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Ich hoffe, Ihr seid alle gut im neuen Jahr 2026 gelandet.
Während unseres Aufenthaltes in Bakkagerði haben wir natürlich sehr viel Zeit bei den äußerst putzigen Papageientauchern verbracht. Diese siedeln in großer Zahl auf der kleinen Halbinsel Hafnarhólmi, wo sich auch der Hafen der Gemeinde befindet. Für die Besucher wurde dort eigens eine kleine Plattform mitten in der Kolonie errichtet, man kann den Tieren dabei sehr nahe kommen und sie in aller Ruhe ausgiebig studieren.
Wie man sich denken kann, endet solch ein Besuch in einer riesigen Menge an Einzelfotos. Ständig entdeckt man einen neues Tier, welches man bei seinem Tagesgeschäft beobachten und fotografieren kann. Dieses Tagesgeschäft besteht in der Regel aus gemütlichem Herumstehen, plötzlichen Starts in Richtung Meer und einer ebenso plötzlichen Rückkehr, idealerweise mit etwas Nahrung im Schnabel. Wird es einem zu viel, verschwindet man für kurze Zeit in den gebuddelten Höhlen.
Der Höhepunkt der Beuteflüge ist auf jeden Fall die Landung. Trotz ausgebreitetem Bremsfallschirm erfolgt diese meist in Form einer gewaltigen Bruchlandung. Für den Fotografen ist dies gar nicht so leicht einzufangen, da man meist nicht vorahnen kann, wann und vor allem wo die nächste Landung stattfindet. Wenn es dann aber mal so wie hier mit der Serienaufnahme geklappt hat, bietet sich die in unseren Kreisen so beliebte Panorama-Software an, das Spektakel in einem einzelnen Bild festzuhalten.
8 QF Aufnahmen mit Canon EOS 5D Mark III á 70mm, f5.6, 1/1000s, ISO200, PTGui Pro
Pedrotti Alberto, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Jochen Haude, Lukas Klös, Martin Kraus, Dieter Leimkötter, Wilfried Malz, Giuseppe Marzulli, Niels Müller-Warmuth, Jörg Nitz, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis
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Kommentare
Herzliche Grüße
Hans-Jörg
LG Jörg
Wegen meiner Dupuytren-Krankheit fällt es mir schwer, die Kamera zu halten und zu bedienen. Aber ich genieße die Website sehr!
Grüße,
Dieter
Ich weiß nicht mehr, wie viele Versuche es waren. Jedenfalls eine ganze Menge, die ich dann auch teilweise gleich direkt am Abend wieder von der Speicherkarte gelöscht habe. Wie oben geschrieben war die große Schwierigkeit, nicht zu wissen, wann und wo der nächste Vogel wieder zur Landung ansetzt. Und wenn dann einer kam, ging es so schnell, das man nur selten rechtzeitig und vor allem ordentlich fokussiert mit der Kamera zur Stelle war. Teilweise habe ich einfach auf eine vermutete Landestelle draufgehalten und im Anschlag gewartet...
Gruß
Lukas
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