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In vielen Tourismusgebieten der USA treten sich Touristen gegenseitig auf die Füße. Nicht so in den Kofa Mountains (Wildlife Refuge). Alles leer, größtmögliche Freiheit. Erlebnisreiches Campen ist überall erlaubt. Und kostet als nette Dreingabe nicht mal was.
Das ex-Vulkangebirge liegt im Süden Arizonas, in der nördlichen Sonora Desert, zwischen den West-Ost-Interstates I-10 und I-8.
Alles ist unkommerziell, die Zugänge sind offen, die Tracks teils sehr schwierig. Kaum Aufsicht: Jeder ist für sich selbst und fürs Ambiente verantwortlich.
Hier ein Felslabyrinth, das Western schmücken könnte. Geziert von Ocotillos, einer typisch-angepassten Wüstenpflanze: Wenn es mal reichlich Wasser gibt, bilden sie grüne Blätter. Und sogar wunderbare rote Blütenstände an den langen Ästen (s. Anhang).
Ein anderes Wüsten-Naturwunder sind kleine Fächer-Palmen, die im Palm Canyon das Wüstenklima überleben. Es sind die einzigen wild wachsenden in Arizona. Ein Trekking-Erlebnis, das sich lohnt, wie überhaupt die gesamte Kofa Range.
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