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Location: Olympiagelände München (510 m)      by: Hans-Jürgen Bayer
Area: Germany      Date: 31.Jan.2009
Der Fehler steckt im Detail ...
Die Eingangstüre (links unten) z.B. hatte nach dem Stitchen keinen Fehler, der kam erst beim runterskalieren dazu. Andere auch, wobei wiederum welche schon von Haus aus da waren ...

11HF Bilder, 18mm, EOS 400D, Av=6.3, Tv=1/100, ISO-200

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Das kommt fast an Roberts Sony-Center #2355 ran. Ähnlich "üble" Fassaden- und Fensterflächen, die einem das Stitchen nur schwermachen. Aber Kompliment, man muss schon genau hinsehen, um die Unsauberkeiten zu finden. Die Fensterrahmen (ähnlich wie Freileitung) sind Dir in diesem Bild aber von ihrem Verlauf gut gelungen, da musst Du was anders gemacht haben. Die Form der Architektur ist sehr interessant und die Spiegelungen durch die schräg nach innen verlaufenden Fensterflächen gefallen mir besonders. LG Werner
2009/02/07 19:49 , Werner Schelberger
Hallo Werner, hab sie mal alle markiert. Und jetzt kommt mein Problem - Nur drei oder vier sind Stitiching-Probleme, der Rest sind Artefakte die nach dem runtersamplen entstanden sind. Ich denke das Problem ist, dass eine leicht steigende Linie in der Originalauflösung mehrere Pixel breit ist und natürliche hunderte Schattierungen aufweist. Beim Runtersamplen sind diese Linien dann auf 1-Pixel-Breite geschrumpft und wenn nun leicht steigend gibt's diese Treppen, da kann man nix machen es sei denn mit Farbschattierungen den Effekt abmildern. Hast Du bzw. habt ihr schon ähnliche "Erfahrungenen" gemacht ? LG Hans-Jürgen
2009/02/07 20:00 , Hans-Jürgen Bayer
Hallo Hans-Jürgen! Einige von den von dir markierten Fehlern sind für mich ohne Vergrößerungsmöglichkeit nur schwer auszumachen - wäre das ein Suchbild in einem Preisausschreiben, hätte ich keinen Blumenpott gewonnen. Hast du mal probiert, die Bilder vor dem Stichen einzeln herunterzurechnen? Vielleicht bringt das bessere Ergebnisse. Das Motiv ist sehr lohnenswert, ähnlich wie Werner gefallen auch mir die schrägen Fensterflächen samt Spiegelungen sehr gut.
2009/02/07 20:40 , Robert Mitschke
Ich denke auch wie Robert, aber wie gehst Du vor? Es besteht z.B. in Hugin die Möglichkeit die Ausgabegröße des fertig berechneten Panoramas zu bestimmen. Hier habe ich für eine spätere Ausgabe im Web schon mal auf 70% der maximalen Breite eingestellt. Nach der Bearbeitung im Bildbearbeitungsprogramm wähle ich zum Transformieren die bikubische interpolation mit maximal möglicher Qualität. Könnte das ein Lösungsansatz sein? Übrigens war ich etwas überrascht, wie viele "Fehler" im Bild sein sollen! LG Werner
2009/02/07 21:31 , Werner Schelberger
Hier meine prinzipielle Vorgehensweise. Ausgangsbilder sind immer JPG's in geringster Kompression ob nun direkt durch die Kamera erzeugt (L und fein bei Canon) oder auch als JPG gespeicherte RAW Bilder (CR2 bei der Canon, OR2 bei meiner Olympus). Mit Hugin dann gestitcht und bei Motiven wie diesem die Kontrollpunkte auf die kritischen Bereiche gesetzt (Kontrollpunkte die automatisch auf Rasen Himmel gesetzt sind entferne ich). Das Ergebnis lasse ich als TIFF (LZW) speichern (Poly3 bikubisch) - weitere Beschränkungen nehme ich nicht vor. Das Ergebnis ist dann eine mehr oder weniger große TIFF Datei die ich mit GIMP bearbeite und letztlich auf 500pix runtersample. Bei diesem Sample-Vorgang entstehen dann die kleinen aber dennoch sichtbaren Artefakte - Die Großen kommen natürlich durch das Stitchen selbst und vermutlich durch eine zu geringe Anzahl von Bildern. Der Artefakte-Effekt bei nur noch 1-pixeligen Linien entsteht mit allen mir zur Verfügung stehenden Produkten (PSE50, Gimp, Irfan, PS70). LG H-J
