Neue Landschaft Ronneburg...   142817
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Details

Location: Schmirchauer Höhe (373 m)      by: Friedemann Dittrich
Area: Germany      Date: 17.04.2014
...ist die offizielle Bezeichnung für dieses ehemalige Uran-Bergbaugebiet in Thüringen. Die charakteristischen Kegelhalden wurden abgetragen, dafür im Restloch des Tagebaus Lichtenberg eine künstliche Erhebung aufgeschüttet. Oben gibt es eine "begehbare Landschaft" und einen kleinen Aussichtsturm, der die Form einer Grubenlampe hat. Von dort habe ich den 360 Grad Rundblick aufgenommen.
Als ich nach Arbeitsschluß losgefahren bin, war noch Sonnenschein, bei Ankunft leider schon merklich trüber Himmel. Die Sicht zum Erzgebirgskamm war aber noch recht gut.

41 QF, F5, 1/640, Brennweite 110mm KB

Comments

Sehr interessante Dokomentation der Rekultivierung der Landschaft! LG Hans-Jörg
2014/04/21 17:10 , Hans-Jörg Bäuerle
Hallo Fried,

ich befürchte, da hast du noch einen "dicken Bock" im Bild, siehe die zweite Hütte/Unterstand.

Gruß Jens
2014/04/21 17:33 , Jens Vischer
...bei den kleinen Schutzhütten sind in der Tat noch Stitching-Fehler. Bei der rechten Schutzhütte wirklich sehr arg.
Für mich ist das ein sehr spannendes Panorama. Anfang der 90er habe ich noch ganz unten auf der damaligen Tagebausohle stehen dürfen. Die Sanierung hatte gerade begonnen und ich war beeindruckt von der Mammut-Aufgabe vor der die Wismut GmbH damals bei der Verfüllung des Tagebaus stand. Ich kenne die Landschaft noch mit den charakteristischen Spitzkegelhalden. Wäre schön, wenn Du hier noch einmal nachbessern könntest. Es lohnt sich sicherlich.
2014/04/21 20:40 , Matthias Stoffels
reload 
Jens, Matthias, der Fehler bei der rechten Schutzhütte ist behoben. Die linke ist so richtig, war auch nur auf einem Einzelbild drauf. Rechts habe ich jetzt ein Bild seitlich beschnitten, daß keine Überlappung bei der Hütte mehr ist und neu gestitcht. Ich mußte auf dem Turm rundrum laufen und hatte dadurch im Vordergrund die Abweichungen. In Zukunft werde ich bei Nahbereichaufnahmen stehen bleiben und erst dann weiterlaufen, wieder was gelernt! Ich hoffe, daß jetzt alles in Ordnung ist. LG Fried
2014/04/22 10:23 , Friedemann Dittrich
...scheint so. Schön, dass Du die Korrektur gemacht hast.
Herzliche Grüße, Matthias.
2014/04/22 11:41 , Matthias Stoffels
Gut hingekriegt, Fried - auch wenn das Beschneiden nicht der wahre Jakob sein kann. Panoramastudio machts möglich. Und die Aussicht auf die Berge hattest Du ja vorher schon erstaunlich gut gehabt.
2014/04/22 19:55 , Heinz Höra
das hast du gut gemacht Fried! 
Wenn ich dir jetzt noch sage dass es ein Skandal ist dass das erste Panorama von diesem Ort nicht von mir ist weil ich jahrelang an diesem Ort mitgewirkt habe, dann zeigt das auch dass ich momentan zu nix komme und du wirklich bespielhaft Akribisch alle guten Aussichtspunkte abklapperst..

Ich stand schon zweimal vor verschlossenen Türen, hatte dabei aber auch nicht die Fernsicht welche du hattest.. Die hast du sehr gut erwischt, denn nach jahrelanger Beobachtung würde ich sagen dass man nur 20-30 Tage im Jahr das Erzgebirge von hier sieht.. Hast du gleich noch mit Halde Beerwalde und Reuster Turm mitgenommen!?

Was genau gibt es denn hier am Schnitt zu kritisieren? Was würdest du Heinz Höra denn hier verbessern!?
2014/04/23 08:32 , Sebastian Becher
Noch etwas zum Ort: 
Entstanden ist dieser Ort "Schmierchauer Höhe" auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaurestlochs Lichtenberg, welches zu Wendeheiten seine größte Ausdehnung und mit 240m auch größte Tiefe erreichte.. Nach dem Ende der DDR wurde die SDAG Wismut in eine GmbH umgewandelt, welche sich fortan mit der Sanierung der Bergbaunachlassenschaften beschäftigte. Und so begann man mit der größten Muldenkipperflotte Europas die umliegenden Halden diesen riesigen Tagebau zu verfüllen. Passend zu Frieds Pano wurde diesen Monat offiziell die Sanierung an der Schmierchauer Höhe fertig gestellt.. Angelehnt wurde der Name an die ehemalige Ortschaft Schmierchau, welche wie andere Ortschaften dem Raubbau der Sowjetunion weichen mussten..

