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Als letzten Aussichtspunkt unserer Silvestertour hatten wir uns den Mühleböhl ausgesucht. Da es so gut wie keine Aufnahmen im Netz zu finden gibt und wir zuvor noch nie dort waren, war dieser Besuch nicht ohne Risiko was die Aussichtsmöglichkeit angeht. Wir waren so spät dran, dass es keine Zeit mehr gegeben hätte, alternativ noch den benachbarten Witthoh zu erreichen. Die Aussicht ist vielleicht nicht ganz so spektakulär wie vom Nachbarn, aber allemal schön genug und dafür ist man dort fast allein. Außerdem wurde der Blick vom Witthoh schon sehr oft gezeigt und dieser Standort ist noch eine Premiere.
Selten zuvor habe ich solch ein Spektakel am Himmel gesehen. Die Farben waren berauschend. Jörg B. knipste eine Serie nach der anderen mit Pausen zum Genießen des Himmelsbilds, während ich das Stativ aufbaute. Die Sonne schaffte es ganz kurz vor dem Untergang noch einen Lichtspalt am Horizont zu finden. Der Lichteinfall war nahezu waagerecht und im Vergleich zu den dunklen Abendschatten extrem intensiv. Auch nach Sonnenuntergang blieb die Landschaft noch kräftig und bunt gefärbt. Vor allem die Schneefelder der Alpen reflektierten das orange-rosa Licht.
Wie Ihr wisst, versuche ich die Farben immer möglichst naturgetreu wiederzugeben. Im rechten Teil konnte ich machen was ich wollte, es sah irgendwie immer nicht so ganz real aus. So habe ich letztendlich vor allem das intensive Lila durch einen warmen Weißabgleich reduziert.
Die Farben an diesem Abend waren aber irgendwie auch nicht real.
12 QF-Aufnahmen, 105 mm KB
Hans-Jürgen Bayer, Müller Björn, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, J. Engelhardt, Johann Ilmberger, Matthias Knapp, Martin Kraus, Dieter Leimkötter, Matthias Matthey, Steffen Minack, Niels Müller-Warmuth, Jan Lindgaard Rasmussen, Danko Rihter, Arne Rönsch, Christoph Seger, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen
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Comments
Beste Grüße,
JE
Herzliche Grüße
Hans-Jörg
Interessehalber habe ich mal recherchiert, wie sich die Sonnenuntergangszeiten auf den fernsten Gipfeln unterscheiden und war überrascht, dass zwischen Zugspitze und Jungfrau beispielsweise beachtliche 15 Minuten liegen.
Grüße,
Dieter
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