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----Weitere Beschriftung erfolgt später----
Kann man vom Vogelsberg bis in die Eifel sehen?
Ich war schon oft den Hoherodskopf besuchen gewesen, auch schon an Tagen mit guter Sichtweite. Doch die Sicht an dem 27.12.2025 war wirklich einmalig. Bei meinem Panorama (Fernsicht vom Taunus bis zum Schwarzwald Nr. 34545) hatte ich bereits ein weiteres Panorama von diesem Tag angekündigt.
Schon am Morgen war die Sicht nämlich ungewöhnlich gut so auch am Feldberg, wo ich in der Morgendämmerung den Schwarzwald in 180 Km Entfernung ausmachen konnte.
Einen solchen Tag wollte ich natürlich nicht ungenutzt lassen, also verband ich mit dem Morgen eine Tagestour die mich gegen Abend dann schließlich zum Hoherodskopf im Vogelsberg brachte.
Enttäuscht wurde ich nicht, die Sicht war immer noch genauso gut gewesen wie bei Sonnenaufgang. Allerdings machte sich hier die Inversion nun deutlich stärker bemerkbar: gut erkennbar am Pfälzerwald. Immer wieder waberten die einzelnen Berge umher, mal konnte ich einzelne Gipfel erkennen dann wieder nur langgezogene Streifen die fast schon Wolken ähnelten. Noch interessanter als dieses Schauspiel war für mich allerdings der Blick nach Westen, wo ich mit dem Fernglas tatsächlich immer mal wieder Berge rechts hinter der Monterbaur Höhe aufkommen sah. Genau wie beim Pfälzerwald waren die Bergspitzen immer mal wieder gut zu erkennen gewesen dann wiederum derart verzerrt, dass ich es für Wolken hätte halten können. Die Monterbaur Höhe blieb jedoch unbeeinflusst was für mich ein Hinweis darauf war, dass die Berge deutlich weiter hinten stehen müssten. Und da kommt für mich in dieser Richtung eigentlich nur die Eifel infrage. Dazu passt auch der Turm der immer wieder mal erschien im Gewaber. Das konnte eigentlich nur der Fernmeldeturm Heckenbach-Schönberg sein, die Richtung zumindest passte.
Ob man die Eifel aber auch ohne die anhebende Inversion sehen kann bleibt da für mich jedoch offen.
Wenn nicht, dann wäre ich Zeuge eines seltenen Blickkontakt gewesen den man so nicht alle Tage dort erlebt (:
Eigentlich war mein Plan das Pano hier schon viel früher zu veröffentlichen, aber das zusammenstellen hat dann doch mehr Zeit in Anspruch genommen als ich eigentlich gewollt habe. Oft genug fehlte mir die Zeit oder Lust, denn das Panorama war alles andere als Einfach zu bearbeiten. Immer wieder hatte ich Probleme mit den Übergängen die auch im Endprodukt leider noch immer leicht zu erkennen sind. Besser hab ich es da einfach nicht hinbekommen und irgendwo muss man auch mal ein Schlussstrich ziehen sonst wird aus einem Hobby plötzlich stressige Arbeit und das ist ja nun nicht der Sinn der Sache.
Letztendlich hat die Dokumentation der Sichtweiten für mich mehr Priorität als ein makelloses Panorama abzuliefern, weshalb ich es trotzdem hier reinstelle.
Ursprünglich ging das Panorama sogar noch bis zum Dünsberg weiter aber hier war es dann so dunkel geworden, dass man kaum noch was erkennen konnte. Deshalb hab ich ab dem Stoppelberg einen Schnitt gemacht.
Aufgenommen mit einer Canon EOS 250 D, Brennweite 300 mm.
Gruß
Lukas
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