2009/02/07 22:45 , Hans-Jürgen Bayer
So gehe ich im Grunde auch vor, nur das ich mit PSE, statt mit Gimp arbeite. Auch was die Kontrollpunkte angeht mache ich es genauso: Löschen der "blinden" im Himmel und im direkten Vordergrund, Erstellen genauerer Punktpaare an neuralgischen Stellen. Bei meinem #2355 habe ich da mehr denn je gemerkt, dass Parallaxenfehler durch den fehlenen Nodalpunktadapter sich bitter rächen - gerade bei Architekturaufnahmen wie dieser, wo Fehler leichter auffallen. Da deine Bildfehler hier wohl nur vom Runterskalieren herrühren, bist du offenbar schon einen Schritt weiter. Werners Tipp, Hugin nicht auf die volle Größe, sondern eine geringere Höhe von nahe bei 500px berechnen zu lassen, klingt vielversprechend.
2009/02/08 00:15 , Robert Mitschke
Das mit diesem Nodalpunktadapter klingt logisch und gut. Ich versuche zwar auch beim Drehen die Kamera am Punkt zu lassen, aber wenn es mal schnell gehen muss, dann ertappe ich mich dabei die Kamera doch fast einen halben Meter zu versetzen was beim Bearbeiten zuhause sofort auffällt, da bestimmte Punkte - Ast vor Balken etc... - nicht mehr passen, was eigentlich nicht sein kann, hätte man die Kamera nicht mitbewegt. Ich werde jetzt mal mit Hugin noch ein wenig probieren. Danke für die Hinweise, finde es immer wieder toll von Euch neue Anregungen zu erhalten!! Servus H-J
2009/02/08 00:32 , Hans-Jürgen Bayer
Guten Morgen,die halbe Nacht durchprobiert? Der Größenwert lässt sich bei Hugin unter DateiEinstellungenAssistent voreinstellen. Unter dem Reiter Zusammenfügen funktioniert das Ganze auch. Wenn Du das Seitenverhältnis beibehalten möchtest, musst Du Dich allerdings auf Eingaben im Feld "Breite" beschränken, die Höhe wird automatisch berechnet. Bis später. LG Werner
2009/02/08 09:45 , Werner Schelberger
In der Tat habe ich bis spät in die Nacht probiert und studiert... Die Einstellung 70% (Einstellungen, Assisten) war bereits gesetzt. Rein aus dem Bauchgefühl lässt sich das Problem der steigenden 1-pixeligen Linien (Artefakte) nur manuell mit Farbschattierungen "korrigieren". Die Fehler die bereits nach dem Stitchvorgang erkennbar sind, erkläre ich mit dem Fehlen eines Nodalpunktadapters und zu großem Versatz bei der Eigendrehbewegung. Dank Euch allen und LG H-J
2009/02/08 18:20 , Hans-Jürgen Bayer
Der Tempel ist, da nicht verortet und weiters erklärt, die BMW Welt mit Blick auf die West-Fassade (Blick nach Osten). Werbung soll es gewiß nicht sein aber schön gemacht ist es schon. Innen hat es auch viel zu entdecken und außerdem gibt es ein legeres Cafe-Bistro. Einmal auf den Oly-Turm und um den See herum und anschließend einen Capuccino ... so haben wir's gemacht. H-J
2009/02/08 21:29 , Hans-Jürgen Bayer
H-J, ich weiß sehr genau, wieviel Zeit und Arbeit in solch einem Panorama steckt. Mein Kompliment! :-))) LG Werner
2009/02/08 21:34 , Werner Schelberger
Der Titel ist bezeichnend, 
und kommt mir so bekannt vor ;-) Die mini Fehler, hast Du doch per Hand in wenigen Minuten weg gebastelt Hans- Jürgen, oder ?-). Kannst Du noch die Örtlichkeit eingeben? LG Christian
2009/02/08 23:16 , Christian Hönig
Ist verortet Christian! Deine Panoramen zur BMW-Welt (#1306, #1308 und auch #2111) haben mir schon immer sehr gut gefallen. Lässt sich schon korrigieren, wollte es zuerst rein mit stitchen probieren, aber jetzt ist malen nach Zahlen angesagt :-)) LG H-J
2009/02/09 00:02 , Hans-Jürgen Bayer
Überarbeitet :-)
2009/02/10 11:26 , Hans-Jürgen Bayer
So und jetzt bekommst a Sternderl :-) L.g.
2009/02/10 21:08 , Jannis Gligoris
...oba net bloß oans! LG Werner
2009/02/15 10:24 , Werner Schelberger

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