360° Blick vom Falkenberg (Sokoli Vrch)   152783
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Details

Location: Dobrna      by: Stephan Messner
Area: Czech Republic      Date: 15.09.2012
Schon seit längerer Zeit steht der Besuch des Aussichtsturms auf dem Falkenberg in der Nähe von Tetschen (Decin) auf meiner Aufgabenliste. Leider war ausgerechnet der Samstag in den Wetterbedingungen suboptimal. Auf dem hohen Turm pfiff ein starker, kalter Wind und zu allem Übel fing es auch noch an zu regnen. So habe ich bei diesem Panorama versucht, die unwirtliche Stimmung und die bedrohlich wirkenden Regenwolken in Szene zu setzen.

Beschriftung ist erst grob und wird später ergänzt.

Comments

Stephan, gegensätzlicher konnte ja das Wetter nicht sein - zwischen Deinem Herbst- und meinem Frühlings-Panorama #7364. Dabei haben wir fast die gleiche Bildhöhe. Nur hatte ich damals die Osthälfte weggelassen, aber jetzt werde ich sie wohl als Ergänzung zu Deinem, sehr bedrohlich wirkenden Panorama noch mal bringen.
Dein Panorama gefällt mir in dieser Art sehr, aber ich könnte mir vorstellen, daß es mit einer Aufhellung entspr. einem Grauverlaufsfilter noch besser wirken würde.
2012/09/18 23:22 , Heinz Höra
Die Sicht muss nicht immer gut sein, um trotzdem ein hervorragendes Panorama erstellen zu können. Das wechselnde Licht ist wunderschön! Vielleicht kannst Du den Ort nochmal bei ganz anderem Licht aufsuchen.
(Eine Kleinigkeit: Zwischen 208 und 209 Grad ist der obere Rand nicht sauber geschnitten)
LG Jörg
2012/09/18 23:45 , Jörg Nitz
Stephan, ich habe gleich noch mal das Bild von Heinz angeschaut, weil ich das Gefühl hatte, dies so ähnlich schon mal gesagt zu haben: Interessante Perspektive. Gefällt mir ausgesprochen gut, was du aus dem Wetter gemacht hast.

