Über den Dächern von Clermont-Ferrand   92779
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Details

Location: Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme (63), Auvergne), Cathédrale Notre-Dame-de-l'Assomption, Tour de la Bayette      by: Jörg Nitz
Area: France      Date: 08.07.2012
Die Hauptstadt der Auvergne ist sicher nicht die schönste Stadt Frankreichs.
Hier ist der Hauptsitz und Ursprung der Michelin-Reifen-Werke, die viel Industrie und Gewerbe mit sich brachte. Ein kleiner schöner Altstadtkern ist erhalten geblieben. Die aus schwarzem Vulkangestein erbaute Kathedrale ist die Hauptsehenswürdigkeit von Clermont-Ferrand. Zwar kann nur die kleine Tour de la Bayette bestiegen werden, aber auch von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Hier zeige ich zunächst das Pano mit Blick in die Tiefe. Das Sichtfenster für einen Tiefblick ist zwischen Glockenturmaufsatz und Abschluss des Hauptschiffdachs mit Marienstatue nur recht klein. Ein weiteres Pano mit Fast-Rundblick und deutlich weniger Tiefblick folgt später.

10 HF-Aufnahmen, 35 mm KB, gestitcht mit PanoramaStudio 2.3 Pro

Comments

Ein eindrückliches Bild der Stadt mit dem klangvollen Namen. Ich nehme an, daß Du alles ohne große Brüche dank Panoramastudio hingekriegt hast. Ich konnte mich jedenfalls der individuellen Betrachtung hingeben, ohne irgendwann derart gestört worden zu sein.
2012/07/16 23:19 , Heinz Höra
Dieser prächtige Blick erinnert mich wieder mal an solche Aufnahmen aus meiner Vaterstadt, die ich mir seit Januar auf der Frauenkirche vorgenommen habe... aber es sit eben wie es ist...
Angesichts der schönen Wölkchen ein Pano sozusagen noch mit "Sahnehäubchen"
Herzliche Grüße von Velten
PS wie ich auch schon bei Heinz geschrieben habe hat mir Eure rege Diskussion sehr gefallen. Ein Dank auch noch für Deine Hinweise in Richtung des "Blaues" generell. Habe in den letzten Wochen mit der für mich neuen Verarbeitung der RAW Bilder schon gemerkt, das man nicht überall Landschaft einstellen kann. Habe das teilweise zu unkritisch getan
2012/07/18 09:31 , Velten Feurich
Diese Farbkomposition in Schwarz, Rot und Blau gefällt mir ausgezeichnet.
2012/07/19 20:04 , Werner Schelberger
@Heinz 
Ich hatte Deine richtige Annahme nicht direkt als Frage gewertet.
Genau wie beim Ulm-Pano gab es auch hier überhaupt keine Nachbearbeitung beim Stitching mit PanoramaStudio. Wieder war das sorgfältige Ausrichten der Einzelbilder erforderlich, um alle Gebäude weitgehend lotrecht hinzubekommen was im Test-Stitching ohne Ausrichtung der Einzelbilder wie gewohnt nicht gelang.
Allerdings konnte ich mich hier im Gegensatz zum Ulmer Münster beinahe um die eigene Achse drehen, so dass die Parallaxe-Fehler gering ausfielen.
2012/07/19 23:05 , Jörg Nitz
Genau das wollte ich wissen, Jörg.
Ich habe inzwischen noch mal selber versucht, etwas über die Arbeitsweise von PanoramaStudio herauszubekommen, aber nichts gefunden. Daraufhin habe ich es mir mal heruntergeladen und damit versucht, die Bilder meines Strelasund-Panoramas #10516, die ich ja von drei unterschiedlichen Standorten aufgenommen hatte, zu stitchen. Nachdem mir das Programm die überlappenden Bilder aneinander gehängt hatte, auch noch mit deutlich anderer Belichtung, und ich die doppelten nicht einfach wieder herausnehmen konnte, habe ich das es aufgegeben, zumal ich gesehen hatte, daß im ersten Teil meines Panoramas mit der langen Molenmauer eine ziemlich welliges Ergebnis herauskam.
2012/07/21 23:14 , Heinz Höra
@Heinz,
danke für Deinen Experimentierversuch. Ich wollte es jetzt auch nochmal wissen und habe es genau umgekehrt gemacht. Das heißt, ich habe dieses Pano mit Hugin gestitcht und das Ergebnis mit PanoramaStudio verglichen:
Zunächst habe ich das Pano mit dem automat. Kontrollpunktverfahren "Hugin CPFind", welches voreingestellt ist versucht zu stitchen. Es kam sofort eine Fehlermedlung und das Programm forderte auf, die Kontrollpunkte manuell zu setzen. Den selben Versuch startete ich dann mit "Autopano". Das Stitching funktionierte, jedoch gab es nach dem ersten Durchschauen mindestens fünf, überwiegend kleine Stitching-Fehler, ein größerer kam noch dazu. Um sicher zu gehen, habe ich das mit PanoramaStudio gestitchte Panorama nochmals genauestens nach Fehlern untersucht; Ergebnis=Fehlanzeige. Was auch immer für Algorithmen sich dahinter verbergen, PanoramaStudio ist für solche Fälle definitiv besser geeignet. Du weißt, dass ich parallel mit Hugin arbeite und bei jedem Pano entscheide, welche Software ich einsetze. Somit ist PanoramaStudio nicht in allen Fällen besser.
Übrigens: Vor dem Berechnen kann man über "Helligkeitskorrektur ändern" die automatische Belichtungsänderung durch Entfernen des Hakens verhindern oder die Korrektur durch Verschieben des Reglers vermindern. Einzelne Bilder kann man nach dem Zusammensetzen nur noch entfernen, wenn man das Pano wieder zurücksetzt. Vor dem Zusammensetzen, nach dem Laden (Importieren) der Bilder funktioniert das Löschen einzelner Bilder seit der Version 2.2 mit der Entf-Taste nicht immer. Dann mit rechter Maustaste anklicken und entfernen.
LG Jörg
2012/07/22 00:14 , Jörg Nitz
Jörg, ich habe mich noch etwas umgeschaut, um noch etwas zu den in PanoramaStudio verwendeten Methoden zu finden. Doch auch, wenn ich "Kacheln" bei der Suche mit verwende, finde ich nichts. Allerdings finde ich viel Lob in der von Dir beschriebenen Art. Sogar die c't schreibt das so in mehreren Vergleichen - und die Artikel der c't bedeuten mir immer sehr viel. Ich werde wohl, wenn ich mal mit der Maskierung in PTGui nicht mehr weiter komme, dann ernsthaft mit PanoramaStudio etwas unternehmen. Doch da man sich jetzt im Panorama-Editor von PTGui auch die Schnittlinien zwischen den Bildern ansehen kann, kann man gezielter extern eingreifen.
2012/07/24 22:39 , Heinz Höra
Dieses Ergebnis ist mal wieder ein starkes Argument für die ganz eigene Herangehensweise mit PanoramaStudio - leider bin ich bei meinen Versuchen damit gar nicht warm geworden. VG Martin
2012/08/08 19:39 , Martin Kraus
Danke! 
Wieder einmal ein wunderbares, gekonnt komponiertes Stadt-Bild !!!
herzlichst Christoph
2012/08/15 16:15 , Christoph Seger

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Jörg Nitz

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