Rundblick vom höchsten Leuchtturm an der Ostsee   121927
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1 Lesnogora 91m
2 noch Insel Wolin
3 Lelowa Gora (Leloberg) 89m;
4 Lubin (Lebbin)
5 Stettiner Haff
6 Stettin 60km
7 Swina
8 Swina
9 Golm 69m; 7km
10 Yachthafen
11 Swinoujscie
12 Zirowberg 60m
13 Weißer Berg (Gnitz) 32m; 30km
14 Ahlbeck
15 altes West-Fort Zachodni
16 Heringsdorf
17 Bansin
18 Langer Berg 54m; 13km
19 Streckelsberg 60m; 23km
20 Peenemünder Haken 44km
21 Tempelberg (Rügen) 107m; 67km
22 Pommersche Bucht
23 Greifwalder Oie 44km
24 Mühlen-Bake
25 Unity Line-Fährschiff
26 Molenfeuer (seit 1877)
27 Ostmole, erbaut 1818 - 1823
28 altes Fort Gerhard
29 Lotsenturm
30 Pommersche Bucht
31 Dziwnow 32km
32 Gora Grzywacz 116m; 14km
33 Miedzyzdroje (Seebadd Misdroy)
34 Insel Wolin
35 Gora Sw. Annyyy 106m

Details

Location: Swinoujscie (Swinemünde) - Latarnia morska (67 m)      by: Heinz Höra
Area: Poland      Date: 30.8.2009
Dieser Leuchtturm wurde schon 1857 im damaligen Deutschen Reich am Ostufer der Swine, einem Mündungsarm der Oder, in Betrieb genommen. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges gehört das Gebiet, die Insel Wollin und auch die Stadt Swinemünde zu Polen. Aus Swinemünde, das im Krieg stark zerstört wurde, wurde das heutige Swinoujscie [wie auch bei den tschechischen Namen kann man die polnischen hier leider nicht richtig schreiben, so daß auch die Aussprache der Namen nicht einfach vermittelt werden kann] und aus Wollin wurde Wolin. Der Leuchtturm wurde zwar im 2. Weltkrieg nicht direkt beschädigt, aber durch in der Nähe einschlagende Bomben ergaben sich doch Beschädigungen. Die letzte große Sanierung erfolgte vor 20 Jahren und seit dem Jahre 2000 ist der Turm wieder für Besucher zugänglich.
Als ich im Jahre 2009 den Turm bestiegen hatte, bekam ich nicht nur ein Diplom :) sondern ich fand auch sehr gute Sichtbedingungen für die überaus lohnende Rundumsicht vor. So wie ich das Panorama geschnitten habe, überschaut man zuerst den südlichen Teil der Insel Wolin bis zum Leloberg. Über dem bewaldeten flacheren, von Flußarmen durchzogenen Inselteil sieht man am Horizont als leuchtenden Streifen das Stettiner Haff und darüber das Festland und sogar Bauwerke der 60 km im Land liegenden Stadt Stettin. (Was alles im Vordergrund zu sehen ist, das werde ich später beschreiben.) Der durch die Mitte des Panoramas sich hinziehende breite Strom ist die Swine, der mittlere Mündungsarm des Flusses Oder. (In meinen beiden anderen Panoramen von Swinoujscie, die ja rechts angezeigt werden, habe ich schon einiges über die Geografie der Gegend geschrieben.) Auf der anderen, hier rechten Seite der Swine beginnt die Insel Usedom, auch sehr waldreich. In dem weiten Uferbogen bis zum 23 km entfernten Streckelsberg kann man die Ostseebäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sehen. Rechts neben dem Streckelsberg ist noch die 44 km entfernte Nordpitze Usedoms zu sehen. Im 4000 Pixel hohen Original-Panorama kann man auch einen kleinen Buckel der Insel Rügen sehen, in der Richtung zum 67km entfernten Tempelberg mit dem Jagdschloß Granitz. (In meinem 2012 auf dem Turm des Jagdschloßes gemachten Panorama Nr. 12816 hatte ich ja auch den Leuchtturm sehen können.) Die vor Rügen liegende Greifswalder Oie ist aber sogar hier schwach zu sehen. ....

Das Panoramabild habe ich aus 19 Hochformat-Bildern (Canon EOS 450D, Sigma 18-125 OS @ 27,64mm, ohne Stativ) mithilfe von PTGui Pro mit zylindrischer Projektion erstellt. Das Stitchen hat einige Arbeit gekostet, bevor ich die Höhenverhältnisse und den Meereshorizont sowie die Uferlinien des Haffs einigermaßen gut hinbekommen habe. Die Parallaxenfehler, die im Tiefblick-Nahbereich auftraten, ließen sich nicht vollständig durch Maskierung in PTGui, kaschieren, weshalb ich in Photoshop noch nacharbeiten mußte.

