| TV-torony - Pano #34343 |
| Dzsámi |
| Szentháromság-szobor |
| Hotel Nádor |
| Reiterstandbild János Hunyadi |
| Szent Sebestyén-templom |
| Városháza |
| Szent Kereszt vértanú templom |
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... eine Premiere von der Innenstadt Pécs, aufgenommen zur Mittagszeit bei weit über 30°C auf dem Hauptplatz, dem Széchenyi tér. Mein vierter Besuch dort nach 1986, 2017 und 2025, nun endlich im Jahr 2026 in einem Panorama festgehalten.
Auch wenn es wieder „nerdig“ wird, sei mir das aufgrund der bewegten Geschichte und Namensgebung der verziehen ;-)) ... Pécs, auch unter seinem Namen "Fünfkirchen" bekannt, ist eine der ältesten Städte Ungarns. Zur Zeit der römischen Herrschaft trug die Anfang des 2. Jahrhunderts gegründete Stadt den Namen Sopianae. Im Jahr 871 tauchte in einer Salzburger Urkunde dann erstmals die Bezeichnung Quinque Basilicae („Fünf Basiliken“) auf. Aus den Quinque Basilicae entstand dann im mittelalterlichen Kanzleilatein der Name Quinque Ecclesiae, bevor im 17. und 18. Jahrhundert deutsche Siedler in die Region zogen und sie diesen Namen schlicht in ihr deutsches Äquivalent "Fünfkirchen" verwandelten. Auch der ungarische Name trägt die Fünf in sich - erstmals 1235 als Pechyut / Pécser Weg erwähnt, stammt dieser Name aus einer slawischen Wurzel wie "pet für fünf". Entgegen der Vermutung, dass der Name aus 5 Kirchen zurückgeht, besagen historische Quellen, dass beim Wiederaufbau der Stadt im Frühmittelalter die Steine und Fundamente von fünf alten, spätantiken christlichen Grabkapellen (Cellae) verwendet wurden. Die Überreste dieser antiken christlichen Sakralbauten und Grabkammern existieren noch heute. Sie bilden die berühmte "Frühchristliche Nekropole" von Pécs, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden ist. Die Gebäude und Statuen rund um den hier präsentierte Széchenyi tér laden zum Verweilen und Studieren ein, spiegeln sie die bewegte Architekturgeschichte von der osmanischen Herrschaft über das Barock bis hin zum prachtvollen Eklektizismus und Jugendstil des frühen 20. Jahrhunderts eindrucksvoll wider. Die bedeutendsten Gebäude am Széchenyi tér sind: - Moschee von Pascha Gazi Khassim (Dzsámi): - das neobarocke Rathaus (Városháza) mit seinem Glockenspieltum - Kirche des heiligen Märtyrers Sebastian (Szent Sebestyén-templom) - Hotel Nádor, lange Zeit das eleganteste Hotel und gesellschaftliche Zentrum der Stadt - die Dreifaltigkeitssäule (Szentháromság-szobor), ein barocker Obelisk zum Gedenken an das verheerende Ende einer Pestepedmie - das Reiterstandbild in Bronze von János Hunyadi ... Weitere Informationen für Interessierte: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9cs https://wunderbaresungarn.de/nachrichten/pecs/der-herbst-ruft-10-wunderbare-tipps-in-pecs/ Die Gegenlichtsituation war nicht einfach trotz der Mehrfachaufnahmen um die Sonne zum Ausmaskieren. Den vollständigen 360°-Blick habe ich aufgrund eines Aufnahmefehlers in unmittelbarer Nähe des Komitatshaus (Megyeháza) nicht vernünftig gestitcht bekommen. Nikon D500, AF-S Nikkor VR 16-85mm - 14 HF-Aufnahmen, freihand Aufnahmezeit 11:48 bis 11:53 MESZ / CEST Blende: f/11 Belichtung: 1/320 Brennweite: 27mm KB ISO 100 LR 6, PTGui Pro, IrfanView
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