Das Wasser der Thaya vor den Pollauer Bergen   8305
vorheriges Panorama
nächstes Panorama
Details / LegendeDetails / Legende Marker ein / ausMarker ein / aus Übersicht ein / ausÜbersicht ein / aus   
 Durchlauf:   zum ersten Punkt zum vorherigen Punkt Durchlauf abbrechen
Durchlauf starten
Durchlauf anhalten
zum nächsten Punkt zum letzten Punkt
  verkleinern
 

Legende

1 Devicky / Maidenstein 428
2 PAVLOVSKE VRCHY / POLLAUER BERGE
3 Devin / Maidenberg 549
4 Obora / Häuselberg 483

Details

Aufnahmestandort: Talsperre Nove Mlyny      Fotografiert von: Arne Rönsch
Gebiet: Czech Republic      Datum: 21. 9. 2025
Kann mir jemand sagen, welcher Fluss das Wasser für den Vordergrund dieses kleinen Panoramas (9 Einzelbilder) spendet?

Kommentare

Der Fluss trägt ein y und speist den Stausee mit zwei y.
Vyle Gryße Hermann
03.04.2026 19:10 , Hermann Leikauf
Rätselkönig Hermann liegt natürlich wieder mal richtig. Bravo!

Findest du das alles über Gefühl und Wissen, Hermann, oder lässt du auch Bildersuche zu?


Mit der Auflösung warte ich noch, bis jemand die Klarnamen sagt.
04.04.2026 21:51 , Arne Rönsch
Rätselkönig ist zu viel der Ehre. Meine Kenntnisse beschränken sich im Wesentlichen auf den fränkischen, ostbayerischen und östlichen Alpenraum, weil ich dort reichlich unterwegs war und bin.
Das Gebiet der Thaya ist mir nicht unbekannt.
LG Hermann
05.04.2026 15:23 , Hermann Leikauf
Das Lösungswort "Thaya" ist gefallen, danke, Hermann!

Über den Fluss gäbe es einiges zu sagen.
Zuerst einmal, dass er überaus reizvolle Abschnitte hat, desweiteren, dass er lustig zwischen Österreich und Tschechien hin- und herwandert, nicht zuletzt, dass die von ihm oder ihr begleitete tschechische Außengrenze fast die einzige ohne einen mächtigen Mittelgebirgskamm ist.

Für die Pollauer Berge wäre "mächtig" ein etwas übertriebenes Attribut, aber ich stellte in Südmähren fest, dass sie als solitäres Kleinstgebirge auch ein Blickfang aus größeren Entfernungen sind.

Ich blicke hier von Norden auf sie. An ihrem Südfuß liegt die Stadt Mikulov/Nikolsburg, die die meisten Österreicher entweder touristisch oder wegen 1866 kennen dürften.
Für mich als Sachsen war das alles überraschend schönes Neuland.
05.04.2026 20:24 , Arne Rönsch
Hätte ich nicht gewusst. Die Wasserfläche wirkt riesig.
14.04.2026 17:52 , Jörg Braukmann
Ich hätte es auch erstmal für einen See gehalten. Für mich leider eine noch völlig unbekannte Ecke.

Gruß
Lukas
14.04.2026 21:26 , Lukas Klös
Lukas, das ist ein See. Ein Stausee der (jungen) Thaya- das Věstonice Reservoir
15.04.2026 08:42 , Christoph Seger
Arne - das spannende an dem Fluss und der Grenze ist, dass er genau die nicht ist. Der Grenzverlauf zu "Böhmen und Mähren" ist mehr als 1000 Jahre alt wenn ich mich recht erinnere. Ich nehme an, dass er mit der Konsolidierung der bayrischen Vorlande im Osten ("Ostarrichi", "Ostmark") zusammenhängt, komme bei einer "exakten" Recherche nicht weiter. Das Grossmährische Reich hat jedenfalls fast bis an die Donau gereicht und erst mit der Schlacht am Lechfeld (955) kam es zu einer deutlichen "Konsolidierung" des ("bayrischen" / "deutschen") Machtanspruches in diesem Raum; das Weinviertel wurde teil

Die Grenze Herzogtum Mähren / Herzogtum Österreich des Mittelalters ist jedenfalls keine Sprach / Siedlungsgrenze, wie wir alle wissen. Das erinnert deutlich an die Siedlungspolitik der Ottonen, der Salier aber auch der Přemysliden. Um die daraus entstandenen Probleme wissen wir.

Wikipedia-Zugang zum Wissen wäre: "Hochmittelalterliche Ostsiedlung", "Marcha_orientalis"
15.04.2026 09:33 , Christoph Seger

Kommentar schreiben


Arne Rönsch

Weitere Panoramen

... in der Umgebung  
... aus den Top 100