Schloss Charlottenburg - Vorfrühling im Garten / RELOAD   131625
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Location: Charlottenburg      by: Christoph Seger
Area: Germany      Date: 2015-02-08
Leider ist so früh im Jahr die Sonne noch nicht nördlich genug um die Fassade zu treffen. Ich finde das interessant, hat der Erbauer doch damit auf gutes Licht und Sonne in der Winterzeit zugunsten der Ausrichtung des Baues verzichtet.

It is a pitty that in early February the sun is not touching the beautiful facade of the palace. I wonder why it was not placed differently - so much research to do ....

Technisches: 120 mm, 11:31

Note / Notiz: I am again a bit off-axis / Ich stehe schon wieder nicht in der Mitte

Comments

Die starke Betonung der Silhouette des Schlosses durch die Lichtverhältnisse finde ich gar nicht schlecht, insbesondere mit den hübschen Wolken im Hintergrund. War nur etwas irritiert über die Ausrichtung, bis ich den Text dann doch noch mal ganz gelesen habe. VG Martin
2015/03/15 09:16 , Martin Kraus
Ausrichtung 
Ich war beim Erstellen des Bildes auch EXTREM über die leichte Schieflage irritiert, das darf man mir glauben. Ich habe es geprüft, es kann gerne nachgeprüft werden: Die Senkrechten sind tatsächlich alle Senkrecht. Ich werde es aber wieder rausnehmen, es wirkt einfach immer schief ...
LGC
2015/03/15 10:20 , Christoph Seger
Lass es doch drin - ich fand es sehr lehrreich, wie der erste subjektive Eindruck bei einem objektiv korrekt ausgerichteten Pano täuschen kann. VG Martin
2015/03/15 10:23 , Martin Kraus
Ich habe da eine Idee, wie ich da wegbringen kann ... es ist die Frage der Horizontlinie (HH, der sicherlich diese Kommentare liest wird mir vermutlich recht geben): Die Horizont-Linie ist zu tief gelegen, dadurch habe ich eine tonnenförmige Wölbung der oberen Gebäudekante riskiert. Wenn ich die nicht habe, dann ist das Problem weg. Im Übrigen - es ist hier egal welche Projektionsart man wählt - man ist vom Schloss weit genug weg.

Reload folgt gleich !!
2015/03/15 10:30 , Christoph Seger
RELOAD oder ENDE GUT ALLES GUT ???? 
So hier die Geschichte: Ich vertraue in der Regel der Horizont-Linie die Hugin vorschlägt. Hier lag die aber im Gras der Grünanlage, ich habe sie jetzt so gesetzt, dass sie am Sockel des Schlosses liegt. Dadurch ist auch bei zylindrischer Projektion die Dachlinie augenblicklich eine Gerade, die Schieflache damit beseitigt.

Ich hoffe Ihr seht das ähnlich. Ich wurde hinter den Kulissen auch gefragt, warum ich die Fassade nicht "heller" mache ... ich habe aufgehellt, wollte aber dezent bleiben - Gegenlicht bleibt eben Gegenlicht.

Ich freue mich auf Kommentare zu diesem "Rettungsversuch".

===

I adopted the horizon line from the green of the garden to the bottom of the building. This was enough to eliminate the curving of the roof. I do not want to put more "light" into the facade, the backlight is the dominating effector in this picture and I do not want to over-correct it.

