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Im Gegensatz zu dem Föhnwetter vor drei Wohen blieb es bei meinem jüngsten Besuch auf der Alb recht trüb. Als Ziel hatte ich diesmal den Krebenberg oberhalb von Stötten angesteuert, wobei mir die örtlichen Gegebenheiten unbekannt waren. Augrund einer Stromleitung, die in den Karten nicht verzeichnet ist, verlagerte ich meine Position vom eigentlichen Aussichtspunkt auf einen angrenzenden Acker. In der Hoffnung, ähnliche Aufnahmen wie vom Speßberg zu bekommen, stellte ich das Stativ mit dem 600er-Tele ein und knipste munter los. Wie ich später feststellen sollte, war die Luft allerdings längst nicht so klar wie Anfang November, weshalb die Bilder allesamt unscharf wirken. Bei dieser Brennweite ist die Klarheit ein entscheidender Faktor, den ich wegen der dennoch guten Fernsicht gar nicht berücksichtigte. Glücklicherweise konnte ich parallel mit dem 300er bessere Resultate erzielen, obgleich ich auch hier Abstriche bei der Qualität machen musste. Der hier gezeigte Streifen ist dementsprechend vor allem als Dokumentation zu werten, mehr gaben die Bedingungen nicht her.
Ein Besucher, mit dem ich ins Gespräch kam, berichtete mir von deutlich besseren Witterungsverhältnissen aus den vergangenen Wintern. So seien im Dezember beziehungsweise Januar mitunter die Schneefelder der Alpen zu sehen, und das teilweise von morgens bis abends. Dass ich einen solchen Tag mal erwische, dürfte schwierig werden, aber vielleicht klappt es ja sogar noch in diesem Winter mit einem zweiten Besuch.
Spätestens dann sollte auch die Zugspitze unverdeckt mit aufs Bild kommen, was mir hier peinlicherweise nicht gelungen ist (als ich die eine Serie aufnahm, vergaß ich völlig, die Position um ein paar Meter zu verändern).
Zeitpunkt: 15.37 Uhr
26 QF-Aufnahmen á 300 mm
Nikon D750: ISO 320 I f10 I 1/200s
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Den Wasserturm in Machtolsheim konnte man früher übrigens jedes Wochenende besteigen. Die letzten Jahre hat er nur noch an Heilig-Abend zum Turmblasen geöffnet.
LG Jörg
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