Vom Schneeberg zur Schneekoppe - 115 km durch Böhmen   83685
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Legende

1 Plissenberg
2 Rosenberg
3 Buchhübel
4 Tannenberg (Jedlova)
5 Elbtal
6 Kaltenberg (Studenec)
7 Finkenkoppe
8 Lausche
9 Großer Eibenberg
10 Kleiner Ahrenberg
11 Tafelfichte (Smrk) 1124m
12 Großer Ahrenberg
13 Goldberg
14 Friedrichsberg (Bourny)
15 Mittagstein (Polednik)
16 Lotterberg
17 Hochwald
18 Großer Buchberg (Velky Buk)
19 Taubenhaus (Holubnik)
20 Siechhübel (Jizera) 1122m
21 Schwarzenberg (Cerna Hora)
22 Kleiner Buchberg (Maly Buk)
23 Poppenberg
24 Reifträger (Szrenica) 1361m
25 Kamnitzer Schlossberg
26 Hohes Rad (Vysoke Kolo, Wielki Szyszak) 1509m
27 Kleis (Klic) - Pano 7133
28 Kesselkoppe (Kotel) 1435m
29 Schneekoppe (Snezka) 1602 m, 115 km
30 Hochwiesenberg (Lucni Hora) 1555m
31 Fuchsberg (Lisci Hora)
32 Jeschken (Jested) 1012m

Details

Aufnahmestandort: Hoher Schneeberg (723 m)      Fotografiert von: Arne Rönsch
Gebiet: Czech Republic      Datum: 7. August 2012
Für Freunde der Fernsicht:
Dass ich vom Hohen Schneeberg aus die Schneekoppe sehen konnte, hat mich schon angenehm überrascht, auch wenn ich mir natürlich einen Tag mit ordentlichen Fernsicht-Prognosen für diese Tour ausgesucht hatte.
115 km Sichtweite sind in den Alpen sicher Tagesgeschäft, aber im Mittelgebirge und ganz speziell im smog- und wettergefährdeten Nordböhmen eine seltene Freude.

Topographisch könnte man dieses Pano in etwa so erklären:
Ich stehe noch im Elbsandsteingebirge, diesem klitzekleinen Einschub zwischen Erzgebirge und Sudeten und blicke nach Osten.
Alle Gebirgszüge, die dort zu sehen sind (Lausitzer Gebirge, Isergebirge, Jeschkengebirge und Riesengebirge) gehören zu den Sudeten, die in der Schneekoppe ihren höchsten Punkt haben.
Im Bild sind aber nur die Westsudeten - mit Mittel- und Ostsudeten ist dieser Gebirgszug entlang der polnisch-tschechischen Grenze über 300 km lang.

Die in Ostsachsen sehr gewundene deutsch-tschechische Grenze sorgt dafür, dass mit Lausche und Hochwald zwei Berge hervorlugen, die (zumindest teilweise) zu Deutschland gehören.

6 QF-Bilder
Nikon D80
Nikkor 18-135
105 mm
f 7.1
1/800 sec
RAW Therapee
PTGui
Paint.NET
IrfanView
udeuschle.de

Kommentare

Du zeigst hier eine sehr bewegte und abwechlungsreiche Landschaft mit vielen attraktiven Mittelgwebirgsgipfeln erfreulich instruktiv. Nach meinem jüngsten a-p.de Upload bin ich ein wenig für Blau sensibilisiert. Könnte es davon hier ein wenig zu viel sein?
24.08.2012 16:44 , Jörg Braukmann
Schwierig zu sagen, Jörg.
Der optische Eindruck ist natürlich arg blau, aber er entspricht meinem Gedächtnis des Ausblickes. Vielleicht hätte ich ein wenig die Sättigung zurückfahren können.
24.08.2012 16:53 , Arne Rönsch
Wenn es so ist, wie du es haben willst, lass es so. Die Farbe ist hier ja auch nicht der zentrale Bildinhalt. Allerdings kann es vorkommen, dass sich die Erinnerung den Bildern anpasst, wenn man sich länger damit beschäftigt.
24.08.2012 17:07 , Jörg Braukmann
Scheint mir zwar auch etwas stark gesättigt und etwas blau. Aber im Vordergrund steht hier die hervorragende Fernsicht und die Topografie! Zusammen genommen ein wunderbarer Eindruck!!
P.S.: Der August 2012 übertrifft meiner Meinung nach noch den Mai 2011. Von mir kommt noch einiges >150 km Sicht für Fernsichtfreunde :-)
LG Jörg
24.08.2012 17:47 , Jörg Nitz
Diese Landschaft ist für ein solches mittleres Tele wie geschaffen und bekommt dadurch einen alpinen Touch. LG Wilfried
24.08.2012 18:13 , Wilfried Malz
Sehr aufschlußreich der Vorteil zur 360° Version: Sogar die Gipfelfelsen auf dem Siechhübel sind zu erkennen, der Jeschkenturm glänzt in der Sonne und als i-Tüpfelchen die Schneekoppe. LG Fried
24.08.2012 18:42 , Friedemann Dittrich
... und wieder ein Panorama bei herrlicher Fernsicht. Ich liebe auch gesättigte Panorama (allgemein bekannt).

Liebe Grüsse
25.08.2012 13:09 , Gerhard Eidenberger
Die "Riesengebirgssicht" ist schon besonders klasse und... 
...wenn man Deine Sicht mit 100% ansetzt habe ich auch vor einigen Wochen von der Nollendorfhöhe eine Sicht mit vielleicht 95% gehabt. Beim Versuch die 120 km entfernten Riesengebirgsgipfel irgendwie schemenhaft sichtbar zu machen hatte ich auch Varianten, wo bei den Farben , dem Licht und dem Kontrast sonst nicht übliche Varianten noch was brachten. Deshalb finde ich es gut, das Du auch die farblich komplizierte Variante trotzdem gezeigt hast.
Da es bei diesem Pano für mich und sicher auch die anderen in erster Linie nur um die Großartigkeit einer solchen Ausnahmesituation gehen kann, hätte ich allerdings leicht schräge Masten, wie unterhalb vom Klic nicht stehen lassen... Herzliche Grüße von Velten
23.09.2012 11:49 , Velten Feurich

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Arne Rönsch

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