Der Dresdener Zwinger   42208
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Details

Location: Zwinger (124 m)      by: Wilfried Kristes
Area: Germany      Date: 21.102013
Der Zwinger ist ein Gebäudekomplex mit Gartenanlagen in Dresden. Das unter der Leitung des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser errichtete Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei gehört zu den bedeutenden Bauwerken des Barocks und ist neben der Frauenkirche das bekannteste Baudenkmal Dresdens. Sein Name Zwinger geht auf die im Mittelalter übliche Bezeichnung für einen Festungsteil zwischen der äußeren und inneren Festungsmauer zurück, obschon der Zwinger bereits bei Baubeginn keine dem Namen entsprechende Funktion mehr erfüllte.
Der Zwinger entstand ab 1709 als Orangerie und Garten sowie als repräsentatives Festareal. Seine reich verzierten Pavillons und die von Balustraden, Figuren und Vasen gesäumten Galerien zeugen von der Prachtentfaltung während der Regentschaft des Kurfürsten Friedrich August I. (auch "August der Starke" genannt) und seines dadurch ausgedrückten Machtanspruchs. In der ursprünglichen Konzeption des Kurfürsten war der Zwinger als Vorhof eines neuen Schlosses vorgesehen, das den Platz bis zur Elbe einnehmen sollte; daher wurde der Zwinger zur Elbseite hin zunächst mit einer Mauer abgeschlossen. Die Planungen zu einem Schlossneubau wurden nach dessen Tod aufgegeben und mit der Abkehr vom Barock verlor der Zwinger zunächst an Bedeutung. Erst über ein Jahrhundert später schloss ihn der Architekt Gottfried Semper mit der Sempergalerie zur Elbe hin ab.
Die 1855 eröffnete Sempergalerie war eines der wichtigsten deutschen Museumsprojekte des 19. Jahrhunderts und ermöglichte die Ausweitung der seit dem 18. Jahrhundert unter den jeweiligen Zeiteinflüssen gewachsenen Nutzung des Zwingers als Museumskomplex. Die Luftangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 trafen den Zwinger schwer und führten zu umfangreichen Zerstörungen. Seit dem Wiederaufbau in den 1950er und 1960er Jahren beherbergt der Zwinger die Gemäldegalerie Alte Meister, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung. Die ursprüngliche Zweckbestimmung als Orangerie, Garten sowie als repräsentatives Festareal ist dabei zwar in den Hintergrund getreten; letztere wird mit der Aufführung von Musik- und Theaterveranstaltungen jedoch weiterhin gepflegt.

Eine Hörprobe des Glockenspiels:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Glockenspiel_Dresdner_Zwinger_twelve_o_clock.ogg

Quelle: Wikipedia

Mein 100. Panorama!

5 QF Bilder mit Lumix GH2 freihändig – BW 14 mm (=28 mm KB) Uhrzeit 12:20



Comments

Jetzt kann ich es mir endgültig ersparen ein Zwingerbild zu präsentieren. Ich war ja nur 3-4 Tage später dort, aber die Kollegen der Verwaltung haben die beiden rechten Wasserbecken bereits entleert, was natürlich die Attraktivität des Ensembles reduziert hat. Am letzten Tag des Aufenthaltes haben sie dann mit der Demontage das Gerüstes rechts begonnen, was zu etwas unatraktiven Baufahrzeugen im Hof geführt hat. Na ja ... muss ich eben nochmals hin :-)
Herzlichst Christoph
2013/11/17 10:33 , Christoph Seger
Ich gehe fast jedes Jahr seitdem ich fotografiere in den Zwinger und immer wird gebaut.. Irgendwann wir er aber mal fertig sein.. Dein Ausschnitt gefällt mir trotzdem sehr gut, hatte ich ihn so noch nie auf dem Display!

Glückwunsch zur 100!

LG Seb
2013/11/17 11:46 , Sebastian Becher
@Seb 
am Display: Ich schon :-))
2013/11/17 13:07 , Christoph Seger
Ein schöner Einblick in den Hof. Ich gestatte mir dennoch leichte Kritik zu äußern. Ist denn die Horizontlinie der Gebäude nicht rechts abfallend - auch wenn die Vertikalen passen ? VG HJ
2013/11/18 01:48 , Hans-Jürgen Bayer

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Wilfried Kristes

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