Schon lange hatte ich vor, den mir wohlbekannten Aussichtspunkt auf der Diegelsberger Platte auch einmal bei Nacht aufzusuchen, speziell im Winter wenn die von hier zu sehende Nordseite der Schwäbischen Alb mit Schnee bedeckt ist.
Die erste Nacht nach Ende der Ausgangssperre habe ich auch gleich dazu genutzt. Es war eisigkalt, aber leider nicht ganz so klar wie ich es mir erhofft hatte. Beim Betrachten der Bilder bin ich aber auf einen anderen Aspekt gestoßen, den ich hier auch gleich im Bildtitel verarbeitet habe: Die Lichtverschmutzung.
Passend dazu die Definition aus Wikipedia:
„Der Begriff der Lichtverschmutzung (englisch light pollution), auch Lichtsmog, seltener Lichtverunreinigung genannt, bezeichnet die dauernde Abwesenheit völliger Dunkelheit in den davon betroffenen Gebieten der Erde und bewertet zugleich diesen Sachverhalt negativ. Die Vorgänge, die zu diesem Zustand führen, werden Lichtemission genannt. Dabei wird der Nachthimmel durch meist künstliche Lichtquellen aufgehellt, besonders wenn das Licht auch nach oben abgestrahlt wird. Das Licht wird in den Luftschichten der Erdatmosphäre gestreut, womit die Überlagerung der natürlichen Dunkelheit verbunden ist. Über Städten spricht man auch von deren Lichtglocke oder Lichtkuppel.“
Das hier gelesene beschreibt das Bild eigentlich am besten, wobei zugegebenermaßen der leichte Nebel den Effekt an diesem Abend sicher noch etwas verstärkt hat.
22 QF Aufnahmen mit EOS 5D Mark III á 100mm, f5.6, 15s, ISO800, PTGui Pro
Hans-Jürgen Bayer, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Friedemann Dittrich, Jochen Haude, Heinz Höra, Martin Kraus, Dieter Leimkötter, Wilfried Malz, Steffen Minack, Jörg Nitz, Jan Lindgaard Rasmussen, Danko Rihter, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis
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Comments
Versuchs doch mal mit einem Astro-Klar-Filter ;-)
Herzliche Grüße,
Dieter
P.S.: Die Stitchfehler bei meiner 28860 hatte ich übrigens behoben.
LG Jörg
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