In der Üble Schlucht   42131
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1 Rückwand
2 Schluchtweg
3 Frutz 640 m
4 Linsenabstand ca. 80m
5 Schluchtrand ca. 720 m
6 Linsenabstand ca. 5 m
7 Linsenabstand ca 100 m
8 Schluchtrand ca. 740 m
9 Rückwand

Details

Location: Üble Schlucht Laterns (640 m)      by: Thomas Büchel
Area: Austria      Date: 20.05.2010
21 HF Bilder / 30 mm - 3 -reihig.

Die Üble Schlucht ist vielleicht die beeindruckendste Schlucht in Vorarlberg. Aufgrund von Steinschlaggefahr ist sie oft unpassierbar. Im Sommer jedoch ist sie nach vorheriger Begutachtung und Instandsetzung für die Besucher geöffnet. In der Klamm zeigen sich bei senkrechten und überhängenden Felswänden mit dem Kieselkalk die härtesten Gesteinsschichten Vorarlbergs, so dass sich die Frutz nur in die Tiefe einschneiden, eine Erweiterung jedoch nicht in die Breite stattfinden kann. Auf Grund der Unwegsamkeit der Schlucht gab es hier kaum menschliche Eingriffe. In tieferen Lagen gibt es in Vorarlberg nur noch wenige solche Urlandschaften, die mit entsprechender Schluchtvegetation ausgestattet sind.

Der Weg ist anspruchsvoll, in der Nähe zur Frutz ziemlich nass, erfordert dementsprechend gutes Schuhwerk und wasserundurchlässige Kleidung. Die Wanderung von der Übersaxener Straße nach Laterns-Thal oder in umgekehrter Richtung dauert knappe zwei Stunden.

Gruss

Comments

Pano mit beeindruckender Wirkung bei genauerer Betrachtung!
Gruß Klaus
2012/03/07 20:48 , Klaus Brückner
Hello Thomas. It looks very well made, but the pano seems a bit distorted - is it from the projection? Can you write about that? And I would also like to read about what vegetation can be found here. You can write in german. LG Jan.
2012/03/07 22:39 , Jan Lindgaard Rasmussen
@ Jan

gerne versuche ich die Schlucht und die Aufnahmebedingungen etwas genauer zu beschreiben.

Die Schlucht hat an der Aufnahmestelle eine überschaubare Länge von ca. 400 m, eine Tiefe von ca. 100 m und eine obere Breite von lediglich 4 - 5 Metern sowie am Aufnahmestandort unten ca. 8 - 10 m. Die Felswände sind teils überhängend und es kann somit nicht die ganze Breite für den Aufnahmestandort genutzt werden. Um das Gegenlicht am Schluchtrand etwas zu entschärfen wählte ich einen wolkenverhangenen nebligen Tag.
Die erste Reihe des Panoramas besteht aus 7 Bildern die im rechten Winkel ( 90°) zur Schluchtwand gemacht wurden und etwa den Blickwinkel von 190° zeigt. Der Abstand von der Linse bis zur Schluchtwand beträgt hier ca. 5m. Die zweite Reihe mit 7 Bildern sind im Winkel von ca. 115 ° entstanden und die letze Reihe mit 7 Bildern im Winkel von ca. 150 ° jeweis auch im Blickwinkel von 190°. Wobei im oberen Bereich die Entfernung zur Linse etwa 100 m beträgt. Diese extremen Unterschiede vor allem im oberen Zentrum der Schlucht waren eine Herusforderung und nur mit abstrichen zu bewältigen.

Die urzeitliche Vegetation der Schlucht besteht grösstenteils aus Moosen, Farnen und Schattenpflanzen die einen sehr feuchten und schattigen Standort benötigen.

Gruss
2012/03/08 16:44 , Thomas Büchel
Thomas, das sieht vor allem oben sehr verzerrt aus. Welchen Stitcher hast Du genommen? Vielleicht hast Du die Projektionsart falsch eingestellt. Hier müßtest Du schon die für Kugelpanoramen nehmen. Und hast Du bedacht, daß man die oberen Aufnahmen in kleineren Winkelabständen machen sollte, eine Erkenntnis, die ich bei meinem Panorama Nr. 4033 gewonnen habe.
PS: Wenn Du das ohne Stativ und Nodalpunktadapter gemacht, ist das ein gewagtes Unternehmen.
2012/03/09 16:50 , Heinz Höra

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Thomas Büchel

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