht mir das bei den französischen Zeichen auch oft so, und weiß nicht, warum das bei den Kollegen aus Frankreich auf a-p funktioniert und bei mir nicht ... habe mich aber auch noch nie wirklich damit ernsthaft auseinandergesetzt.

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
2019/01/24 18:28 , Hans-Jörg Bäuerle
Die Vegetation scheint es einem bei diesem Standort nicht leicht zu machen. Unten verhindern Büsche mehr Tiefblick, der Baum links zwingt zu viel Himmel. Auf letzteren hätte ich wahscheinlich für weniger Himmel und mehr Landschaft verzichtet. Insgesamt aber ein immer noch ein guter Kompromiss. Bei meinen Dänemark-Panoramen wurden die Sonderzeichen nur in der Übersichtsfunktion falsch angezeigt. Bei "Legende" und "Marker" stimmten sie. Ich habe nicht ausprobiert, wie es hier ist.
2019/01/24 20:52 , Jörg Braukmann
Dein Panoramabild, Dieter, müßte rechts etwas abgesenkt werden, wenn es den tatsächlichen Höhenverhältnissen in etwa entsprechen soll. Ich verweise mal auf ein Panorama von mir, die Nr. 19084. Das hatte ich zwar auf der Bastei gemacht, aber die Verhältnisse gelten auch für das Kanapee.
Die Beschriftung "Erzgebirge" würde ich wegnehmen, weil in dieser Richtung zwar das Westerzgebirge liegt, das aber viel zu weit weg ist und man niemals etwas davon sehen kann. Man kann von hier nur Berge des Osterzgebirges sehen, beginnend knapp rechts neben dem Großen Bärenstein.
2019/01/25 15:53 , Heinz Höra
Beide von Heinz bemängelte Probleme waren mir auch aufgefallen. Die geringe Schieflage fand ich bei diesem Motiv aber als nun nicht so wichtig.
Die Berge dort rechts sollten etwa auf der Höhe des Zirkelsteins liegen.
Genau genommen ist die Beschriftung "Erzgebirge" an dieser Stelle nicht falsch,
denn geologisch gehört dort alles noch zum Erzgebirge (vom Gefühl her kann ich mich damit nicht anfreunden). Vielleicht rückst du sie weiter nach links zum Luchberg.
2019/01/26 13:17 , Steffen Minack
@Heinz: Luchsauge! Habe nochmals nachgearbeitet, 0,2 ° im Uhrzeigersinn rotiert, mit Udeuschle abgeglichen. So sollte es passen.

Herzliche Grüße,
Dieter
2019/01/26 14:28 , Dieter Leimkötter
Dieter, 0,2° Absenkung reichen noch nicht. Aber es ist schon gut, daß Du es so gemacht hast. Ein Abgleich mit UDeuschle bringt hier nichts, weil die verwendeten Höhendaten mit 3 Bogenminuten Auflösung viel zu ungenau sind und andererseits bei diesen Berghöhen und den Entfernungen die Bäume auf den Bergen eine Rolle spielen. Außerdem wäre auch wichtig, daß Du die Höhe des Kanapees einigermaßen richtig angenommen hast. Für die Felsen des Basteigebietes gibt es nur wenige verwendbare exakte Höhenangaben: Basteiaussicht 305m und Mönchstein 275m. Wenn Du Dir mein Panorama Nr. 16716 anschaust, dann könnte das Kanapee 270m hoch sein. Wegen dieses doch sehr großen Höhenunterschieds, kann man einen genauen Vergleich auch nicht mit meinem vorher angegebenen Panorama Nr. 19084 machen, wie mir jetzt klar wird.
Zum möglichst genauen Ausrichten benutze ich in solchen Fällen die Höhenwinkel ausgewählter Berge: Z. B. hätte hier links der Rosenberg, dessen Bezeichnung Du leider gelöscht hast, mit 619m / 23km gleich 0,78° und rechts die Tellkoppe, die vielleicht bei Dir schwach zu sehen ist und die ich auch bezeichnet hatte, mit 756m / 32km gleich 0,74°. Diese beiden müßten dann beim Ausrichten auf einer Linie liegen.
Das war mal ein etwas ausführlicherer kleiner Diskurs, Dieter, der hoffentlich wenigstens bei Dir auf etwas Interesse gestoßen ist.
2019/01/28 18:02 , Heinz Höra
Haha schön deine Einleitung und das Pano ist sehr gut geworden! Immerwieder ein Traum dieses Band der Elbe!

LG Seb
2019/02/01 17:17 , Sebastian Becher

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