USA 6: Lake Powell Staudamm   01911
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1 Besucherzentrum
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Location: Glen Canyon Bridge, Hwy 89 (1250 m)      by: Robert Mitschke
Area: United States      Date: 19.05.2013
5QF-Fotos, aufgenommen mit Nikon D50 und Nikkor 18-55mm 1:3,5-5,6 DX G ED bei Blende 8, 1/320sec und 19mm.
Im Gitterzaun auf der Brücke über den Glen Canyon waren dankenswerter Weise nachträglich angebrachte große Löcher, durch die ich dieses Panorama aufnehmen konnte. Die Mauer ist imposant, das Besucherzentrum sehr informativ. Der Anblick des Sees aber ist erschreckend: Seit etwa der Jahrtausendwende sinkt der Pegel stetig. Geschuldet zum einen dem gestiegenen Verbauch (u.a. durch Las Vegas, das mehr als 20 Golfplätze zu bewässern hat), aber auch den geringeren Niederschlagsmengen der letzten Jahre. Im Besucherzentrum stand zu diesem Thema zu lesen, dass man sich wohl bei der Berechnung der Wassermengen für den Staudamm in den 50ern und 60ern auf trügerische Zahlen gestützt hat, die aus einer Zeit mit vergleichsweise viel Niederschalg stammten. So ist der See schon bei "normalen" Niederschlagsmengen kaum zu füllen, erst recht aber nicht bei geringen. Die mehr als 30m bleich aus dem See ragende alte Uferlinie und der weit über dem Wasserspiegel liegende Not-Überlauf legen trauriges Zeugniss davon ab.
Wikipedia: "Mit der Fertigstellung des Glen-Canyon-Staudamms wurde der Glen Canyon ab dem 13. März 1963 vom Colorado überflutet und bis zum 22. Juni 1980 zum Lake Powell aufgestaut. Benannt wurde er nach dem Bürgerkriegsveteranen Major John Wesley Powell. Heute ist der See nach dem Lake Mead (Nevada/Arizona) der zweitgrößte Stausee der Vereinigten Staaten. Bei maximaler Stauhöhe hat er eine Länge von rund 300 km, ist am Damm 171 m tief und bedeckt eine Fläche von 653 km² (auf Seespiegelhöhe von 3.700 Fuß - 1.127,76 m). Mit rund 33,3 Milliarden m³ (= 33,3 km³) Wasser überflutet der Lake Powell dann 96 Canyons und erstreckt sich weit in die Mündungen des von Nordwesten her kommenden Escalante River sowie des von Osten her kommenden San Juan River. Die Küstenlinie des Sees ist mit 3.153 km (1.960 Meilen) länger als die gesamte Westküste der USA.
Nach sechs niederschlagsarmen Jahren und intensiver Wasserentnahme (u.a. aus Las Vegas) ist der Pegel bis zum Sommer 2005 um etwa 45 m gesunken, was rund zwei Drittel des ursprünglichen Wasservolumens entspricht. Im September 2012 war die Wassermenge auf nur 61% gesunken, voll war der See zuletzt vor elf Jahren (2001). Durch den Rückgang sind breite Strände entstanden, die Enden der äußeren Canyons sind trocken gefallen." Von einem dieser Strände werde ich noch ein Panorama zeigen.

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Robert Mitschke

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