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Warum das Empire State Building mein Lieblings-Aussichtspunkt in New York ist, hatte ich zum Panorama bei einbrechender Dunkelheit schon beschrieben. Dies war der Sonnenuntergang kurz davor. Eigentlich war es ein eher bewölkter Abend. Doch als sich die Sonne dem Horizont näherte, blitzte sie für kurze Zeit durch ein paar Wolkenlücken und zauberte einen orangenen Abendhimmel über den Hudson Yards.
In der Beschriftung habe ich versucht, besonders die historischen Wolkenkratzer hervorzuheben. Es ist schon bemerkenswert, dass in den zwei Jahren 1930 und 1931 (also genau zur Weltwirtschaftskrise) in Manhattan nicht nur das Chrysler Building und das Empire State Building, sondern noch 47 weitere Hochhäuser mit einer Höhe über 100 Metern fertiggestellt wurden – in einer typischen Bauzeit von jeweils nur zwei Jahren. Und fast alle historischen Wolkenkratzer stehen noch. Gerade der Mix aus alt und neu macht meiner Meinung nach diese Stadt so eindrucksvoll. Keine noch so bunte Skyline in Fernost oder auf der arabischen Halbinsel kann da mithalten.
Eine der neuesten Bausünden aber ist hier in Richtung Süden zu sehen. Der 262 Meter hohe Luxuswohnturm 262 Fifth Avenue versperrt nun zum Ärger vieler New Yorker den bisher freien Blick vom Madison Square Park und der angrenzenden Fifth Avenue auf das Empire State Building.
Jetzt fehlt nur noch der Rundblick vom One Vanderbilt. Dafür haben die wenigen klaren Tage leider nicht gereicht. Da muss nochmal jemand hin. Ein perfekter Rundblick wird da aber ähnlich schwierig wie im World Trade Center oder der Edge. Die ebenfalls komplett verglasten Aussichtsplattformen des One Vanderbilt zeichnen sich durch besonders viele spiegelnde Installationen aus …
16x QF mit Sigma Contemporary 16mm Festbrennweite, ISO 200
Am Horizont ist es ein 360er, im Vordergrund fehlt am Bildschnitt ein schmaler Streifen aufgrund der großen Standortunterschiede zwischen erstem und letztem Bild.
Pedrotti Alberto, Hans-Jürgen Bayer, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Arno Bruckardt, Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Johannes Ha, Martin Kraus, Dieter Leimkötter, Giuseppe Marzulli, Jörg Nitz, Barcud Revnik, Danko Rihter, Arne Rönsch, Björn Sothmann, Michael Strasser, Konrad Sus, Arjan Veldhuis, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen, Martina Wein
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Kommentare
Wieder großes Kino das Du hier präsentierst, Jochen ... da unterbreche ich meinen inzwischen hier üblichen Rhythmus gerne vor der Mittagspause.
Herzlicher Gruß
Hans-Jörg
Den Blick auf das Flat Iron Building durfte ich bei meinem ersten Besuch auf dem Empire St. Bldg. noch in vollen Zügen geniessen.
Ende der 80er - so als frisch verliebter .... :-)
Melden wenn's interessiert.
LG Jörg
Einmal im Jahr findet dort auch ein "Run-up" statt. Wer da mitmachen darf, weiß ich nicht. Der Rekord liegt bei 9:33 für 1576 Stufen.
Am The Edge kann man für viel Geld von der Aussichtsplattform außen über die hier sichtbare Dachschräge auf einer Treppe, gesichert, ähnlich wie bei einem Klettersteig bis auf die Turmspitze steigen. Ob man da aber überhaupt etwas mitnehmen darf (z.B. Kamera), weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen, dass das verboten ist, damit nichts runterfallen kann. Die Kletterer tragen alle Overalls und Sicherungen, die gestellt werden.
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