Comments

Anspruchsvolles Motiv! 
Wäre das ein Fluss in der Bildmitte?
Die Weichsel?
Gruss Walter
2016/08/05 22:09 , Walter Schmidt
Walter, das ist die Swine (Swina), eine Strömungsrinne (Seegatt). Daher auch der Name Swinemünde. Es wird wohl einiges Wasser aus der Oder dort durchfliessen. LG Arno
2016/08/05 23:27 , Arno Bruckardt
Walter, Du warst zu schnell, denn meine Beschreibung war da erst in Arbeit. Du hättest Dir aber auch die Zeit nehmen können, um das Globus-Symbol anzuclicken, dann hättest Du auf einer Karte alles sehen können.
Die Weichsel-Mündung in die Danziger Bucht sollte sich aber mal jemand vornehmen. Von dort gibt es noch kein einziges Panorama.
2016/08/06 10:27 , Heinz Höra
Ein hervorragendes Werk! Das Motiv ist so abwechslungsreich, dass ich mehrere Male hin- und hergescrollt habe und die Beschriftungen intensiv studiert habe. Das Gegenlicht ist sehr gut abgedämmt und die für Dich typisch sehr kräftigen Farben wirken noch sehr natürlich.
In früherer Zeit hast Du immer wieder geäußert, dass Du 360-Grad-Panoramen nicht gerade bevorzugst. In letzter Zeit scheinst Du Dich auch mit vollständigen Rundblicken angefreundet zu haben oder täuscht das?
LG Jörg

P.S.: Die Beschriftung "Molenfeuer..." ist doppelt angebracht.
2016/08/06 14:51 , Jörg Nitz
Mich würde noch der interessante Turm auf ca. 20 Grad interessieren, weißt du was der für eine Funktion hat?
2016/08/06 19:23 , Jens Vischer
A wonderful overview. LG Jan.
2016/08/06 20:58 , Jan Lindgaard Rasmussen
Jörg, ich habe mal nachgeschaut, wieviel ich 360er hier gezeigt habe - und ich habe gegenüber 2012 und 2013, wo ich nur jeweils eins gebracht habe, tatsächlich dann wieder mehr gezeigt.

Jens, ich hatte schon 2009 beim Panorama Nr. 3520 versucht herauzubekommen, was es mit diesem Turm auf sich hat, aber nichts herausbekommen.
Auf eine Sache möchte ich noch hinweisen, daß jetzt an der Ostmole weitere Molen ein großes Becken umfassen. Welchem Zweck das dienen soll, dazu habe ich auch nichts erfahren.
2016/08/07 19:41 , Heinz Höra
Auf der Großbaustelle östlich der Ostmole entsteht ein Flüssiggasterminal. Im letzten Jahr war dieser Bau schon weit fortgeschritten; sieht aus der Distanz ähnlich wie ein Ölhafen aus. Ein Kraftwerk und chemische Werke ergänzen den Komplex. Die benachbarten Seebäder in beiden Ländern haben sicher ihre helle Freude daran.
2016/08/07 21:25 , Arno Bruckardt
Danke, Arno, für die Aufklärung. Polen ist eben der gläubigste Vasallenstaat der USA in Europa. Wenn das Stalin geahnt hätte, daß das mal so kommt ...
2016/08/07 22:51 , Heinz Höra
Heinz, deine Gedankensprünge sind mir etwas zu abrupt, als dass ich ihnen folgen könnte, aber ist ja auch egal.

Den Turm am Strand mit den Radarantennen übrigens würde ich für einen Lotsenturm halten.
2016/08/08 09:24 , Arno Bruckardt
@ Arno 
Es ist recht simpel. Woher kommt das Gas in Mitteleuropa? Woher kommt Flüssiggas für Mitteleuropa?

Hier 2 Quellen aus unterschiedlichen Beurteilungssystemen ...

http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160422/309377993/us-fluessiggas-europa-preiskrieg.html

http://m.welt.de/wirtschaft/article152235716/So-will-Europa-von-Putins-Gas-unabhaengig-werden.html


LG C
2016/08/08 11:59 , Christoph Seger
Tolle Sachen hast Du da noch im Archiv, Heinz. Extrem interessant und wie immer sehr gut gemacht. VG Martin
2016/08/17 21:11 , Martin Kraus

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Heinz Höra

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