Blick auf Inntal vom Mittelgebirge aus   92190
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Details

Location: Aldrans (720 m)      by: Christoph Seger
Area: Austria      Date: 2013-08-16
Ich möchte keinen Streit anfangen und auch keinen direkten Vergleich zum a.p. Bild von G.E. (# 23560) ziehen, welches von gleichen Standort aus gemacht worden ist (welcher bei G.E. etwas falsch verortet ist). Jedem wird aber klar sein, dass ich diesen Blick schon immer im Auge habe und auch bereits des längerem an eine Präsentation gedacht habe. Ich erlaube mir nun das Ergebnis vorzustellen.

Das Bild von G.E. hat mir angespornt, zeitnahe und nicht im optimaleren Herbst einige Pano-Folgen "in den Kasten" zu bringen. Ich präsentiere hier eine andere Brennweite als G.E. - auch um nicht als Platiator da zu stehen. Ich habe mir aber erlaubt, ebenso die Mittagszeit zu wählen, da im Sommer ja Dunst etc. zu starken Qualitätsschwankungen der Bilder im Tageslauf führen kann.

Warum 34 mm?
Weil für mich an diesem Standort die Weite des Tales und nicht die drückenden ~2000 Höhenmeter der Nordkette die Landschaft dominieren. Anders als in Innsbruck selbst, wo man auf der Maria-Theresien-Straße an so manchem Tag den Eindruck hat, der Berg begräbt einen unter sich, hat man hier in der Mittelgebirgslage (einer Eisrandterrassen / Interglazial-Terrassen Landschaft [Hans Bobek (!) 1935] immer die Möglichkeit den Blick frei schweifen zu lassen.

Siloballen und Siedlung rechts sind bewußt ins Bild genommen worden. Weitere Bilder können in den nächsten Monaten auf a.p. oder p.p. folgen.

Technisches: 13:30 MEZ, f/11, rund 1/250, ISO 100. 22 Bilder bei 34 mm, Canon 550D. Hugin, Gimp.

Comments

Schönes Bild, wobei mich speziell die gelungene Schärfe sehr beeindruckt.
2013/08/19 19:14 , Jens Vischer
Schön klar und scharf. Ein Zwitterpano, das sowohl auf a-p als auch auf p-p paßt.
LG Jörg
2013/08/19 19:15 , Jörg Nitz
Wunderbar Deine (zweite) Heimat ... starke Leistung die Du hier rüberbringst!! LG Hans-Jörg
2013/08/19 19:34 , Hans-Jörg Bäuerle
Innsbruck ist scho a Schau!! Toll festgehalten!!
Lg Hans
2013/08/19 21:47 , Hans Diter
Dieser lange Anfang vermittelt m. E. ein falsches Bild. Ab dem Grieskogel und damit mit viel weniger Wiesenhang entspräche es meinen Vorstellungen von Innsbruck.
Ich muß mir aber unbedingt noch mal richtig Gerhards Panorama anschauen, das eigentlich keinen Widerspruch zu meiner, allerdings nicht sehr fundierten Kenntnis der Ansicht von Innsbruck hervorgerufen hatte.
PS: Gerhard scheint einen Rückzug gemacht zu haben. Weshalb?
2013/08/19 22:38 , Heinz Höra
Lieber Heinz 
G.E. hat nicht "zurückgezogen" - sein Bild ist auf a.p. unter 23560.

Der "Eindruck" - das ist schon was ganz Besonderes, denn um diesen geht es immer wieder in unseren Bildern. Wir versuchen nicht nur zu dokumentieren sondern Stimmungen, Wahrnehmungen, Eindrücke zu vermitteln.

Du kannst mir gerne glauben, dass ich mich an diesem Standort mit diesen Fragen sehr auseinandergesetzt habe. Ich lebe hier, das ist mein alltäglicher Blick auf die Stadt. Ich verstehe das als unglaubliches Privileg und ich präsentiere daher Innsbruck IN DIE LANDSCHAFT EINGEBETTET und nicht - wie A.v.M es in seinem Kommentar anklingen läßt - als WUNDE der scheinbar oder gewünschten "heilen Alpenwelt" der Inntal-Furche.