Zu erwähnen ist noch dass dieser neue Aussichtsturm die Form einer Grubenlampe hat und nur in den Sommermonaten geöffnet ist. Das "Muster" in Frieds Panorama Vordergrund soll von oben eine Landkarte darstellen, welche die einstige Anordnung der Ortschaften vor dem Beginn des Abbaus zeigt. Auch ersten Streit gab es um diesen Ort, da die Schmierchauer Höhe keinesfalls die höchste natürliche Erhebung, den Reuster Berg übertreffen sollte.. Was aber nun passiert ist..
LG Seb
2014/04/23 08:45 , Sebastian Becher
@ Seb
Sehr interessant was Du als Ergänzung zu Fried's Panorama schreibst - durch solche wertvollen Ergänzungen wird der Eindruck noch lebendiger! Super, dass Du Dir die Mühe gemacht hast.
2014/04/23 08:57 , Hans-Jörg Bäuerle
@Sebastian Becher, lies' Dir doch erst mal alles durch, was vorher geschrieben wurde, ehe Du mich hier wieder persönlich vorführst.
2014/04/23 11:18 , Heinz Höra
Heinz was meinst du denn mit "wieder persönlich vorführen"? Ich wollte nur Wissen mit welcher Maßnahme du den Schnitt noch verbessern würdest.. Das hier ist doch ein Forum in dem verschiedene Meinungen ausgetauscht werden.. Ich finde den Schnitt unter Einbeziehung der dortigen Gegebenheiten mehr als gelungen..

Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum du das wieder persönlich nimmst..
LG Seb
2014/04/23 12:15 , Sebastian Becher
Tolle Beschreibung, tolle Nachbesprechung des Bildes. Ich freue mich schon auf eine Version mit weniger Vordergrund, wenngleich dieser eben sehr viel über die Geschichte und Geographie der Gegend erzählt. Für diese Erzählung die Sterne, ansonsten freue ich mich auf ein Tele von diesem Standort.
Herzlichst Christoph
2014/04/24 23:23 , Christoph Seger
Neben dem Informationsgehalt 
freut mich es mich nebenbei auch, dass sich Dein Aktionsradius nach Ostthüringen ausdehnt. Die damals noch im Entstehen begriffene, jedenfalls für die Öffentlichkeit nicht freigegebene Schmirchauer Höhe habe ich einigermassen erwartungsvoll schon zur Zeit der Bundesgartenschau in Ronneburg angestaunt und mich bisschen geärgert, dass ich einen Blick ins Tagebauloch Lichtenberg verpasst habe; der war zeitweise im Verlauf der Sanierung möglich, weil das Geraer Museum für Naturkunde entsprechende Tagesexkursionen im Angebot hatte.
Falls Du mal noch weiter nach Westen vordringen möchtest, so fallen mir im Bereich der Weissen Elster ein: der Julius-Mosen-Turm auf dem Eisenberg bei Jocketa und der Kuhberg bei Greiz mit Aussichtsturm, an der Thüringer Saale wimmelt es von panoramatauglichen Standorten: als kleine Auswahl Saalfelder Kulm (immer frei zugänglich), Luisenturm bei Großkochberg (nur zeitweise geöffnet), Leuchtenburg (zu den Museumszeiten) und Pfaffenberg (waldfreie Höhe) bei Kahla, fast alle Jenaer Berge. Für Panoramas aus diesen Gegenden würde ich mich als Beschriftungshelfer anbieten, bei GeoNames sind hier die Netzmaschen noch ganz schön gross.
Viele Grüße!
2014/04/27 22:25 , Wolfgang Bremer
@ Wolfgang, vielen Dank für die Hinweise zu Aussichtspunkten und das Angebot zur Beschriftungshilfe, das nehme ich gern in Anspruch. Einiges in der Region Saale/Orla/Elster kenne ich, z.B den Kulm bei Saalfeld. Dort habe ich kürzlich ein Pano aufgenommen, das ich hier demnächst zeigen werde. Diese Landschaft ist sehr reizvoll und für mich besonders dann ein Ausflugsziel, wenn die Fernsicht nicht ganz so gut ist und eine Tour zu den höchsten Mittelgebirgsgipfeln nicht lohnt.
Von Mosenturm und Kuhberg gibt es hier schon Bilder von Sebastian Becher.

Zur buga war ich auch in Ronneburg, leider war das lange vor meiner Pano-Zeit. Die Blumenpracht wäre ein schönes Motiv gewesen.
LG Fried
2014/04/28 17:05 , Friedemann Dittrich

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