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Die Blitzfotografie gehört neben der Landschaftsfotografie zu einer meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. Ein recht kompliziertes Hobby muss man sagen. Wie oft starrte ich schon in einen Pechschwarzen Himmel, weil die Wettermodelle sich geirrt hatten oder es zog vorzeitig Regen auf, der die Aufnahmen unbrauchbar machte. An diesem Tag hatte ich aber Glück. Von Westen zog kurz nach Mitternacht eine sehr aktive Gewitterline über den Taunus nach Hessen herein und lieferte ein spektakuläres Schauspiel mit jeder Menge Erdblitzen ab. Vom Knoten aus, hat man einen wunderschönen Blick nach Süden, dem sich die Gewitterline dann langsam näherte.
Aber wie das eben so ist, bildete sich genau westlich von mir eine weitere Gewitterzelle und die war dann gar nicht mehr so schön ruhig und weit weg wie die davor. Also schnell alles Equipment ins Auto gepackt und mich erstmal in Sicherheit gebracht.
Das war auf jeden Fall die Richtige Entscheidung gewesen, denn nur etwa 10 Minuten später schlug ein Blitz ca. 300 Meter von mir entfernt in den Wald ein.
Rückseitig der Gewitterzelle versuchte ich noch ein paar Blitze zu erhaschen aber so spektakulär wie es sich am Anfang bot, war es dann leider nicht mehr und die Gewitterzelle verlor schnell an Kraft.
Brennweite 90 mm mit 30 Sekunden Belichtungszeit.
Gruß
Lukas
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Die Szene wurde aus nur einem einzelnen Bild geschnitten. Durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse war eine Aneinanderreihung leider nicht möglich gewesen. Daher muss man es als eine Art "Kurzpanorama" betrachten.
Gruß
Lukas
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