Bei deinem letzten Pano war (und ist) auch die Beschriftung der Schwachpunkt. Weißt du, dass man das mit www.udeuschle.de in ca. 20 Minuten hinbekommt?
2012/09/19 11:30 , Arne Rönsch
Sehr welliger Horizont 
Stephan, bei genauerer Betrachtung muß ich aber feststellen, daß der Horizontverlauf Deines Panoramas sehr wellig ist. Das führt u. a. auch dazu, daß der Fernsehturm auf dem Bukova hora ziemlich schief dasteht!
Der Horizont (genauer die 0°-Höhenlinie) muß entspr. der Höhe der Aussichtsplattform, die bei ca. 535 m liegt, ziemlich genau durch die Spitze des Gr. Zschirnsteins gehen. Der Gr. Winterberg muß auch genau an die Horizontlinie anstoßen und der Rosenberg muß ein ganzes Stück darüber liegen. Bei dir sind diese aber viel tiefer als der Zschirnstein. Das zieht sich so links und rechts durch Dein Panorama.
Viel Spaß, falls Du versuchst, den Horizont gerade zu biegen.
2012/09/19 15:00 , Heinz Höra
welliger Horizont 
Hallo Heinz, ich muss dir 100%ig recht geben. Dieses Panorama hat mich schon fast zur Verzweiflung getrieben.
Ich habe auf dem Turm von 4 Standpunkten aus Teilpanos aufgenommen.
Ganz gewissenhaft das Stativ nach der Libelle ausgerichtet.
Und bein Stitchen mit PTGui hatte ich lustige Knicke in der Bilderreihe. Ich nahm an, dass das Programm schwierigkeiten hat, durch die parallaxenverschiebung an den Überlappungen der Einzelpanos. So habe ich dann an den betreffenden Bereichen die Kontrollpunkte im Vordergrund wieder gelöscht und neu gerechnet. Dann war's etwas besser, aber leider noch nicht zufriedenstellend, wie du siehst.
Ich habe jetzt noch mal das Panorama etwas "verbogen", und bin aber immer noch nicht zufrieden. Ich habe das unbeschnittene Pano mal hochgeladen (Pano #11269), um das Dilemma zu verdeutlichen. Über hilfreiche Tipps wäre ich dankbar.
2012/09/19 18:01 , Stephan Messner
Farben, Licht und Stimmung sind wunderbar. Sehr gut die deutliche Erkennbarkeit der vielen einzelnen Bergkuppen Richtung Lausitz (da hast Du noch eine Menge Beschriftungsarbeit vor Dir), auch die doppelgipfelige Bezdez ist bestens zu sehen.
Die ungeschnittene Testversion deutet meiner Meinung nach auf nicht genau ausgerichtetes Stativ hin. Ich habe es aber bisher auch noch nie geschaft, das Ding völlig genau auszurichten, schon gar nicht mit der eingebauten kleinen Libelle. Ich benutze deswegen eine extra Waage mit zwei Libellen, die ich auf den Kopf lege und dann rumschwenke. Trotzdem habe ich noch keinen exakten Horizont hinbekommen. Ich versuche, wenigstes gleichmäßig in einer Richtung zu bleiben und keinen Bogen reinzubekommen, dann kann ich das Pano im Ganzen drehen. Habe aber einiges Material liegen, wo das nicht funktioniert hat und nach dem stitchen garstig aussieht! Bei vier einzelnen Standpunkten wie bei Dir hier ist das natürlich noch schwieriger. Mein Respekt gilt allen, die so ein 360er hinbekommen, und das auch noch aus der Hand! LG Fried
