Wacholder   5239
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Aufnahmestandort: Eschenbach an der Pegnitz (Naturschutzgelände Wengleinpark) (475 m)      Fotografiert von: Wilfried Malz
Gebiet: Germany      Datum: 19. 12. 2025
Diese kleine Wacholderheide befindet sich in einem in den 1920er Jahren von dem Schwabacher Industriellen Carl Wenglein eingerichteten Naturschutzgelände, das heute der Bund Naturschutz besitzt und betreut.

Der Wacholder (Juniperus communis) ist die einzige in Deutschland von Natur aus heimische Art der Zypressengewächse (Cupressaceae). Ursprünglich auf waldfreie Felsstandorte beschränkt, konnte er sich im Gefolge der Weidewirtschaft ausbreiten, weil er vom Vieh gemieden wird. Heute ist ein Rückgang der lichtbedürftigen Art festzustellen, da vielerorts die Beweidung aufgegeben wurde.

6 Freihand-QF-Aufnahmen, Brennweite 28mm KB, 1/90 sec, f 4,5.

Kommentare

Immer wieder sehr lehrreich, was Du zeigst! VG Martin
17.01.2026 18:23 , Martin Kraus
In Sachen Flora bin ich ziemlich ahnungslos, aber das ist interessant:

Mit Beweidung bleibt der Wacholder stehen, weil das Vieh außenherum frisst, ohne Beweidung ist er nur eine Pflanze unter vielen und wird vertilgt.

Habe ich das richtig verstanden?
21.01.2026 21:04 , Arne Rönsch
Nicht ganz, Arne. Ohne Beweidung wird er von rasch höherwüchsigen Bäumen überwuchert und geht ein wegen Lichtmangel.
22.01.2026 08:36 , Wilfried Malz
Gut ins Bild gesetzt, Wilfried.

Künftig müssen wohl Gin-Liebhaber die nadeligen Büsche frei halten.

Grüße
Dieter
22.01.2026 14:30 , Dieter Leimkötter
Wir haben bei uns auch einige Wacholder gepflanzt. Es sind beinahe die einzigen Pflanzen, die im Sommer nicht gegossen werden müssen um sie am Leben zu erhalten. Für unser Klimageplagtes Deutschland vielleicht eine Zukunftspflanze.
Dieses Jahr werden auf jeden Fall noch ein paar Neue gesetzt.

Gruß
Lukas
22.01.2026 20:42 , Lukas Klös

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Wilfried Malz

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