Drachenburg   92615
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Location: Drachenburg (270 m)      by: Peter Brandt
Area: Germany      Date: 17. September 2013
Die Drachenburg auf halber Höhe des Drachenfels in Königswinter ist ein scheußliches Stück 19. Jh. Im Rahmen eines Betriebsausflugs hatte ich Gelegenheit zur Besichtigung und zur Besteigung des Nordturms. Hier geht der Blick über das Rheintal ins gegenüberliegende Drachenfelser Ländchen, in die Eifel und nach Bonn und Köln. Der Südturm der Burg verdeckt den Gipfel des Drachenfels.

Comments

I like much.
2013/11/09 15:55 , Giuseppe Marzulli
Hallo Peter,
mir gefällt Dein Panorama, aber ich frage mich schon warum Du die Zinnen der Drachenburg als wichtiges Gestaltungselement Deines Panoramas verwendest, wenn Du sie als scheußliches Stück des 19. Jahrunderts empfindest.
Herzliche Grüße, Matthias.
2013/11/09 23:23 , Matthias Stoffels
Nun, Matthias, die Zinnen sind nun mal der einzige Vordergrund, der mir hier zur Verfügung stand, und scheußlich sind weniger die Zinnen als vielmehr das rückwärtsgewandte Konzept hinter der gesamten Anlage. Viele Grüße, Peter
2013/11/09 23:43 , Peter Brandt
"Ein scheußliches Stück 19. Jhdt" ... da kann auch ich nicht mit, speziell als einer der am Rande einer Stadt groß geworden ist die voll mit "scheußlichem 19. Jhdt" ist - dem gründerzeitlichen Wien.

Ich habe dann kurz recherchiert (www.schloss-drachenburg.de/content/entdeckertour/geschichte.html) - stört dich der späte Denkmalschutz für eine Halbruine in Privatbesitz (1986) und die erst unlängst erfolgte Wiedereröffnung (2011) nach aufwändiger Restaurierung durch die öffentliche Hand? Oder der Grundgedanke des Historismus?

Was das Bild anbelangt ... der von Dir angesprochene Vordergrund unterstützt für mich nicht den Bildaufbau / den Hintergrund. Wenn es um letzteren gehen würde ... sie J.B. / Drachenfelsen.
2013/11/10 08:04 , Christoph Seger
Interessant, was man mit einem Adjektiv so alles auslösen kann. Zunächst mal sei daran erinnert, dass ich nicht "ein Stück scheußliches 19. Jh." geschrieben habe, sondern "ein scheußliches Stück 19. Jh.". Eine Pauschalverurteilung des 19. Jh. liegt mir ebenso fern wie die des Historismus. An der Wiener Ringstraße entsprechen die Prunkbauten ihrer Funktion im Imperium. (Deswegen muss man sie noch lange nicht lieben, aber sie sind in gewisser Hinsicht stimmig.)
Im Entwurf der Drachenburg spiegeln sich die Prunksucht des Erbauers, eines neureichen Börsenspekulants, der dabei die militärstrategisch geprägten Bauten der mittelalterlichen Rheinburgen zitiert; die Funktion zur Zeit des Erbauers und die der zitierten Periode liegen dabei weit auseinander.
Scheußlich ist die Drachenburg vielleicht vor allem wegen der auf platte Selbstdarstellung angelegten Innenarchitektur, die allerdings nicht dem Erbauer zuzuschreiben ist, sondern demjenigen, der die Burg im 20. Jh. erworben und begehbar gemacht hat: Paul Spinat. Da gibt es z.B. die legendäre "Orgel", an der Spinat Konzerte gab, die allerdings von einem Tonband abgespielt wurden. Der Kreis schließt sich insofern, als es eben die typische zuckerbäckermäßige Märchenschlossarchitektur des 19. Jh. war, die Paul Spinat als Rahmen seiner Eskapaden wählte.
2013/11/10 11:36 , Peter Brandt
Peter glaub mir: ich weiß was ein Adjektiv auslösen kann :-)
2013/11/10 17:26 , Christoph Seger
Heute schon angeschaut, aber aufgrund des Kommentars von Christoph sehe ich mich "nunmehr" ;-) veranlasst meine Sternchen für Dein stimmungsvolles Panorama zu verteilen! LG Hans-Jörg
2013/11/10 19:11 , Hans-Jörg Bäuerle
Mittlerweile :-) stehe ich auch dazu ... ****
2013/11/10 19:38 , Christoph Seger
Als ich 1960 dort mit dem Esel heraufgeritten bin, ein Jahr vor der Mauer und einige Jahre vor dem großen Zahnradbahnunglück am Drachenfelsen, weil ich zwar einen Dresdner Vater aber eine Bonner Mutter habe, waren mir die hier duskutierten Fragen nach der Schönheit der Bauwerke noch ziemlich egal... Aber mit Deinem schönen Panno werden genau wie mit denen von Matthias sehr angenehme Kindheitserinnerungen geweckt. Auch dafür möchte ich Dir besonders danken. Herzliche Grüße von Velten
2013/12/14 05:26 , Velten Feurich

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Peter Brandt

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