2012/09/19 20:01 , Friedemann Dittrich
Ich denke ein Stativ ist primär für eine hohe Bildqualität nötig (Schärfe) aber nicht für ein optimal ausgerichtetes Pano. Überspitzt ausgedrückt erziele ich ebenfalls ein optimal ausgerichtetes Pano wenn Die Originale schief aufgenommen wurde. Es müssen die Kontrollpunkte optimal gesetzt sein - was aber auch oft schwierig zu erzielen ist wenn die Software das selbst (automatisch) vornimmt. Bei PTGUI empfehle ich das manuell vorzunehmen - also Ctrl-Shift-G setzt sie automatisch pro Bildpaar, anschließend kann ich entscheiden welche ich übernehmen bzw. löschen möchte. Bei einer großen Anzahl Bildern ist das natürlich ein gewisser Aufwand.
Wenn man schon mal die Kontr.punkte automatisch gesetzt hat und dann manch nahe Kontr.punkte und die im Himmel wieder löscht sollte man auch jene löschen die evtl. im übernächsten Bild gesetzt wurden. Da kann es bei großer Überlappung der Einzelbilder schon Kontr.Punkte über 3 oder mehr Bilder geben. Eigentlich braucht es die nicht, so dass die manuelle Vergabe oft die beste Lösung ist.
2012/09/19 21:22 , Hans-Jürgen Bayer
Ich schließe mich der Äußerung von H.-J. vollinhaltlich an. Vom Horizont abgesehen ein Traum an Schärfe und Dramatik. Daher die Punkte.
Herzlichst Christoph
2012/09/19 23:26 , Christoph Seger
Das mit den Kontrollpunkten ist bei PTGui schon wichtig und ich mache es auch so ähnlich, wie es Hans-Jürgen beschrieben hat. Aber genau so wichtig ist das Ausrichten des Panoramas - das man grob mit der Maus im Panorama-Editor machen kann. Damit werden Pitch- und der Roll-Wert des Ankerbildes verändert und aufgrund der Verknüpfung über die Kontrollpunkte werden dann die aller anderen Bilder berechnet, was dann einen geraden oder eben auch einen schiefen oder welligen Verlauf ergeben kann.
Hier bei diesem Panorama bietet es sich an, daß man das Bild mit dem Zschirnstein zum Ankerbild macht und im Editor das Panorama so hoch- oder runterschiebt bzw. kippt, bis die Mittelinie durch vorher ermittelte oder abgeschätzte Punkte (ungefähr) gleicher Höhe geht.
Bei geschlossenen 360°-Panoramen ist das diffiziler. Und es wird noch diffiziler, wenn durch den Wechsel des Aufnahmestandpunktes zwischen den Bildern Parallaxenverschiebungen vorhanden sind.
Daß man das aber hinkriegen kann, dafür möchte ich mein Panorama Nr. 7756, das ich vom Leuchtturm Hiddensee aus gemacht habe, als Beispiel anführen. Dort ist der Meereshorizont ein sensibler Indikator dafür, ob es gerade geworden ist.
Das Gesagte gilt für PTGui und hugin. Es wird bestimmt noch jemand kommen, der erklären wird, daß man das ohne weitere Probleme mit Panoramastudio machen kann.
2012/09/20 00:02 , Heinz Höra
Ich bin da ganz bei Heinz und empfehle Stephan auch deswegen noch einmal www.udeuschle.de. Das hilft nicht nur bei der Beschriftung, sondern auch bei der Ermittlung einer stimmigen Höhenlinie.