Liebe Grüße Christoph
2015/03/15 10:49 , Christoph Seger
Auf den ersten Blick wars mir zu duster (vielleicht war das auch beim durchblättern vor deinem Reload), aber dann kam die Stimmung rüber. Noch mehr aufhellen, da gebe ich dir recht, hätt wahrscheinlich nicht gutgetan.
HG
Leonhard
2015/03/15 11:06 , Leonhard Huber
Die Helligkeit finde ich für die Lichtsituation in Ordnung. Was die Ausrichtung angeht, so irritieren mich jetzt ein wenig die Keramiktöpfe im Vordergrund; die erscheinen mir doch ein wenig schief (zur Bildmitte geneigt). Was sie aber vielleicht auch in Wirklichkeit sind? LG Arno
2015/03/15 12:47 , Arno Bruckardt
Gerettet 
Ja, so ist es noch besser. VG Martin
2015/03/15 13:52 , Martin Kraus
@Arno 
Nochmaliges Reload mit angepaßter Horizontlinie - jetzt sind die Töpfe ein bisschen gerader, jetzt endlich sollte es passen ...
2015/03/15 18:15 , Christoph Seger
:-) 
... super Service hier.
2015/03/15 22:11 , Arno Bruckardt
Christoph, ich will nun doch etwas zu Deinem Panorama sagen, da trotz der gemachten Änderungen mir doch noch einiges offen zu sein scheint:
Die Garten-Fassade des Schloßes ist tatsächlich ziemlich genau nach Norden gerichtet, wohl höchstens 5° gegen West gerichtet. Deshalb fällt auch von Ende September bis Anfang März kein Sonnenstrahl auf sie. Wie ich Ende April bei den Aufnahmen für mein Panorama Nr. 15216 merken mußte, war am Abend auch nur ein kleines Zeitfenster mit Sonnenschein gewesen. Deshalb wundert es mich sehr, Christoph, daß Du das - zumal kontrastierend davor eitel Sonnenschein herrschte - fotografiert hast - und zur Ansicht bringst, wo Du das Schloß strahlend schön von der anderen Seite zeigen konntest. Vielleicht kann man aber aufgrund des großen Dynamikumfangs der D800 mehr aus den Bildern herausholen - und auch noch etwas hineinbringen?
(Mathematische) Horizontlinie oder 0°-Höhenlinie, wie ich sie genauer nenne: Daß Du diese nicht selbst möglichst genau setzt, hat mich sehr verwundert. Das ist für mich immer der wichtigste Akt.
Projektionsart: Ist m. E. nicht egal und hängt nicht davon ab, wie weit man weg ist, sondern vom Bildwinkel. Deshalb hatte ich bei 15216 auch die äußeren Bilder weggelassen, um die rectilineare Projektion nehmen zu können. Bei meinem Sanssouci-Panorama Nr. 7666 hatte aber auf eine Möglichkeit der Korrektur "tonnenförmigen Wölbung" der zylindrischen Projektion hingewiesen. Hier scheint sie aber jetzt wirklich minimal zu sein. Deshalb interessiert mich auch, welchen Bildbreitenwinkel der Stitch hatte.
2015/03/17 23:27 , Heinz Höra
Lieber Heinz 
Herzlichsten Dank für deine ausführlichen Gedanken!

Der Bildweitenwinkel beträgt 81°, d.h. da ist es wirklich "egal", welche Projektionsart man wählt. Die Vertikale ist entsprechend nur 28°, d.h. es ist auch nicht notwendig Verzerrungen in der Höhe auszugleichen, bzw. die Anwendung alternativer Projektions-Modelle (z.B. nach Mercator) zeigen keine signifikanten Unterschiede. Ich habe das selbstverständlich ausprobiert.

(Mathematische) Horizontlinie / 0° Höhenlinie: Täusche ich mich oder ist es nicht so, dass diese eigentlich durch den Stitcher in der Regel sehr gut gesetzt werden sollte? Zumindest war dies bei Serien, welche "gut im Lot" aufgenommen sind immer mein Eindruck und ich habe mich an die Vorschläge des Algorithmus gehalten. Hier kommt man nach Korrektur dieses Vorschlages offenbar zu einem besseren Ergebnis, die nochmalige Korrektur wegen der "kippenden Töpfe" war notwendig, da ich diese Korrektur so selten anwende, dass es nicht beim ersten Mal optimal gelungen ist. Der Pitch-Winkel der Bilder liegt übrigens bei rund 2.5° (2.3° bis 3.4°), der Roll-Winkel zwischen -1.8° und 0.3° mit einem Mittel von rund -1°.

Ausbelichtung / EBV des Bildes: Mir geht es hier nicht so sehr um die Darstellung der schönen Fassade, da hast du Bleibendes geschaffen. Ich war an der Bewältigung der Gegenlicht-Stimmung interessiert, an dem grauen Band der Architektur zwischen dem (in diesen Tagen ja seltenen) "blitzblauen" vom Sturm geprägten Himmel und dem frischen Grün der Rasenflächen (die kleinen weißen Flecken sind übrigens Eis). Ich habe daher die Korrektur der Belichtungskurve sehr behutsam durchgeführt, d.h. ich wollte nicht viel mehr Licht in die Fassade bringen als da war. Auch widerstrebt es mir, die Kontraste zur besseren Durchzeichnung der Fassade anzuheben. Andere Bereiche des Bildes würden leiden.

Der Kontrast zum Bild der Schloss-Front in 17038 ist dadurch natürlich sehr groß - aber vielleicht regt gerade das ja zum Nachdenken an ... Licht und Schatten liegen so eng beieinander ....

Herzlichst Christoph
2015/03/18 06:08 , Christoph Seger
Ich finde Deine Philosophie zur Aufnahme durchaus authentisch und nachvollziehbar.
Immerhin gelingt es Dir so die jahreszeitlichen Lichtverhältnisse sehr realistisch darzustellen.
Herzliche Grüße, Matthias.
2015/03/18 22:10 , Matthias Stoffels

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