Der Blickwinkel ist ungefähr 220°, ein kurzer Blick auf jegwelche topographische Karte wird dir zeigen, dass das "Mittelgebirge" hier eine Breite von mehreren Kilometern hat, die Strecke Sistrans - Aldrans entspricht ungerfähr der Breite der Talsohle des Inntals bei Innsbruck.

Für eine Unrichtigkeit muss ich mich aber in aller Form entschuldigen - die gewählte Brennweite war 34 mm und nicht 17 mm wie ursprünglich angegeben. Das bedeutet, dass ich die selbe KB-Brennweite wie G.E. benutzt habe - rund 55 mm. G.E. muss also den Ausschnitt etwas enger gesetzt haben als ich.

Liebe Grüße

Christoph
2013/08/19 23:22 , Christoph Seger
Glasklar wie ein Tiroler Enzianschnaps und knackscharf wie Kaminwurzen aus Sistrans. Eindrücklich sowie übersichtlich und allumfassend mit dem gesamten davor und dahinter dargestellt, wie sich diese schöne Stadt in die ebenso schöne Landschaft eingliedert.

lG,
Jörg E.
2013/08/19 23:30 , Jörg Engelhardt
Christoph, nachdem ich mir die Überschriften richtig angeschaut habe, ist mir klar geworden, daß Du das Inntal um und mit Innsbruck zeigen willst. Das ist also etwas mehr als es Gerhard wollte. Unter diesen Umständen war mein Vorschlag nicht angemessen. Trotzdem wirkt dieser flache Wiesenhang etwas befremdlich auf mich. Wenn du es so beschnitten hättest, wie Gerhard es gemacht hat, dann hätte wohl auch Dein Panorama genau den Eindruck erweckt wie Gerhards "Innsbruck und´s Karwendel...". Und das hat meinen Vorstellungen sehr entsprochen.
2013/08/20 18:38 , Heinz Höra
Lieber Heinz 
Deinem Vorschlag / deiner Argumentationslinie folgend hätte ich aber ein vollkommenes Plagiat erarbeitet, bei dem wir nur noch über Technik, Farbgebung und Dunstgehalt der Luft hätten diskutieren können.

Wie bereits gesagt gibt dieses Bild meinen Eindruck der Gegend als Anwohner wieder. Das Mittelgebirge zeichnet sich durch mehrere Eisrand - Terrassen mit Verebnungen aus, diese "flachen Wiesen" sind für diese viele Quadratkilometer großen und das eigentliche Inntal über weite Strecken begleitenden Landschaftsräume typisch und prägend. Der von mir erwähnte Aufsatz von Bobek (der in seinem späteren Wirken sich der Stadtgeographie zugewendet hat – daher mein Ausrufungszeichen) zeigt dies eindrücklich und ist als pdf frei verfügbar [z.B. http://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_74_75_197_230.pdf].

Es ist mir (neben anderen Beweggründen) ein Anliegen mit derartigen Bildern Landschafts-, Natur-, und Kulturraum "Archetypen" alpiner und außeralpiner Räume zu präsentieren um dem Einen oder Anderen einen neuen (anderen) Blickwinkel zu ermöglichen und vorgegebene visuelle "Vorstellungen" zu ändern.

Dein Kommentar bestätigt mir, dass dieser Zugang durchaus sinnvoll ist. Vielleicht kannst Du ja irgendwann akzeptieren, dass eine "Vorstellung" aus kurzen Aufenthalten oder gar nur aus "fernerkundlichen" Ansätzen gewonnen nicht notwendigerweise der Realität vor Ort entspricht. Bitte bei der Beurteilung des "befremdlichen" Wiesenhanges zu beachten, dass keine Weitwinkel-Brennweite zum Einsatz gekommen ist.

Abschließend erinnere ich dich gerne daran, dass auch du uns gerne Bilder von eiszeitlich überformten schöne Landschaften zeigst, die wir uns als Fremde / Touristen sicher nicht so vorstellen würden - ich erinner nur an das Tegeler Fließtal oder so manchen Blick über Rügen.

Herzlichst Christoph
2013/08/21 07:54 , Christoph Seger

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Christoph Seger

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