(Unabhängig von Landschaftspanoramen erinnere ich mich auch an mein Pano vom winternächtlichen Zwinger - da habe ich stundenlang in PTGui "herumgezupft", bevor ich die Bänke im Vordergrund auf einer Linie hatte.)
2012/09/20 12:09 , Arne Rönsch
Da sich Arne hier noch mal zu Wort meldet - ausnahmsweise?, denn bei meinem Panorama warte ich noch darauf - möchte ich auch das von ihm Geasagte bestätigen, nämlich die mögliche Verwendung der mit dem Deuschle-Tool erstellten Panorama-Ansichten für das Ausrichten von Panoramen. Die in den Deuschle-Ansichten enthaltene 0°-Höhenlinie ist der wichitge Bestandteil für das Ausrichten. Diese Linie hat Ulrich Deuschle auf meinen Wunsch hin in sein Programm aufgenommen, weil ich eben um diese Verwendungsmöglichkeit wußte.
Dann möchte ich noch zum Vergleich auf Arnes 360°-Panorama hinweisen, das er vom Aussichtsturm auf dem Hohen Schneeberg gemacht hat. Dort mußte er auch von unterschiedlichen Punkten aus die Aufnahmen machen. Wie ich mich heute extra noch mal überzeugt habe, ist ihm trotzdem ein Panorama mit einem sehr geraden Horizontverlauf gelungen.
PS: Stephan, Du hättest bei Deinem Test-Panorama die 0°-Höhenlinie, das ist die Mittellinie im Panorama-Editor, einzeichnen sollen. Wenn das Test-P. unbeschnitten ist, dann wäre sie ja genau in der Mitte und das hieße, daß sie viel zu weit unten liegt und demzufolge das P. stark verbogen sein muß.
2012/09/20 22:32 , Heinz Höra
@Hans-Jürgen und Heinz, ich überlege noch, welche Stitchingsoftware ich mir kaufe. Da sind Eure Erklärungen zu PTGui für mich sehr interessant. Sie zeigen aber auch, daß bei schiefen Bildern viel Zeit investiert werden muß. Ich habe noch nie einen Kontrollpunkt manuell gesetzt, deswegen ist der Horizont bei meinen ersten Panos mit schiefen Bildern ja auch so miserabel. Wenn es mir gelingt, das Stativ annähernd in Waage zu bekommen, dauert stichten und schneiden 10 Minuten. Daher habe ich lieber etwas mehr Gewicht im Rucksack und muß mich nicht stundenlang mit dem Computer rumärgern. LG Fried
2012/09/21 15:30 , Friedemann Dittrich
Aufwand mit PTGUI und manuellen Kontrollpunkten: Bei 50 Bildpaaren und etwa 15 sek pro Bildpaar investiert man also rund 12,5 Minuten für die Kontrollpunkte. Bei 10 so großen Panos in der Woche sind das schon 108h im Jahr und 4,5 Tage :-).
Allerdings ist PTGUI schon sehr gut was die Automatik betrifft. Bei manchen Panos ist es supereinfach bei manchen, wie diesem, etwas schwieriger. Die Software versteht eben das Bild nicht und richtet aus was auszurichten geht. Da kann es manchmal sein dass 20 Kontrollpunkte allesamt auf einen Haufen am unteren Ende eines Bildpaares gesetzt wurden - da verbiegt sich dann typischerweise der Horizont. Hugin kostet nichts und ist ähnlich komplex. Ich habe mir anfänglich mit Hugin beholfen und habe es auch noch immer manchmal im Einsatz. VG HJ
2012/09/21 16:41 , Hans-Jürgen Bayer
Friedemann, das siehst Du vollkommen falsch. PTGui ist gerade das Programm, das auch "schiefe Bilder automatisch" stitcht. Und das geht ratz-patz. Da braucht man nicht unbedingt ein Stativ. Du kannst Dir meine Panoramen anschauen und da wirst Du sehen, daß ich fast nur ohne Stativ arbeite. Unter den vielleicht 50 Panoramen, die ich hier seit Mitte 2011 gezeigt habe, sind zwei - die Nrn. 10865 und 8862 - die ich mit Stativ - aber dann natürlich auch mit Nodalpunktadapter - gemacht habe. Das habe ich deshalb so gemacht, weil dort viel im Nahbereich mit drauf ist und ich gute Übereinstimmung der Bilder haben wollte. Trotz Stativ und NPA waren diese Panoramen nicht in 10 Minuten fertig, wie Du Dir das wünschst.
2012/09/21 20:31 , Heinz Höra
Dieses Pano aus der "Hand eines Wissenden" ist die geniale Möglichkeit für eine Diskussion... 
...wie sie hier ja auch schon stattgefunden hat. Auch mit weitaus weniger fototechnischem Wissen als Du oder gar Heinz, der sich hier ja auch schon rege geäußert hat wäre für mich die sofort erkennbare Neigung von Bukova hora ein Grund gewesen es gar nicht erst zu zeigen, weil das beim anklicken das erste ist was man sieht, weniger deutlich auch an anderen Stellen, aber das ist ja alles schon diskutiert. Ich kann insofern ein wenig ,mitsprechen, weil ich von diesem grandiosen Turm auch schon über 30 Panos gemacht habe, nachdem Heinz von den mir bekannten "Panoramisten" dort als erster gewesen ist.
Grundsätzlich wäre es für mich schön gewesen die Exifs und alles wisasenswerte über das "Bearbeitungs w i e " hier zu erfahren, schon deshalb, weil ich mit Heinz schon sehr ausführlich über die Frage des Ausrichtens solcher großer Panoreihen diskutiert habe. Auf der einen Seite die vom Hersteller vorgesehene Variante des Drehens der Bilder im Editor von Panoramastudio 2pro mit der ich zunehmend besser klar komme und auch recht zügig und auf der anderen Seite die technisch sicher anspruchsvolleren Möglichkeiten mit PtGUI ,die aber ein bestimmtes größeres Wissen über diese Zusammenhänge voraussetzen und auch möglicherweise länger dauern aber exakter werden.
Da ich diese angesprochene größere Wissen (noch) nicht habe kann ich mir auch kein absolutes Urteil erlauben und würde mich freuen ,wenn es hier einen gäbe der beide angesprochenen Programme perfekt beherrscht, wie sicher Jörg N. der wohl mit beiden perfekt arbeitet...sicher gibt es auch andere.
Von diesen Dingen abgesehen finde ich sehr gut wie Du alles zusammengefügt hast und mir gefällt die Stimmung auch besonders. Bei reinem Sonnen schein dort zu stehen hat für 360 Grad fast keinen Sinn.
Schön wenn es hier in der Diskussion noch weitere Meinungen gäbe.
Herzliche Grüße Velten
2012/09/23 12:54 , Velten Feurich

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Stephan Messner

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